Beiträge von Anika

    Es wird ja auch niemand gezwungen Schutzdienst zu machen. Es geht ja bloß mal darum das man diesen sport nicht ständig verteufelt. Der Mali is mit sicherheit nicht das richtige beispiel um guten schutzdienst zu zeigen. es geht ja darum, den und so im trieb zu halten, dass er nicht den helfer halb tot beißt sondern trotz des enorm hohen triebes immer noch im gehorsam steht. wenn meine hündin vom platz geht ist für sie das thema erledigt, sie geht später dann beim helfer kuscheln, wenn der nich mehr in seinem anzug steckt. d.h. ich kann meinen hund im schutzdienst an- und wieder abschalten.
    Leider gottes sind viele DSH memmen geworden, da in manchen linien zu sehr auf schönheit als auf leistung geachtet wird.
    LG Anika

    Hallo!
    So nun will ich mal mein kleines Problemchen schildern :)
    Also, ich habe ne DSH (6 Jahre) und ne Tibet Terrier Hündin (9 Jahre).
    Wir hatten schon vor der DSH Katzen, mit denen ist sie nie in Kontakt gekommen. Als wir unsere letzte Katze einschläfern musste haben wir uns entschlossen wieder einen kleinen Kater aufzunehmen. Nun das Problem: Die DSH verträgt sich nich mit Kater! Hab versucht ihren Mutterinstinkt anzusprechen, sodass sie fürsorglich wird. Hab versucht alle mit Futter aneinander zu gewöhnen. Hab versucht ihr verständlich zu machen, dass er zum Rudel gehört und sie nix dagegen tun kann. Klappt alles nicht! Mit der Tibi- Hündin gabs gar keine Probleme, die is auch vorher schon mit den Katzen klargekommen...
    Brauche jetzt langsam produktive Tipps. Kater is mittlerweile 5 Monate alt.
    Danke Anika

    wow wow wow
    mir geht ja glei der hals auf... *tiefdurchatme*
    Also:
    Schutzhundesport heißt nich das man dort seinen Hund vermöbelt, sondern das man ein team mit ihm bildet! Auch der Helfer schlägt den Hund (bei korrekter Ausbildung!) nicht um den Reiz zu steigern. Der Hund bekommt laut Prüfungsordnung während einer Fluchtphase 2 Softstockschläge auf den Widerrist oder den Rücken (wo der Hund am wenigsten schmerzempfindlich ist). Denke zwar auch das das im sportlichen Bereich nicht unbedingt sein müsste, aber im Diensthundebereich ist das nunmal notwendig. Zum anderen wird im Rassestandard des DSH eine gewisse Härte verlangt. Wie auch immer.
    Mit Sicherheit ist Schutzdienst nicht die einzige Möglichkeit einen DSH zu beschäftigen, aber es ist auch eine. Und die sollte man genausowenig verurteilen wie alle anderen. Es gibt überall schwarze Schafe.
    Wenn ich nun bloß mit ner Beißwurst mit meiner Hündin spiele, macht ihr das zwar auch Spaß, aber ich werde nich unbedingt n team mit ihr im thema unterordnung.
    Im übrigen ist es keine "vorgegaukelte Sicherheit". Ein Hund der lernt, dass er in bestimmten Situationen aus sich heraus gehen darf, der macht das auch. Muss man bloß selbst entscheiden ob man das möchte und ob man den Hund auch so unter Kontrolle hat, das er sich ruhig verhält, wenn beispielsweise ein Kind ausm Gebüsch rennt und der Hund sich angegriffen fühlt. Aber das is ne andere Sache...
    LG Anika

    Also ich mache auch Schutzdienst mit meiner DSH.
    Denke, dass es eine genau so sinnvolle Beschaftigung für nen Hund sein kann wie alle anderen Sportarten auch.
    Und mal zu dem Thema das man nen Schutzhund nich unbedingt als rettungshund ausbilden sollte... Wenn ich hier die Möglichkeiten hätte, hätte ich das schon lange gemacht!
    Im SV gibt es eine sehr talentierte Frau, die mit ihrem Rüden alle möglichen Sachen macht. Ihr Rüde ist der universellste Hund des SV (und der is auf der ganzen Welt tätig...)
    D.h. Schutzhunde sind auf keinen Fall unsozialer als andere Hunde, nur weil sie lernen zu beißen (sie lernen ja immerhin auch wieder abzulassen ;) ...)
    LG Anika

    Moin!
    Wozu Schutzdienst?
    Na um den Hund zu beschäftigen (und manchmal auch sich selbst...), so wie man andere Sportarten auch :)
    Mach selbst auch Schutzdienst mit meiner Hündin. Kommt aber stark auf den Charakter des Hundes an und wie man selbst dazu steht.
    LG Anika

    murmel
    würde ganz gerne mal wissen wie du vorschlägst die schleppleine wieder abzugewöhnen oder wie auch immer. Bin immer offen für noch bessere Lösungen und da ich momentan mehrere Hunde kenne, die sofort weg sind, wenn sie was sehen (meine hundis dank sher gutem grundgehorsam ja nich ;)), würde ich mir gerne mal was von deinem Wissen abgucken.
    Wär dir sehr verbunden :)
    Danke Anika (muss ja net ins Forum, vielleicht per mail?)

    Hallö!
    Hatte mich ursprünglich auch mal nach sowas umgeschaut, musste aber leider, wie der rest hier auch, feststellen das es keine anerkannten Beruf irgendwie in dieser Richtung gibt. (Werde nu stattdessen tierarzthelferin :))
    Man kann aber in verschiedenen Gebrauchshundevereinen an Ausbildungsfachtagungen oder sowas teilnehmen... soll wohl auch mal interessant sein.
    Gruß Anika

    also falls ich mich hier mal auch noch einmischen darf...
    denke schon das schleppleine ne gute alternative is, hab bloß immer die bedenken, dass die Hunde ganz genau wissen wann sie angleint sind und wann nich... jedenfalls is so meine erfahrung...
    find die sache mit den sprühhalsbändern gar nich schlecht. mein hund soll die ganze sache ja nich toll finden, sondern eher unangenehm, so dass er das mit ner unangenehmen erfahrung verknüpft. hab aber leider noch keine konkreten erfahrungen gemacht, die dinger sind mir schlichtweg zu teuer...
    Gruß Anika