Beiträge von Samojana

    Eine Lebererkrankung hat viele Gesichter und die Behauptung . dass eine Leberdiät unbedingt fettarm sein muss, stimmt absolut nicht . Eine Leberdiät sollte in jedem Fall eine hohe Energiedichte ( Fett und Kohlenhydrate) aufweisen und ausreichend Kalorien liefern, damit nicht Protein zur Energiegewinnung herangezogen werden muss.
    Eine fettarme Ernährung ist nur bei einer ausgeprägten Cholestase (Gallenabflussstörung) und einer Leberverfettung zweckmässig. In diesem Fall wären stärkehaltige Kohlenhydrate die einzige Alternative , um den Energiebedarf eines Hundes zu decken.

    Eine Reduzierung des Proteinanteils ist immer abhängig vom Krankheitsstadium der Leber. Sind die Laborwerte
    wie Gesamteiweiß und Albumin unauffällig, sollte der Proteingehalt möglichst nah am empfohlenen Bedarf liegen
    ( wobei hier nicht die prozentualen Barfempfehlungen gemeint sind).

    90 Gramm Fleisch und etwas Gemüse ist daher ein recht zweifelhafte unausgewogene Leberdiät und der Gesundheit eines kranken Hundes nicht gerade förderlich.

    Zitat

    Ich war vor Kurzem auf einem Vortrag über Diabetes, da wurden zig Faktoren für die Ursache genannt (Genetik, Schlaf, Übergewicht) aber kein erhöhter Zuckerkonsum. Wie wird die Bauchspeicheldrüse belastet? Kann man durch zu viel Zucker in der Ration eine Pankreatitis auslösen?

    also, die Ursache für die Entstehung einer Pankreatitis kennt niemand genau. Als Risikofaktoren stehen ( die Ernährung betreffend) zu fettreiche Mahlzeiten in Verdacht.
    Zum Thema caniner Diabetes ein Link:
    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/7723/1/Uhrig_Jannis.pdf

    Zucker in Tiernahrung in Zusammenhang mit der Entstehung von Diabetes:

    http://www.vet-impulse.com/fileadmin/user…ung_website.pdf

    Zitat

    2 Rinderbeinscheiben im eigenen Sud+Mark gekocht( die Brühe wird teilweise eingefroren bzw. für das Gemüse verwendet)

    So viel Gesundheit steckt im Suppentopf!
    Eine kleine Zusammenfassung:

    Infos:

    Die meisten Hunde sind begeisterte Suppenfans und schlecken zuerst die Fleischbrühe auf, bevor sie sich an den anderen Zutaten bedienen. Suppe ist aus vielen Gründen eine gute Wahl für Hunde, deren Flüssigkeitszufuhr gesteigert werden muss-im Alter, bei Krankheit oder bei heißem Sommerwetter.
    Der ausgezeichnete Geschmack verbessert viele Gerichte und man kann die Brühe sogar zum Vorweichen von Trockenfutter geben. Ein Teller warme Brühe weckt den inneren Doktor . Wärme fördert die Durchblutung und aktiviert die Abwehrkräfte.

    Kraftbrühe

    Aus Sicht der Altchinesischen Ernährungslehre gewinnt eine Kraftbrühe aus Fleisch,
    Knochen , Gemüse und Kräutern durch den langen, behutsamen Kochvorgang an essenzieller
    Energie, d.h. die gesamte Energie der Zutaten geht in die Kraftbrühe über und wird dem Körper direkt zugänglich gemacht. Wenn die Brühe richtig zubereitet wird, ist sie reich an vielen wichtigen Mineralien: Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen etc. Sie enthält nicht nur zahlreiche Mineralien , sondern auch eine Menge an Gelatine. Durch das Garen von Knochen wird auch Gelatine als zusätzliche Proteinquelle freigesetzt , die bekanntlich für die Gesundheit der Gelenke und Knochen dient. Diese Nährstoffe dringen sehr schnell ins Blut, weil sie in der Suppe konzentrierter enthalten sind. Der Zeitraum des Kochprozesses spielt hierbei eine sehr wichtige Rolle.

    Osteoporose Prophylaxe und Therapie mit Knochenbrühe
    http://www.toxcenter.de/artikel/Osteop…ochenbruehe.php

    Auf der HP http://www.lucky-land.de/Rezepte.htm Rubrik Rezepte stehen ein paar Anregungen

    die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel hat durch Forschungen festgestellt, das genau diese „sekundären Pflanzenstoffe“ bei Verzehr von Rohkost größtenteils wieder ausgeschieden werden, ohne ihre positiven Wirkungen zu entfalten. Vielmehr werden nur durch Kochen diese krebsschützenden Antioxidantien freigesetzt, undzwar je länger, desto mehr.
    Und ich spreche hier nicht von Sekunden, sondern von mindestens einer halben Stunde.
    Nachzulesen auf der HP: http://www.bmelv-forschung.de

    Beutegreifer beziehen pflanzliche Nährstoffe indirekt und ausschließlich nur durch die Magen-und Darmtrakt ihrer Beute. Also wie ist es nur möglich, auf die absurde Idee zu kommen, rohes Gemüse an Hunde zu verfüttern, wenn ausgerechnet der Wolf als Ernährungsvorbild dienen soll.

    Für mich stellt sich auch die Frage, welche Vitamine genau im rohen Gemüse für den Hund so besonders wertvoll sein sollen.
    Vitamin C kann es ja nicht sein, dieses Vitamin stellt der Hund selber her. Sekundäre Pflanzenstoffe fallen raus. Also was bleibt ausser den verdauungsfördernden Pflanzenfasern ?

    1. die meisten Gemüsesorten werden vor dem Einfrieren blanchiert

    Unter Blanchieren versteht man das kurzzeitige Garen von Gemüse in kochender Flüssigkeit - also bei hoher Temperatur der Herdplatte


    und trotzdem wird kein Mensch auf die Idee kommen, diese Gemüsesorten nach dem Auftauen roh zu essen

    2.die besagten Zellwände werden vorwiegend nur bei wasserreichen Obst-bzw. Gemüsesorten zerstört.
    Erkennbar an einem mehr oder weniger matschigen Zustand nach dem Auftauen. ( Erdbeeren, Tomaten etc.)

    3. bei rohem Gemüse besteht eine sehr geringe Verfügbarkeit der antioxidativ wirksamen Farbstoffe Carotin
    und Lycopin ( krebsschützende Substanzen)

    Studie dazu
    http://edoc.ub.uni-muenchen.de/3541/

    Zitat

    Aber unabhängig von seinem Gewicht kann es ja trotzdem sein, dass er nicht satt wird....

    Wenn´s danach gehen würde, wird Justus auch nicht satt.
    Zwischen Hunger und nur Appetit auf was richtig Leckeres besteht ein großer Unterschied.