Sooooo.....
Heute war nun der Termin zum Blutabnehmen.
Ich bin immer noch völlig neben der Spur
Zum Glück war mein Mann mit, der ist immer die Ruhe selbst .
Es fing gestern abend damit an, dass ich auf der letzten Runde vorm Schlafengehen noch etwas Kot einsammeln "durfte"
Natürlich war es stockdunkel, man stelle sich also folgendes Szenario vor:
Ich, bewaffnet mit Kotröhrchen, Tüte Taschenlampe und Hund an Flexileine (abends im Dunkeln immer) ziehen also los.
Hund schlägt schon einen Weg ein, wo ich weiß, da macht er sicher nochmal ein Häufchen.
Fein.
Wir schlendern also diesen Weg entlang und kommen an einem Firmengebäude vorbei, die haben nen Bewegungsmelder.
Prima, denke ich, als das Licht angeht, dann brauch ich statt 4 wenigstens nur 3 Hände, weil mir das Gehampel mit der Taschenlampe erspart bleibt.
Aber denkste.
Hund kneift solange zu, bis wir wieder die schützende Dunkelheit erreicht haben und niemand ihn bei seinen wichtigen Geschäften sehen kann. 
Zum Glück stand da wenigstens ein Poller, um den ich nach Erledigung der Notdurft die Leine wickeln konnte.
(Muss sein, wegen verstärktem Kanrnickelalarm nachts in dieser Gegend)
Ich also Flexi langgezogen, festgestellt und um den Poller gewickelt.
Dabei immer versucht, möglichst nicht die Stelle aus den Augen zu verlieren, an der Hund sich erleichtert hat.
Dann: Taschenlampe zwischen die Zähne geklemmt, Röhrchen aus der Jackentasche gefummelt und aufgeschraubt.
Da dort aber schon was vom Morgen drin war, blieb natürlich das "Löffelchen" darin stecken und ich durfte das erstmal mit spitzen Fingern aus dem Röhrchen pulen und wieder mit dem Schraubverschluss verbinden.
So. Nun aber.
Nachdem sich das Häufchen aufgrund seiner kneteartigen Konsistenz als extrem widerspenstig erwies, ging ich aber schließ lich doch als Sieger aus der Sache hervor und konnte meine Beute stolz heimtragen .
Die Nacht hab ich dann extrem schlecht geschlafen, weil ich immer dran denken musste, was meinem Kleinen schisser bevorsteht und dass er noch nicht mal Frühstück bekommen würde, da er nüchtern bleiben musste.
Er hat dann auch prompt heute morgen gespuckt, nachdem er eine Stunde lang wach war und nix im Magen hatte. 
Als wir dann endlich los wollten, hätte ich fast meine Tasche mit den Unterlagen ("Auftragszettel") vergessen.
Grad noch gemerkt.
Beim TA angekommen, fällt mir auf, dass wir keine Leine mithaben 
Ging aber auch so .
Im Behandlungsraum wollte Henry dann aber direkt wieder gehen.
Ich hatte den TA gebeten, sich auch die Ohren mal anzuschauen, weil ich das Gefühl hatte, er kratzt sich da auffällig oft und schüttelt auch häufig den Kopf.
Das fand er nun ganz gruselig und hat geschrien wie am Spieß und gezappelt, dass eine Untersuchung kaum möglich war.
Tatsächlich hat er wohl eine leichte Entzündung drin, dagegen haben wir was mitbekommen zum Reinträufeln.
Dann sollte er zum Blutabnehmen auf den Tisch, wo er uns fast abgestürzt wäre, obwohl mein Mann und ich ihn beide festgehalten haben.
Schließlich haben wir die Aktion auf den Boden verlegt und das ging dann auch ohne weitere Komplikationen ab.
Am Ende war ich fertig mit den Nerven und schweißgebadet.
Nun hoffe ich, dass diesmal wirklich alles untersucht wird, was ich haben möchte (hab denen die Liste dagelassen).
Kaum zu Hause, kam von der Helferin schon ein Anruft:
Also wir haben da nochmal ne Frage...wollen Sie keine Parasiten untersucht haben?
"Doch, ist doch im Profil C mit drin."
Ach so ja.
Und Giardien? Sollen die auch....?
"Ja. ist doch im Profil C mit drin...."
Na, hoffentlich klappt das alles, sonst ...... 