Beiträge von Samojana

    Zitat

    das wären dann bei Mailo ca 23g Öl pro Tag, also 2 EL? hatte bis jetzt immer 1 EL dazu gegeben.



    M/Z u. Consorten setzen mehr auf pflanzliche Öle.
    Eine gesunde Mischung aus pflanzlichen und tierischen Fetten ( 1 g Öl/Fett (Fett: tierisch) halte ich, genau wie Audrey, für empfehlenswerter. Manche Experten vertreten auch den Standpunkt, dass der überwiegende Rohfettanteil in der Heimtiernahrung tierischen Ursprungs sein sollte.

    [quote="JackieBenny"]

    Wieviel Salz müsste ich Benny täglich zum Futter geben? Er wiegt 6,5kg. Und welches Salz ist am besten für den Hund?

    1 Messerspitze reicht bei dieser Gewichtsklasse.

    http://www.westieforum.de/phpbb/viewtopi…&highlight=salz


    Und wieviel Öl? Bisher gab es halt immer ein paar Tropfen ins Futter.

    Die Empfehlung lautet: mindestens 1 g Öl/Fett pro kg Körpergewicht ( gesunder Hund!!)
    Ein Mangel ist normalerweise bei keiner Fütterungsart zu erwarten, wenn die Energiezufuhr ausreichend ist. Nur wenn z.B. Mahlzeiten aus magerem Fleisch und Reis gefüttert werden, muss zusätzlich Fett zugegeben werden.

    [quote="*Baghira*"]etwas Fett dazu (welches?)

    z. B. Gänseschmalz, Schweineschmalz, wobei Gänseschmalz zu den gesünderen Fettsorten zählt.
    http://lebensmittel-warenkunde.de/lebensmittel/f…nseschmalz.html

    Im Supermarkt bekommst du Gänseschmalz ( ohne Grieben) von der Fa. Laru. Isolierte Fette haben noch den Vorteil, dass sie völlig purinfrei sind. Gemüse kaufe ich grundsätzlich im Lebensmittelhandel und nicht im Barfshop. :D Wenn sie komplett und ausschl. nur als Rohfaserquelle dienen sollen, reicht fein reiben oder pürieren. Möchtest du das, die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen gewährleistet ist, musst du das Gemüse kochen.

    [quote="*Baghira*"]Klingt beruhigend einfach .... also wäre der Bedarf mit den 250g Rinderhack für heute sogar abgedeckt?

    warum kompliziert denken, wenn es auch einfacher zu Händeln geht. :D

    Wie wird das mit Innereien/Pansen gehalten? Wieviel von was?

    An Innereien füttere ich persönlich nur Leber. Der Bedarf liegt bei 1-2 g Leber pro kg Körpergewicht am Tag.
    Diese Menge lässt sich auch in einer wöchentlichen Ration zusammenfassen. Leber zählt zu den fettarmen Proteinquellen. Der gesundheitliche Nutzen von Pansen wird m.M. nach überschätzt.


    Woher weiß ich, wie viel ich an KH nehmen muss? Was kann ich nehmen?

    Das hängt von deinem Hund ab. Einige Hunde vertragen viel Kohlenhydrate, andere eher weniger.
    Du solltest deshalb die Toleranzschwelle bzw. Verträglichkeit bei deinem Hund austesten.

    Muss ich Fett zufüttern? Ich habe immer Muskelfleisch diverser Tiere, das recht fettarm ist.

    Dazu ein Zitat :

    Eine Überversorgung mit Eiweiß entsteht
    v. a. bei einseitiger und nahezu ausschließlicher
    Fütterung mit fettarmem
    Fleisch. Gerade diese Form der Rationsgestaltung
    wird aber von weniger sachkundigen
    Hundehaltern intuitiv als das „Beste“
    und „für den Hund Artgerechteste“ angesehen.
    Dabei kann sie zu einer als „all meat
    syndrome“ bezeichneten Dysbiose im Verdauungstrakt
    führen: Die Verdauungskapazität
    für Eiweiß im Dünndarm wird
    überschritten, das überschüssige Protein gelangt in den Dickdarm, wo es bakteriell
    abgebaut wird und zu einer Dysbiose mit
    Vermehrung der (eher unerwünschten) proteolytischen
    Keime führt.

    http://www1.royal-canin.de/fileadmin/down…_Hund_final.pdf

    Fette sind die energiereichsten Futterbestandteile, sie ermöglichen u.a. erst die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine im Darm. Es macht deshalb Sinn auf einen gewissen Fettanteil bei der Auswahl der Fleischsorten zu achten und bei fettarmen Fleisch tierische/ pflanzliche Fette extra zuzusetzen. Bei einer fettlastigen Mahlzeit brauchst du auch weniger Kohlenhydrate! 10 g Fett enthalten ca. 90 Kalorien. 130 g Kartoffeln enthalten ebenfalls
    90 Kalorien.

    Also kein/wenig Gemüse da nur Lückenfüller? (ist mehr oder minder zu vernachlässigen?)

    Gemüse fällt in die Kategorie Rohfaser. Rohfasern erhöhen das Kotvolumen und erleichtern in richtiger Menge den Kotabsatz. Ein zu hoher Rohfaseranteil in der Nahrung beeinträchtigt allerdings die Verdaulichkeit des Futters.


    Salz bliebe bei 2g täglich?

    Ja.

    Jeden Tag Öl dabei und das Knochenmehl?!

    wenn das Fleisch schon sehr fetthaltig ist kein Öl extra.

    Zitat


    Deshalb muss ich mich da mal schlau machen, wie man hier welches Fleisch dosiert und welche KH und Gemüse und wie man überhaupt einen ordentlichen Plan zusammenstellt.

    Ungefähre Richtwertangaben für Proteine wären z.B. :

    10 –12 g Fleisch pro kg Körpergewicht , wenn das Fleisch sehr mager ist : z.B. Tatar, Hühnerbrust, Putenschnitzel.


    15-20 g Fleisch pro kg Körpergewicht ,wenn das Fleisch sehr fett ist , z.B. Kopffleisch, fettes Hackfleisch, Schweinehack
    oder Fleischmixe mit viel Bindegewebe ( Schlund, Kehlkopf , Euter ) , von letzterem benötigt der Hund sehr viel, um seinen Proteinbedarf zu decken. Masse statt Klasse!

    12 g -13 g Fisch pro kg Körpergewicht ( Seelachsfilet, Rotbarschfilets, Scholle, Kabeljaufilet )

    Der Energiebedarf des Hundes hängt ganz entscheidend von seinem Aktivitätsniveau ab. Dafür gibt es keine einheitliche Regeln. Die Kontrolle erfolgt über das Körpergewicht!;)
    Beim Energiebedarf muss man unterscheiden zwischen dem Erhaltungsbedarf und dem Leistungsbedarf. Der Erhaltungsbedarf ist die Energiemenge, die für die Erhaltung des Körpergewichtes bei normaler Bewegung und durchschnittlicher Umgebungstemperatur benötigt wird. Der Leistungsbedarf deckt den darüber hinaus gehenden Bedarf bei sehr viel körperlicher Bewegung, Wachstum, Trächtigkeit und Laktation ab.

    erhitzte ( nicht totgekochte) Proteine sind leichter verdaulich .
    rohes Fleisch erhöht das Risiko für eine Infektion von Mensch und Tier