Beiträge von Samojana

    In den Läden gibt es wieder frisches Sauerkraut und deshalb bekommt Justus mehrmals in der Woche eine kleine Portion davon ins Futter.

    Sauerkraut ist sehr gesund. Auch für Hunde !
    Im frischen Sauerkraut sind nicht nur Milchsäurebakterien, Vitamin C sondern auch hohe Mengen
    an Vitamin K 2. Vitamin K2 die wirksamste Form von Vitamin K.

    K2 ist auch im Kot, den manche Hunde oft und gerne fressen und sich so mit Vitamin K2 versorgen.

    Vitamin K2 ist in den bei uns üblichen Nahrungsmitteln kaum enthalten. Die beste Quelle für natürliches Vitamin K2 ist das aus fermentierten Nahrungsmitteln.

    Wenn Wölfe ihre Beute reißen, fressen sie mit Vorliebe zuerst die Innereien und danach die Gedärme nicht den Pansen (samt vorverdauten grünen Inhalt). Dadurch nehmen sie eine Menge K2 auf. Da die Darmflora eines gesundes Hundes im Dickdarm selbst Vitamin K2 herstellt ,dieses aber nicht aufgenommen werden kann, sollte es der Hund über die Ernährung zugeführt bekommen.
    Kotfressen ist im Tierreich weit verbreitet. Überspitzt könnte man sogar behaupten, dass Sauerkraut aufgrund der abgelaufenen Fermentierungsprozesses den Darminhalt eines Beutetieres darstellt . ;)

    Krebszellen mögen kein Sauerkraut
    Im unscheinbaren Sauerkraut haben Wissenschaftler Inhaltsstoffe entdeckt, die bei Tieren das Krebswachstum hemmen. Offenbar macht gerade die Gärung das Gemüse so gesund.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m…t-a-218912.html

    Zitat


    Paula wird gebarft 120g Fleisch und 40g Obst/Gemüse am Tag.

    deiner Ration fehlen einfach nur wichtige Ballaststoffe, die dafür sorgen, dass der Kotbrei nicht zu lange im Verdauungskanal " ruht ". Im Normalfall sollte ein Hund 1-2 x mal am Tag Kot absetzen.
    Dadurch wird u.a. auch die Kontaktzeit möglicher krebserregender Substanzen des Speisebreis mit dem Darm deutlich verkürzt.
    Ein Wolf frisst viele unverdauliche Anteile seiner tierischer Nahrung. Sie erfüllen die gleichen physiologischen Effekte wie Ballaststoffe. Sie sorgen u.a. dafür , dass die Nahrungsreste bzw. der Kot nicht zu lange im Darm verweilt.
    Der Einfluss der Ballaststoffe aus dem bisschen Obst und Gemüse ist vergleichsweise dazu mehr als gering.
    Wenn man, gerade beim Hund , bei o.a.Ration dann auch noch von einer artgerechten Ernährung spricht ,wird es mehr als eng.

    Zitat

    Wer sich das nicht selber zutraut(....und dafür hätte ich auch Verständnis), kann sich von den verschiedenen Ernährungsinstituten(...z.B. München, Hannover oder Berlin) einen (kostenpflichtigen) Futterplan für den eigenen nierenkranken Hund individuell erstellen lassen.

    dieser Empfehlung schließe ich mich an. Die davor genannten Links zur Frischfütterung bei Niereninsuffizienz weisen erhebliche Wissensdefizite auf. Es gibt bestimmte Bücher und Informationen zu diesem Thema, die ihr wahres Potential erst im Kamin entfalten können.

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    Die Lunderland-Dose Rindfleisch mager enthält 100% Rindfleisch und ist mit Abstand die teuerste! Da fährt man mit einem richtigen Stück Suppenfleisch o.ä. weitaus preiswerter ;)

    Fische enthalten z.B. kaum Bindegewebe. :smile:
    Der Bindegewebsgehalt richtet sich danach aus welchem Körperteil das Stück Fleisch kommt.
    Je mehr Bindegewebe das Fleisch enthält, desto länger muss es gekocht werden, damit es zart und gut verdaulich wird. Wird z.B. Suppenfleisch zu kurz gekocht, wird es zäh wie Ziegenleder. :D

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    . Der liebe Meyer Zentek gibt, wenn ich mich richtig erinnere, die Proteinmenge pro KG Hund z.B. mit 2-4g pro KG Hund als optimal an. Die meisten hier kalkulieren mit 2g/kg. Also unterster Bereich.

    du wirfst Protein und Fleisch in einen Topf.
    Die 2-4 g beziehen sich auf alle Proteine . Pflanzliche und tierische. Und wer sich die Rationsempfehlungen im M/Z anschaut, wird feststellen, dass die Hälfte davon aus pflanzlichen Proteinen kommt.