Beiträge von Samojana

    Die " getreidefreie Taktik „der Fertigfutterindustrie ist reines Täuschungsmanöver oder krass formuliert totale Verarsche! Diese Vermarktungsstrategie hat nur ein Ziel, Gewinnoptimierung und den Kundenwünschen gerecht zu werden.

    Es ist wohl wahr, dass Stärke kein natürlicher Bestandteil in der Ernährung eines Fleischfressers ist. Aber das Problem wird nicht dadurch gelöst, indem eine Stärkequelle nur durch eine andere Stärkequelle ausgetauscht wird.

    Getreidefrei bedeutet nicht, das ein Fertigfutter kohlenhydratarm ist , wenig Stärke oder nur ein Gramm mehr Fleisch enthält, als jedes andere Trockenfutter.


    Die Bezeichnung „ getreidefrei „ kann bedeuten, dass ein Trockenfutter ( z.B. Orijen) sehr wenig Kohlenhydrate enthält , aber viele Hersteller ersetzen Getreide nur durch andere Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Tapioka.

    Getreidefreies Fertigfutter löst keine gesundheitlichen Probleme, weil es genau wie jedes andere getreidehaltiges Trockenfutter massig viel Kohlenhydrate ( 50-60 %) enthält.
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    Stärke ist Stärke, egal ob sie aus Weizen, Hafer, Kartoffeln oder Tapioka stammt.

    Getreidefreies Trockenfutter ist nicht nur stärkehaltig, sondern es enthält auch zum Teil sehr minderwertige Stärkequellen.
    Tapiokastärke ( stärkehaltiges Verdickungsmittel) oder Kartoffeln in sehr großer Menge sind aus ernährungsphysiologisch Sicht ein schlechter Ersatz für Getreide.

    Die hohe Kohlenhydratzucker-Konzentration in Tapioka/Kartoffeln lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und i.d.R.auch wieder rasch abfallen. Für die Verdauung von einfachen Kohlenhydraten wie Kartoffeln, Tapiokastärke muss die Bauchspeicheldrüse besonders viel Insulin ausschütten.
    Jeder Diabetiker weiss das!

    Hohe Insulinausschüttung steht für Begünstigung der Fettspeicherung, Diabetes, Herzkrankheiten und sogar Krebs wird damit in Zusammenhang gebracht.
    Tapioka und Kartoffeln enthalten dazu noch sehr wenig Eiweiß.Um dieses Aminosäuren-Defizit auszugleichen, greift der Hersteller zu zwei Möglichkeiten. Entweder den Zusatz von synthetischen Aminosäuren zu erhöhen oder was momentan sehr in ist , Hülsenfrüchte in Form von konzentrierten Erbsen-oder Linsenprotein ( siehe Wolfsblut) zuzusetzen.

    Zitat


    Noch dazu bekam ich die selten dumme Ansage, dass mein Hund aber ganz sicher nicht auf die Rückstände im Pansen reagieren würde, sowas hätten sie ja noch nie gehabt. :headbash:

    wenn ich im Tierhotel-Thread lese, wie es mit der Fleisch-Qualität bestellt ist, überkommt mich das nackte Grausen.
    Grünlich verschimmelt, angetaut, " geruchsintensiv" mit Fäulnisbakterien durchsetzt.
    Gesunde Ernährung sieht anders aus. Kein Wunder, das die AVMA in den USA so vehement gegen die Rohfütterung von Fleischabfällen vorgeht.

    Zitat

    In diesem Sinne: auf das kritische Denken!

    das im Rindertrog sehr oft der letzte Müll ( infiziertes Tiermehl /BSE) landet, weiß hoffentlich jeder.
    Dafür steht aktuell die Bekämpfung der nächsten Rinderseuche " chronischer Botulismus" auf der Tagesordnung.
    Industriemüll zu entsorgen ist sehr teuer, egal ob es sich um Tiermehl oder andere Abfälle handelt.
    Neuerdings laufen sogar Untersuchungen , ob sich Getreideschlempe als Zusatz im Hundefutter eignet.
    Die Ergebnisse scheinen vielversprechend zu sein. :sad2:

    Ein interessanter Beitrag, was alles in der Kuh landet und letztendlich am Ende der Nahrungskette
    über den " gesunden Pansen " in den Hund.

    Mülltonne Tier

    http://www.sein.de/news/2011/juni…ll-fressen.html

    Die friedlich auf der Alm grasende Kuh ist für die industrielle Milch- und Fleischproduktion schon lange keine Realität mehr. Heute frisst die Kuh oder das Schwein das, was anderswo weggeworfen wird. "Veredelung über den Tiermagen" nennt sich das.