[quote="Shiraa"]
Da steht nicht ein Wort über tierisches vs. pflanzliches Eiweiß, es geht um Nierenerkrankungen, es ist nicht definiert, was "zuviel Eiweiß" bedeutet und es ist auch keine Studie, sondern ein Buch. Du hattest aber etwas ganz anderes behauptet und meine Fragen nicht beantwortet.
die Erkenntnisse in diesem Buch stammen aus Studien, oder meinst du , die Autoren haben sich das alles ausgedacht. Es dreht sich auch nicht nur um Nierenerkrankungen, sondern um vieles andere mehr.
Proteinüberschuss-Allergie/ Proteinüberschuss-Harnsteine/ Proteinüberschuss-aggressives Verhalten
Zitat:Gansloßer
Eigentlich nur, dass der Hund, ideologiearm und bedarfsdeckend ernährt werden sollte. Zuviel Protein ist schädlich, und viele Leute glauben immer noch, weil der Hund von einem Carnivoren abstammt, muss man ihm massenweise Fleisch reinschieben. Daraus resultieren viele Verhaltensprobleme. Kohlenhydrate sind ja oft sehr umstritten, stellen aber für den Hund eine wichtige schnelle Energiequelle dar.
https://sites.google.com/site/hundmoenc…ten-und-medizin
Deiner Meinung nach ist natürlich immer nur pflanzliches Eiweiß der Übeltäter.
Ernährung ist keine Religion, sondern eine Wissenschaft und Barfer wie du profitieren ganz offensichtlich von den Resultaten aus den verschiedenen Tierversuchen.
Vielleicht solltest Du einfach mal deine ganze Einstellung über die eigentliche Bedeutung von Proteinen und Kohlenhydrate allgemein überdenken. Sicher kann man nicht aus seiner Haut, aber wenn es doch immer wieder die gleichen Steine sind über die man stolpert, ist es vielleicht doch besser daran etwas zu ändern.
Es gibt eine Studie, aus der hervorgeht, dass die Gabe von Fertigfutter, lebensverkürzend ist (3 Jahre im Schnitt), auch die teilweise Fütterung damit wirkt lebensverkürzend. Die Gabe von selbst erstellten Rationen ist diesbezüglich vorteilhaft.
da du diese Studie kennst und hier zitierst, dann weißt du auch, welches Ernährungskonzept sich lebensverlängernd durchgesetzt hat? Barf-wars jedenfalls nicht.
Es gibt verschiedene Ernährungsformen, die gesund sein können und es spielen außer Ernährung noch viele andere Dinge eine Rolle.
Barf scheint ein einfaches Konzept zu sein, was auf den ersten Blick in der Theorie sehr vielversprechend klingt. Bereits jetzt mehren sich allerdings die Rückmeldungen, dass es in der Praxis ganz anders aussieht.
Zu wenig praktische Anleitung und wenig Eingehen auf unterschiedliche Ernährungstypen. Letztlich wird nur eine Einheitsernährung für alle Hunde propagiert und das ist halt meiner Meinung nicht zutreffend.
Es nervt echt, dass bei den Befürwortern des Barfkonzeptes Kohlehydrate verteufelt und Fett hochgelobt wird. Mit der gleichen Sicherheit, dass Fett für alle Hunde super ist, weiß man, dass Getreide und KH Krebs und Arthrose auslösen. Die Behauptungen werden leider nicht mit Literaturstellen belegt, sondern einfach nur in den Raum gestellt.
Was Krebs/Gelenkerkrankungen und die Ursachen betrifft, fehlt jeder Blick über den Tellerrand hinaus.
Das nennt man dann wohl beratungsresistente Ignoranz.