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U.a. zu behaupten, das nur sie, die "allein seligmachende Ernährung" des Hundes komplett verstanden zu haben und bei Umstellung auf Barf sicheren Heilungserfolg bei allen gesundheitlichen Problemen zu bieten, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Scharlatan.
Die Barfer-Naturapostel propagieren ihre Lehren mehr mit Fanatismus als mit Sachkenntnis.Und ich habe eine klare Meinung dazu, was man verdient, wenn man versucht, jedem Hilfesuchenden einzureden, alle gesundheitlichen Probleme seien durch Umstellung auf Barf zu lösen : Eins aufs Dach.
Na, das wäre aber schon seeeeehr naiv, zu glauben, dass barf alle gesundheitlichen Probleme lösen könnte.
Und klar gibt es Barfer, die ihre Fütterungsweise als die alleinseeligmachende ansehen und selbst innerhalb dieser Gruppe gibt es noch Differenzen, wie es denn nun genau richtig ist.
Für mich ist Barf (was dadurch, dass ich koche ja genaugenommen schon gar kein barf mehr ist) im Moment die Lösung, weil ich da ziemlich genau mit herausfinden kann, was mein Hund verträgt und was nicht.
Zwar kann ich diese Erkenntnis dann nicht einfach wieder auf Fertigfutter übertragen, da dort ja immer noch viele andere Komponenten und Zusätze drin sind, aber das ist auch nicht das Ziel.
Millionen Hunde werden mit Fertigfutter alt und bleiben gesund und genauso gibt es eben auch Hunde, die krankgebarft werden oder es eben nicht vertragen.
Wenn man nun aber sagt, dass der Hund von zuviel Fleisch z.B. nierenkrank wird.... dann müssten wohl etliche wildlebende Wölfe auch nierenkrank sein?
Klar kann man das nicht 1:1 mit unserem Haushund vergleichen und ich weiß auch, dass Wölfe zeitweise auch mal nur von Beeren usw. leben, aber wenn sie es bekommen, bevorzugen sie Fleisch....
Ich denke, so wie einzelne Hunde von zuviel Fleisch Probleme bekommen, bekommen andere diese durch Getreide und wieder andere (vielleicht die meisten?) durch Fertigfutter ....