Beiträge von malika

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    Das bekommen ja viele junge Hunde. Ist er denn ein Calcium carbonicum-Typ? Welche Potenz?


    Angefangen haben wir mit Q3 , jetzt sind wir bei Q 10.

    Ich kenne mich leider mit Homöpathie selber nicht aus und muss mich da auf die Homöpathin verlassen.
    Sie hat sich aber eingehend von uns den Hund und seinen tagesablauf, seine vorlieben und Abneigungen usw. beschreiben lassen und hat ihn natürlich auch selbst gesehen.

    Zuerst hatten wir Silicea (?) probiert, aber das bekam ihm offensichtlich nicht gut.
    Der Durchfall verschlimmerte sich und wurde auch nach Tagen nicht besser.


    :ka: Die Begründung war glaube ich, weil es eine Überreaktion des Immunsystems gewesen sein sollte...

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    Was sagt Deine THP zu Henry´s Stresssymptomatik? Habt Ihr Euch da schon mal etwas überlegt?

    Sie hat schon anfangs die Vermutung geäußert, dass Stress eine Rolle spielen könnte und hat das Mittel (Calcium Carbonicum) entsprechend gewählt, denke ich.

    Er bekommt ja "nur" ein ganzheitliches Mittel und nichts explicit gegen Durchfall.

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    aber es stellt sich für mich so dar, als wenn das Ganze eine Stressymptomatik gekoppelt mit einer etwas durcheinander geratenen Darmtätigkeit ist. Wie sieht es mit seinem Immunsystem aus?

    Stress als einen Auslöser des Durchfalls halte ich für durchaus denkbar, es deutet manches darauf hin.
    das versuche ich aber schon auszuschalten, so gut es geht.

    Sein Immunsystem.... Er hatte im ersten Lebensjahr mehrmals Mandelentzündung und ich glaube 2x so schlimm Durchfall, dass wir zum TA mussten.
    Jedesmal gab es AB.
    Dann fing es im Alter von ca 8 Monaten an, dass er plötzlich öfter spuckte, meist beim Autofahren.
    Daraufhin bekam er mehrere Monate ein Depot-Cortison gespritzt und H3 Blocker als tabletten, weil er (angeblich) zuviel Magensäure produziere.

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    Wie sah Hundeschule aus? Wie oft in der Woche? Durchfall am Anfang der Woche?

    Hm... :???:

    Hundeschule war von Welpe an 1x die Woche . Die Zeiten weiß ich gar nicht mehr so genau...
    Anfangs war das glaub ich in der Woche am frühen Abend und dann irgendwann Samstags mittags.
    Damit haben wir aber aufgehört, als er ca. 1 Jahr alt war.

    Abgelaufen ist das so , dass die Hunde anfangs und zwischendurch toben durften und dann gab es , je nach Altersstufe kurze oder später eben längere Übungsphasen.
    Anfangs halt die üblichen Grundgehorsamsübungen, später bissl mehr.
    Alles sehr spielerisch und ohne Zwang.

    Henry hatte aber immer Stress, wenn er nicht dran war und warten musste, dann hat er geschrien als würde er geprügelt :roll:

    Mantrailing war dann später, im Spätsommer 2010 haben wir angefangen und im Februar 2011 wegen des ständigen Durchfalls wieder aufgehört. Auch 1x die Woche.
    Das war eine andere Hundeschule und die Hunde waren immer nur einzeln dran und mussten zwischendrin im Auto warten, was Henry aber okay findet (bzw. beschwert er sich nicht und macht das ganz lieb, "wartet" aber immer, dass er raus darf, schläft also nicht dabei.
    Er kennt es auch von Welpe an.

    Durchfall hatte er mitunter zu Beginn der Hundeschule nach dem 1. Toben oder er hat im Auto auf der Rückfahrt gespuckt.
    (Ich glaube, da vertrug er die Fleischwurst schon nicht mehr, im Alter von 8 Monaten fing das mit dem Sodbrennen und der Magensäure an).
    Ansonsten wüsste ich jetzt nicht...

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    hast du noch wage in Erinnerung, ob ein zeitlicher Zusammenhang ( Durchfall) mit der Erhöhung der KH besteht.

    Nicht wirklich, aber vielleicht kann ich es anhand des tagebuchs noch herausfinden.
    ich erinnere mich nur, dass mir am Anfang als er statt Reis noch Hirse bekam, sein kot weicher wurde, nachdem ich die Hirsemenge erhöht hatte.
    Daraufhin habe ich es dann mit Reis probiert, allerdings anfangs "nur" mit 200g (roh) pro Tag.

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    Deine Frage im Forum vor ein paar Wochen war: wieviel Fleisch braucht der Hund oder so ähnlich und daraufhin
    wurde abgeklärt das zwischen 400 g Kartoffeln und 100 g Reis kalorienmässig ein großer Unterschied besteht.
    Daraufhin hast du die Kartoffelmenge praktisch verdreifacht, damit dein Hund endlich zunimmt.

    Stimmt, aber da er Kartoffeln nicht so super vertrug, gab es die selten (1-2x /Woche) und ich hatte dann, nachdem wir das geklärt hatten, die Menge auch wieder reduziert, bzw. die Flocken ausprobiert. da hatte ich dann 200g (trocken) am Tag gefüttert.


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    [b]vielleicht liegt es nur an den großen Menge Kartoffeln, die den Darm immer wieder runterziehen.
    Oder du fütterst an den Kartoffeltagen einfach mehr Pferdefleisch.

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    Seit Sonntag hat er nurmehr Reis bekommen, Kartoffeln habe ich seither weggelassen.

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    Hallo,

    ich habe jetzt den ganzen Thread durchgelesen. Ich verstehe Dich, Malika, dass Du Dir viele Sorgen machst. Ich hatte seinerzeit ein ähnliches Problem mit Eddy. Habe umgestellt auf glutenfreie Ernährung und das Problem hat sich GsD in Luft aufgelöst. Habe ich sehr viel Glück gehabt.

    Was mir jedoch auffällt, und da darfst Du mir nicht böse sein ist, dass Du bei der ganzen Geschichte sehr ungeduldig und ein wenig nervös und verzweifelt bist, was verständlich ist, für den Hund aber nicht unbedingt förderlich ist.

    Darf ich Dich mal fragen, wie Euer Tagesablauf so aussieht?

    Klar darfst Du :smile:
    Und Du hast Recht, ich verzweifele wirklich so langsam :ops:

    Also, Tagesablauf:

    Unter der Woche:

    Zwischen 6.00 und 6.30 aufstehen (Henry weckt uns) runter in die Küche, henry bekommt Frühstück, geht in den Garten um sich zu lösen und sucht sich danach einen Platz zum weiterpennen.

    Währenddessen Frühstück für uns, Kinder zur Schule schicken.
    Gegen 7.30 wird es wieder ruhiger, 2. Tasse Kaffee für mich am PC, Hund liegt rum.

    8.30 h ca. Aufbruch zur 1. Gassi-Runde, je nachdem, wen wir so treffen dauert die zwischen 45 min und ner guten Stunde.

    Zwischen 9.30 h und 10.00 dann 2. Frühstück für Henry.

    Dann passiert i.d. R. erst mal gar nix bis Mittags die Kinder heimkommen.
    14.00 3. Fressi

    Gassi dann wieder so zwischen 15.00 und 16.00, zwischen 30 und 60 min, wenn wir seinen Kumpel treffen,wird auch manchmal noch auf der Wiese neben unserem Haus getobt, dann kann es mal länger sein.

    18.00 Abendfressi und gegen 21.30 h nochmal ca 15 min Abendrunde und dann ins Bett.
    Wenn er zwischendurch mal muss, geht er in den Garten.

    Am Wochenende sieht es etwas anders aus.
    Da bekommt er sein Frühstück und geht in den Garten wie unter der Woche auch, aber danach schlafen wir alle nochmal weiter bis ????
    Da kann es dann sein, dass wir die 1. gassi-Runde erst um 10. 30 h machen.
    Nachmittags fahren wir dann meist irgendwo in nen Wald oder auch mal an die Alster und laufen dort.
    Ansonsten alles wie gehabt.

    :smile:

    Früher hab ich viel mehr mit ihm gemacht, auch Hundeschule und mantrailing, aber das war ihm in der Summe zu viel, da wollte er nichtmal mehr Gassi gehen :ops:
    Der beschriebene Tagesablauf hat sich erst im Laufe seiner Erkrankung etabliert.

    Hm, das könnte zumindest hinkommen.
    Irgendeine Ursache muss es ja geben und das klingt auf jeden Fall plausibel.

    Natürlich könnte ich die Reismenge reduzieren, aber womit ersetze ich die "Masse" dann?

    Fleischration erhöhen ist wohl auch nicht so 'ne tolle Idee...

    Zuviel Fett geht auch nicht :verzweifelt:
    :hilfe:

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    20 % Fett ! Ich weiß nicht so recht.
    Die Frage ist doch, ob der Schleimabgang auf eine allergische Reaktion oder auf eine Überlastung des Darms zurückzuführen ist.

    Tja, aber wie finde ich das heraus?

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    Ich habe damals bei Justus über mehrere Wochen einen mikrobiologische Darmsanierung durchgeführt. Es kann mühsam und langwierig sein, eine zerstörte Bakterienflora wieder aufzubauen.
    Das braucht Zeit. Obwohl ich nicht so recht verstehe, warum und wieso nach der Beseitigung der Clostridien
    eine erneute Entgleisung im Darm bei deinem Hund wieder stattgefunden hat.

    In dem aktuellen Befund von letzter Woche stand ja nix mehr von nicht vorhandener Normalkeimflora.


    Das stand nur:
    Gramnegative aerobe Faekalflora

    Nach visueller Beurteilung liegt eine physiologische Zusammensetzung der im Wesentlichen aus Enterobacteriaceen(?) (z.B. E.coli)
    bestehenden gramnegativen aeroben Faekalflora vor.

    Grampositive aerobe Faekalflora:

    Nach visueller Beurteilung liegt eine physiologische Zusammensetzung der im wesentlichen aus Enreokokken bestehenden grampositiven aeroben Faekalflora vor.


    Darmpathogene Keime: Alles negativ
    Mykologische Untersuchung: Kein Nachweis von Hefen
    Parasitologische Untersuchung: Alles negativ
    Giardien und Kryptosporidien auch nix.

    Nur die Milben halt...


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    Bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen tritt eine bakterielle Überwucherung häufig als Nebenerscheinung auf, aber EPI liegt in eurem Fall ja nicht vor.

    Nee, der TLI-Wert war bei 14,3 , also nicht mal annähernd an der Grenze zum Refenrenzbereich, wobei die Kotuntersuchung ja angeblich aussagekräftiger sein soll und der TLI nur eine Gegenprobe darstellt ...