Beiträge von Samojana

    Zitat

    Samojana hat glaube ich eh erst vor ein paar Seiten einen ausgiebigen Beitrag zum Thema Ballaststoffe geschrieben. Das unterstützt die Verdauung und macht den Stuhl in der Regel fester.

    so ist es. ;)

    Den Output eines Hundes sollte man ohne Schwierigkeiten aufheben können und nicht mit dem Löffel vom Boden abkratzen müssen. :D
    Meine Erfahrung zeigt: Eine dem Hund angepasste Dosis Ballaststoffe verbessert die Kotkonsistenz und produziert optimal geformten festen Kot.

    Voraussetzung: die Zusammensetzung ( Fleisch, Kohlenhydrate, Fette, etc.)
    der einzelnen Komponenten in der Ration passt.
    Zu wenig Ballaststoffe bei gleichzeitig zu hohem Proteingehalt kann zu breiigen, ungeformten Kotabsatz führen.
    Auch ein zu viel an bindegewebsreiches Schlachtabfällen oder eine Überdosis Fett führt dazu.

    Zitat:
    1.Weicher oder wechselhafter Kot ist vermeidbar und sollte deshalb nicht als normal
    angesehen werden. Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zu einer guten Verdauung.

    2.Normaler Kot ist fest und gut geformt.

    3.Ein gesunder Hund setzt am Tag nur einige Male kleinere
    Mengen Kot ab.

    4.Anzeichen für eine gute Verdauung:
    - fester Kot – sehr gute Nährstoffaufnahme ( Knochenkot ist damit nicht gemeint. )
    - kleine Kotmenge – gute Verdauung
    - Kot riecht wenig – minimale Zersetzung unverdauter Nährstoffe

    http://www.drgabriel.de/seiten/pdf/Leitfaden_Verdauung.pdf

    Zitat

    Könnte man auch zuviel Kalzium füttern, und wie würde sich das später auswirken?

    1.Calciumüberschuss behindert die Aufnahme von anderen Mineralien z.B. Phosphor, Eisen , Zink und Kupfer
    2. die Entstehung von Harnsteinen
    3. eine zu hohe Knochenmenge verschiebt den Magen PH in den alkalischen Bereich
    das bedeutet, das die Verdauung beeinträchtigt wird. Ein harmloses Nahrungseiweiß kann, wenn es im Magen nicht verdaut wird, zum Allergen werden. Das führt u.U. zu einer Futtermittelallergie.

    Zitat

    dabei liefern Knochen eine breite Palette an Mineralien und Spurenelementen außer nur Ca; vielleicht enthalten sie auch Sachen, die noch gar nicht entdeckt wurden.

    auch Eierschalen und Algenkalk enthalten ausser Calcium eine Reihe von Mineralstoffen und Spurenelementen.
    Algenkalk:

    Calcium 36,6 g / 100 g
    Magnesium 3,2 g / 100 g
    Natrium 251 mg /100 g
    Kalium 17 mg / 100 g
    Phosphor 0,04 g / 100 g
    Eisen 48 mg / 100 g
    Zink 0,3 mg / 100 g
    Iod 0,13 mg / 100 g
    Fluorid 115 mg / 100 g


    Lunderland-Bio-Eierschalenmehl


    Kalzium : 38,6 % / Phosphor: 0,96 % -
    Magnesium: 3660 mg
    Kalium: 370 mg
    Natrium: 870 mg
    Eisen: 12 mg
    Kupfer: 1,3mg
    Zink: 2,4mg


    Eine Barf-Ration ist von Natur aus eine eher phosphorhaltige Ration, da alle Fleischprodukte phosphorhaltig sind.

    Rezeptkombinationen für Hunde, die keinen frischen Fisch mögen.
    Fisch aus der Dose kann kaum ein Hund widerstehen, sagt Justus und der muss es schließlich wissen. ;)

    Beispielrezepte:


    Hüttenkäse-Reis-Gericht

    1 Tasse Hüttenkäse, 2% Fett (226 Gramm)
    2 1/2 Tassen Reis, Langkorn-, gekocht (400 Gramm)
    2 Esslöffel Sardinen, Konserven (38 g)
    1 1/2 EL Pflanzenöl (Raps) öl (21 Gramm)


    Geflügel, Fisch und Reis

    1/3 Pfund (Gewicht vor dem Kochen) Geflügelfleisch (152 Gramm)
    2 Tassen Reis, Langkorn-, gekocht (320 Gramm)
    2 Esslöffel Sardinen, Konserven (38 g)
    1 EL Pflanzenöl (Raps) öl (14 Gramm)

    Näheres dazu hier:
    http://translate.google.de/translate?hl=d…d=0CCMQ7gEwADgK


    Futterplan vom Züchter
    Unsere Hunde erhalten 1x pro Woche eine Fleischmahlzeit ersetzt durch Fisch und zwar 1 Dose Ölsardinen ohne Haut und Gräten oder Makrelenfilets ebenfalls ohne Haut und Gräten. Dabei wird das Öl etwas abgegossen, der Rest mit den Flocken vermischt.

    http://www.cockerspaniel.de/futter.htm


    Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist nach Auskunft der Bundesanstalt für Fischerei in Konservenfisch nur wenig niedriger als in Frischfisch.

    in diesem Thread haben wir über die " Eiweissversorgung " diskutiert.
    https://www.dogforum.de/verschiedene-m…t154711-10.html

    Das Eiweiß keinen negativen Einfluss auf die Nieren hat, wurde durch die Finco-Studie tatsächlich bewiesen. Aber ....................

    Zitat: Die umfassendste Studie über die Auswirkungen einer Phosphorrestriktion in der Diät von nierenkranken Hunden stammt von Finco et al.17 . Die Ergebnisse seiner Untersuchungen bestätigen eindeutig den positiven Effekt einer Reduzierung des Phosphorgehaltes im Diätfutter für Hunde mit chronischer Niereninsuffizienz.

    Bei dem Fütterungsversuch bekamen die Hunde kein Fleisch sondern ein Eiweißhydrolisat namens Casein. Casein ist phosphatfrei, kalium- und natriumarm, purinfrei enthält minimal schwefelhaltige Aminosäuren "Hauptquelle für eine Säurebelastung des Organismus" . Auch für schwer nierenkranke Menschen empfehlenswert! :smile:
    http://www.dr-steudle.de/pages/Diaprotein.php

    Das Ziel der Mischkost ist ,die Ernährung abwechslungsreich und vielseitig zu gestalten.

    Also je breiter das Nahrungsangebot ist, desto gleichmäßiger und umfangreicher ist die Nährstoffversorgung.

    Ein vielseitig gefütterter Hund besitzt eine breite Palette von Mikroorganismen in der Darmflora., wenn sie einmal vorhanden sind, bauen sie sich relativ schnell auf.
    Ein einseitig gefütterter Hund besitzt eine sehr spezifische Darmflora . Die für die Verdauung verantwortliche Darmflora im Darm ist nur auf die eine Fütterungsart " programmiert" und muss sich bei Nahrungsunstellung erst wieder anpassen.
    Eine abrupte Nahrungsumstellung führt dann dazu, dass dieser Hund mit dem neuen Nahrungsangebot nicht klar kommt. Durchfall ohne Ende ! Es kann oft lange dauern, bis sich die die notwendigen Mirkoorganismen in seiner Darmflora so weit vermehrt haben , dass dieser Hund mit diesem neuen Nahrungsangebot klar kommt.

    Und das der Hund mit einer Mischkost sehr gut klar kommt, zeigt die Evolution, sonst wäre er längst ausgestorben.
    Was mir am Mischkost-Prinzip besonders gefällt: Nichts ist verboten. Kein Futter-oder Nahrungsmittel wird grundsätzlich als schlecht eingestuft.