Beiträge von Samojana

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    Das mit den kleineren Rationen, bzw. was ändern ist auch ne Idee, danke :smile:

    Zur Gedankenanregung ein paar kopierte Zeilen:

    Um den Darm auf die Ernährungsumstellung durch die spezielle Kohlenhydratdiät (SCD) einzustimmen, wird dringend empfohlen, zu Beginn die sogenannte Anfangsdiät durchzuführen.
    Bei bestehenden Symptomen wie Durchfall oder Krämpfen sollte sie fünf Tage lang eingehalten werden.


    Das Rezept der Anfangsdiät:

    Siehe Zubereitung Hühnersuppe 4 Stunden
    http://scdiet.de/anfangsdiaet/anfangsdiaet.htm
    In Henry´s Fall eben Pferdefleisch und die Karottensuppe hat doch sonst immer gut geholfen.

    Siehe Übereinstimmung mit der Ernährungsempfehlung einer THP: ;)

    https://docs.google.com/viewer?a=v&q=c…P2jZRtaQ5gKc_tw

    Kannst du dich noch an unsere Diskussion mit der 12 Stunden Pferdefleisch-Suppe erinnern?

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    So, eben beim Gassi kam dann wieder das altbekannte Schleimhäufchen :/
    Ich werde die Tabletten jetzt einfach mal weiter geben.

    Naturheilmittel sind keine "Wundermittel" wie AB und Cortison, wo die Wirkung mehr oder weniger sofort eintritt.
    Vielleicht solltest du die Ernährung in dieser Phase auch etwas anders gestalten. Z.b. die Ration auf 6-8 x am Tag verteilen oder insgesamt etwas kürzen bzw. abändern.

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    Das Myrrhinil soll ja auch die 1. Stufe einer Darmsanierung sein, habe ich gelesen.

    So ist es. Vielleicht solltest du nach dieser Zeit mal wieder eine Darmsanierung in Angriff nehmen.

    Stell dir vor, du willst in einem Garten ein Beet anlegen. Beim Anlegen eines Beets wird zunächst der Boden zerkleinert, dann das Unkraut entfernt und schließlich die Erde geharkt. Erst wenn diese Vorarbeiten erledigt sind, wird der Saatgut in die Erde gelegt, damit es gut gedeihen kann.

    Ein entgleistes Darmmillieu ist stark überwuchert von Fäulniserregern, die müssen erst eliminiert werden, bevor sich die guten Bakterien dort ansiedeln können.
    Als erste Phase der Darmsanierung im Rahmen der mikrobiologischen Therapie wird deshalb dieses pflanzliche Mittel empfohlen.

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    So langsam kriege ich Kopfschmerzen.... Im Moment beschäftigt mich nix anderes als ein vernünftigen Plan aufzustellen....

    ohje, du Arme. :) Was hast du eigentlich bisher gefüttert? Ich frage deshalb, weil die Besiedelung der Darmflora immer abhängig davon ist, was einem Hund im Vorfeld an Nahrung zugeführt wurde. Es bauen sich nur die Mikroorganismen auf, die zur Verwertung genau dieser Nahrung notwendig sind. Andere, die für diese Nahrung nicht benötigt werden, sind nur minimal oder auch gar nicht mehr vorhanden. Wird jetzt aufgrund einer radikalen Futterumstellung Nahrung zugeführt, für deren Abbau die entsprechende Darmflora nicht bzw. nur unzureichend vorhanden ist, sind Probleme durch Gärung und die dadurch verbundenen Verdauungsstörungen unvermeidbar.
    Gerade bei undefinierbarem gewolftem Fleisch, weiß niemand so genau, was wirklich da so alles drin ist.
    Da nützen selbst die schönsten Proteinangaben nichts.
    Mehr Sinn macht es, am Anfang mit hochwertigen und leichtverdaulichen Proteinen ( anfangs leicht überbrüht, wenn es unbedingt roh sein muss) zu beginnen, um zu testen wie der Hund damit klar kommt.

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    Hast Du da was gegeben, oder ging es von allein wieder weg?

    schon beim ersten Schleimkot bekommt Justus grundsätzlich immer Myrrhinil.
    Ich warte nicht mehr ab, ob sich die Darmfunktionen von selber wieder regulieren. Das klappt bei Justus leider nicht.
    An deiner Stelle würde ich die Packung Myrrhinil komplett aufbrauchen, weil der Darm durch die längere Durchfallphase mehr angegriffen ist, als nur bei einem Tag "Schleimkot". Das wären noch ca. 7 Tage 3 x 2 Tabl. ! Ich gehe davon aus, dass du die 50 Tabletten Packung besorgt hast.

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    Hat Kopffleisch gut verdauliche Proteine oder sollte man Muskelfleisch wählen? Welches aber nicht so viel Fett hat.

    die Auswahl der Fleischsorten , ob sehr fett, weniger fett oder mager, ist abhängig von der Fetttoleranz deines Hundes . Bei einem Hund, der im Vorfeld desöfteren schon Durchfall hatte, könnte eine Ration mit einem hohen Fettanteil, zu einem echten Problem führen.

    Gesunde Hunde können einen hohen Fettgehalt in der Nahrung tolerieren, wenn dieser allmählich eingeführt wird. Die Anpassung auf ein sehr fettreiches Futter braucht Zeit . Selbst Billingshurst ( der Barfer-Guru) räumt ein, dass zu viel Fett als Energiequelle Bauchspeicheldrüsenentzündungen beim Hund erzeugen kann. ;)

    100 g Kopffleisch enthält 26 g Fett. Mageres Fleisch nur 4 g auf 100 g. Bei 400 g Kopffleisch ( der RP-Bedarf deines Hundes) wären das allein schon 100 g Fett.
    Um auf die gewünschten 1500-1600 Kalorien zu kommen, müsstest du theoretisch zusätzlich noch 100g Nudeln
    ( roh ausgewogen) und zusätzlich weitere 30 g Fett füttern.