Beiträge von Samojana

    Zitat

    Wie kommts, dass dich der Rohaschegehalt vo 9% nicht abschreckt?

    mich würde noch etwas ganz anderes abschrecken.
    Siehe deutsche und englische Deklaration.

    Deutsche Seite

    Lammfleisch (26%), Mais, Gerste, geschälte Sojabohnenmehl Reis (mind. 6%), Hühnerfett, unmelassierte Rübenschnitzel, Erbsen, Luzerne, Prairie, Salz, Hefe, Lachsöl, Yucca Schidigera

    Englische Seite

    ZUTATEN
    Getreide, Real Lammfleisch Meal, Öle, Unmolassed Rübenschnitzel, Mineralstoffe, Vitamine, Yucca Plant Extract, & EWG gestattet Antioxidantien (BHA & BHT).


    TYPISCHE ANALYSE
    Protein 22%
    Oil 10%
    Fibre 2,5%
    Ash 8%

    http://translate.google.de/translate?hl=d…ved=0CCQQ7gEwAA

    Wenn Pansen sauer riecht bzw. stinkt, solltest du ihn entsorgen.
    Dein Hund hat einen guten Instinkt, er wird schon wissen, warum das Zeug nicht fressen will.

    Hier geht eine Züchterin auf diese Thematik genauer ein.

    http://www.verhaltensberatung-fuer-hundehalter.de/ernaehrung.htm

    Pansen ist jedoch nicht gleich Pansen! Farbe, Geruch, sowie die Verträglichkeit für den Verdauungsapparat des Hundes, ist sehr unterschiedlich. So wie Landwirtschaftsbetriebe fast immer nur eine bestimmte Rinderrasse, je nach Nutzen, züchten (z.B. nach Fleisch-, Milch- oder Mastnutzung), so unterschiedlich fällt auch die „fleischige“ Qualität des Pansens aus. Den größten Einfluss hat jedoch die Ernährung der Rinder. Die Menge der anfallenden Bakterien im Pansen hängt, was verständlich ist, mit der aufgenommen Nahrung zusammen. Ob Frischfutter (Weide), Silo, Rübenschnitze, Heu, Stroh, etc.; ob qualitativ einwandfreies oder verdorbenes Futter, es zeigen sich deutliche Unterschiede.
    Die Überwucherung des Pansen, z.B. durch verdorbenes Futter, u.a. mit unterschiedlichsten Bakterien steckt auch der Hundemagen nicht so einfach weg. Der Hund reagiert (ebenso wie das Rind) mit Durchfall. So sollte man beim Einkauf darauf achten, dass der Pansen nicht sauer riecht bzw. stinkt! Pansen hat einen „verhältnismäßigen“ angenehmen Duft und kann selbst bei Erstfütterung problemlos ohne „Probezeit“ gegeben werden.

    Die Empfehlung , dass ein Hund bis zu 10 g Fett pro Kg Körpergewicht anstandslos verträgt, sollte nicht wörtlich genommen werden. Der Schuss kann leicht nach hinten losgehen.

    Riesenfettportionen sind eher kontraproduktiv. Fettreichere Portionen ja, fettlastige Portionen nein.
    Nicht alle Hunde sind im Besitz einer gut funktionierenden Bauchspeicheldrüse, die auch in der Lage ist, die notwendigen Enzyme zur Fettverdauung herzustellen.

    Manche Hunde reagieren sehr empfindlich auf eine fettreiche Mahlzeit, bereits eine kleine Menge reicht hier schon aus, um eine Pankreatitis auszulösen. Die genaue Ursache einer Pankreatitis bei Hund oder Katze
    bleibt oft ungeklärt. Als Risikofaktoren gelten die Einnahme einer fettreichen Mahlzeit (vor allem beim Hund)!
    So zum Beispiel die Zwergschnauzer Pankreatitis
    Es können aber auch Hunde jeder anderen Rasse daran erkranken.
    Sehr fettreiche Rationen (über 50 % Fett) können darüber hinaus einen Anstieg der
    Triglyzeride und einem Anstieg des schlechten Cholesterins (LDL) hervorrufen.

    Bei Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion besteht die große Gefahr, dass sich dadurch eine Fettstoffwechselstörung entwickelt.

    Abgesehen davon brauchen die Hunde Zeit, um sich an ein neues Futter zu gewöhnen.
    So passt sich die Menge an Muskelglykogen innerhalb weniger Tage bis Wochen an die Verfütterung kohlenhydratreicher Rationen an, während die Anpassung auf ein fettreiches Futter wesentlich länger dauert.
    Die Gefahr ist daher sehr groß, wenn die Umstellung auf ein fettreiches Futter zu schnell erfolgt.

    Ich würde die Energieversorgung grundsätzlich immer auf zwei Säulen stellen. Fette und Kohlenhydrate, damit die Bauchspeicheldrüse nicht einseitig belastet wird.

    @ Audrey
    nur ein Tipp.
    Es muss in einem solchen Fall noch das fT3 und fT4 bestimmt werden, um den Verdacht entweder zu bestätigen oder zu entkräften. Hypothyreose ist eine der am meist falschdiagnostizierten Krankheiten in der Veterinärmedizin.
    Niedrige T 4 Werte allein sagen nichts aus.
    Es könnte sich auch um das sogenannte Euthyroid–Sick–Syndrom handeln.

    Zitat: Von der „echten“ Schilddrüsenunterfunktion unterschieden werden muß das sogenannte „Euthyroid sick syndrome“, bei dem die Schilddrüse durch andere Ursachen in ihrer Hormonproduktion gebremst wird

    http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=43