Beiträge von Samojana

    Der Proteinanteil der Würste liegt weit unter 15 % . Ein einigermaßen hochwertiges Stück Fleisch enthält
    mind. 16-18 %. Wenn ein Fleischprodukt sehr bindesgewebsreich ist , wird es im Dünndarm kaum verwertet.
    Es landet im Dickdarm und fördert das Wachstum der schlechten Bakterien im Darm. Erste Anzeichen sind weicher, schmieriger Kot und schlimmstenfalls Durchfall.

    Zitat

    Hier gab es gerade Frischkäse mit den restlichen Heidelbeeren

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    Seltsam, dass Heidelbeeren so gut gehen :???: Obst ist sonst doof.

    Ich füttere auch sehr oft Heidelbeeren, allerdings in getrockneter vermahlener Form.
    Da der Hund nicht kaut, müssen die getrockneten Heidelbeeren fein vermahlen sein.

    http://www.pahema.com/lexikon/bereic…eidelbeere.html
    http://www.vulkan-pinneberg.de/heidelbeeren%2…entzuendung.pdf


    Bei Versuchsmäusen wurde eine Dickdarmentzündung hervorgerufen. Die getrockneten Heidelbeeren wurden dem Futter beigemischt. "Die Heidelbeeren reduzierten die Darmentzündung erheblich", nennt Prof. Dr. Dr. Gerhard Rogler aus Zürich ein wichtiges Studienergebnis. Die Fütterung von Heidelbeeren konnte auch den durch die Entzündung bedingten Gewichtsverlust verhindern, ergänzt der Vorsitzende des Kompetenznetzes.


    Frische Beeren werden ausgespuckt! :D

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    Samojana hat ja auch einen Senior. Vielleicht kann sie dir noch ein paar Tipps geben.

    Die Proteinqualität ganz besonders für Hundesenioren sollte möglichst hoch und leichtverdaulich sein.
    Bindegewebsreiche Proteine ( z.B. undefinierbare Fleisch-Mixe aus diversen Futtershops, Pansen etc.) sind deshalb tabu. Das gilt auch für einige Dosenfuttermarken.

    Justus bekommt z.Zt.. sehr oft Fisch, Fisch hat einen sehr geringen Bindegewebsanteil, das macht sein Eiweiß besonders leicht verdaulich.
    Auch Eier ( Rühreier) sind ein großartiger Lieferant von Protein und werden von den meisten Hunden gut vertragen. 2-3 x die Woche. Hartgekochte Eier sind schwer verdaulich, deshalb Rührei.

    Ein Ei enthält alle Vitamine ( ausser Vitamin C) sowie eine ganze Reihe von Mineralstoffen. Das schafft kein anderes Lebensmittel.
    Im Eidotter steckt Lecithin, das schützt die Leber und die Dickdarmschleimhaut.
    Als Vitamin A Quelle: Bio-Hühnerleber, die ist wesentlich zarter und deshalb leichter verdaulich als Leber vom Rind.
    In der Pfanne 2 Minuten zu lange gebraten, kann die manchmal schon recht zäh werden. ;)
    Abgesehen davon hat ein Huhn eine wesentlich kürzere Lebenszeit, d.h. es reichern sich nicht so viele Schadstoffe wie z.B. in der Rinderleber an.


    Ausser Basmatireis, Buchweizengrütze verwende ich noch diese Kohlenhydratquellen. Die milchfreien Getreidebreie
    ( Hafer,Hirse,4Korn) von Alnatura, die super verdaulich und ausserdem noch schnell zubereitet sind.
    http://www.alnatura.de/de/alnatura-ba…d-getreidebreie


    Ich füttere nach diesem Vorbild:

    Beim älter werdenden Hund lässt sehr häufig die Fähigkeit nach, das in Form von Fleisch aufgenommene Eiweiss bis zur letzten Stufe abzubauen. Die letzte Stufe ist Harnstoff, der leicht die Nieren passiert. Die vorletzte jedoch ist die Harnsäure, die die Nieren schwer passiert, und auf dieser Stufe bleibt der durch das Alter oder andere Ursachen geschädigte Eiweiss-Abbau stehen. Diese Harnsäure wird dann in der Muskulatur und anderen Organen abgelagert und kann zu Folgekrankheiten führen. Zunächst, für jeden sichtbar, findet die Ablagerung in der Lendenmuskulatur mit Schwellung der befallenen Partie und Schmerzhaftigkeit bei leichtem Druck statt. Diese Tiere setzen sich dann sofort nieder, wenn man sie an diesen Stellen leicht drückt, springen lange nicht mehr so froh und unbeschwert, und auch das Treppenlaufen ist ihnen zuwider (harnsaure Diathese).
    Deswegen ist die Reduzierung des Fleischanteils in dieser Phase immer lebensverlängernd. Man kann in jedem Falle den Eiweissanteil ergänzen durch Hinzunahme von Milchprodukten (Eiweiss vom lebenden Tier), die ebenso nährend, aber besser verträglich und leichter verdaulich sind wie zum Beispiel Magerquark oder Joghurt. Auch Eier gehören hierher.

    http://www.biohund.ch/frameset/index…7%26Prog%3Dp937

    Joghurt, ( lecker Schafsjoghurt) Hüttenkäse und Quark als Zusatz eignen sich deshalb hervorragend, eine fleischreduzierte Kost aufzuwerten.
    Es geht dabei nicht um die Quantität ,sondern um die Qualität beim Fleisch. Ich füttere deshalb lieber weniger, aber dafür hochwertiges Fleisch.

    Zitat

    Ich persönlich finde es theoretisch einleuchtender und ökologisch sinnvoller, auf Tierisches zu setzen (also Fett statt

    ökologisch sinnvoller. So,so. ;) Das sieht der Spiegelbericht aber anders.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n…e-a-852329.html
    Ein großer Teil Ackerfläche wird nur benutzt um Mais und Soja für Rinder anzubauen, damit die Menschen in den reichen Ländern genug Fleisch bekommen - auf Kosten der Armen, die es sich nicht leisten können.

    Zitat

    Seit wann Hunde Getreide fressen ist eine recht interessante Frage.
    Ich werd ja sehen wie alt sie damit werden. ;)

    Mein Hund ist trotz " Getreidefütterung " oder auch vielleicht gerade deswegen ca. 14 Jahre alt. ;)
    Seit es in den Hochkulturen Getreideanbau gibt, wurde der Hund mit Getreideprodukten ( Brot, Teigwaren, Hafer-Grießbrei und dergleichen ernährt.

    Die dem Getreide zugeschriebenen Nachteile und Behauptungen existieren nicht !

    Kohlenhydrate in Form von Getreide sind in hoch aufgeschlossener Form nicht nur ein sehr effizienter Energielieferant, sondern enthält auch eine Reihe von Vitaminen, Mineralstoffen , Spurenelementen und Ballaststoffen.

    Statt sich ,der (von militanten Barfern) inzinierten Hexenjagd auf Getreide anzuschließen, empfehle ich ganz einfach die Aneignung von Sachkenntnis. Denn nur eine fachliche Auseinandersetzung mit der Hundeernährung macht ein derartiges Vorgehen unnötig.

    Ich kann echt nicht verstehen, warum viele Leser eine 5 Sterne Rezension zu Barfbroschüren und Lektüren schreiben? Sie bewerten anscheinend nur Einband, Druckqualität und Fotos?
    Diesen pseudowissenschaftlichen Humbug muss niemand lesen, um eine ausgeglichene Rohkosternährung praktizieren zu können.