Beiträge von malika

    Eben haben wir ihn wieder getroffen.
    Gleiche Zeit, gleicher Ort...
    Aber diesmal hat das Frauchen ihn nicht zu uns gelassen und ist mit ihm weitergefahren.
    Gewunken hat sie uns allerdings noch und nun weiß ich auch sicher, dass es sich bei dem Hund um Henrys alten Kumpel aus Kindertagen handelt.

    Das erklärt natürlich auch, warum die HH ihn gestern sogar ermutigt hat, zu uns zu laufen.
    Sie konnte ja nicht wissen, dass Henry so 'n oller Proll geworden ist :ops:

    Dabei haben die Zwei sich früher wirklich gut verstanden, wir sind fast 1 Jahr lang nahezu jeden Morgen zusammen gelaufen.
    Dann hatte der Retriever ne OP an der Hüfte (schwere HD schon mit knapp einem Jahr :-( )und seitdem haben wir uns nicht mehr gesehen.
    Ach ja: Kastriert ist er auch, Henry und seine Freundin sind aber intakt.

    Zitat

    Was hat er denn getan? Also, was genau hat er gemacht?

    Er hat sich abgewendet und ist dem anderen aus dem Weg gegangen. Der ist ihm aber immer wieder auf die Pelle gerückt und hat geknurrt.
    Das Spielchen ging ein paar Mal, dann hat er sich schließlich auf Henry gestürzt.

    Zitat

    Da wäre ich vorsichtig. Vielleicht möchte er ja gar keine solche Signale (welche auch immer Du damit meinst) senden und Du forcierst es, dass deswegen die anderen zu ihm kommen - schließlich zeigt der doch so "nette" Signale... und damit bringst Du ihn in die Zwickmühle. Wenn die anderen dann ankommen, muss er zwangsläufig sofort massiv umschalten, damit die peilen, dass er den Kontakt gar nicht will.

    Ich clicker, wenn er sich abwendet, schnüffelt, zu mir schaut...

    Zitat

    Ein Hund, der zu einem anderen hinrennt, ist nicht freundlich, sondern schlicht erstmal an Kontaktaufnahme interessiert. Woran machst Du denn "freundlich" fest? Ich sehe fast nie freundliche Hunde... nur gestresste, aufgedrehte, distanzlose... und, wenn es gut läuft neutrale. Aber die kommen nicht angeschossen.

    Der Hund lief in unsere Richtung und stoppte zunächst. dann bekam er von der Halterin das Signal"lauf hin", daraufhin galoppierte er auf die Hündin zu, beschnüffelte sie dann kurz und kam dann , ebenfalls im galopp, zu Henry, der in dem Moment noch angeleint bei mir stand.
    Kurz bevor der Hund uns erreichte, hab ich Henry dann abgeleint.

    Zitat

    Wenn er das getan hätte, dann wär er gar nicht gekommen...

    Ich handhabe das so: Kommt ein fremder Hund und erkennt nicht oder ignoriert es, dass meine Drohsignale aussenden (das beginnt deutlich vor dem Knurren und Zähne zeigen!) und um mehr Distanz bitten, dann ist es des fremden Hundes Problem, wenn er das nicht umsetzt. Er wird dann gemaßregelt. Und ich finde es auch wichtig, dass ein Hund das darf, denn was soll er denn machen, wenn er deutlich "Nein" sagt und der andere das ignoriert? Es ist für die Entwicklung eines guten Sozialverhalten wichtig, dass ein Hund lernen darf, wie man maßregelt. Klar fällt das bei jungen Rüden oft etwas laut und grob aus, aber die Alternative, dass sie es gar nicht dürfen, führt meist zu Hunden mit massiven Problemen im Sozialverhalten.

    Viele Grüße
    Corinna

    [/quote]

    Nun ja, es war ein Golden Retriever :hust:

    Ich denke aber, solange der noch etwas weiter weg war, hat Henry noch nicht "gedroht"...
    Ich stand aber hinter ihm und konnte das nicht so genau beobachten.

    Ich bin selber leider auch noch viel zu unsicher bei solchen Begegnungen.

    Shoppy: Wir sind hier: http://www.pawfriends.de

    Zitat

    Hallo,

    wenn Du ihn an der Leine hast, dann kann er die anderen ja nicht verkloppen.
    Oder erwartest Du dass er ohne Leine an den anderen vorbeiläuft?
    Wenn das so ist, dann sind Fehlinterpretationen seitens der anderen HHs vorprogrammiert.
    Sie werden denken, dass sie ihre Hunde laufen lassen können weil Deiner ja auch frei ist.

    Daher würde ich ihn anleinen wenn ich möchte, dass andere Hunde fernbleiben.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Natürlich ist Henry in solchen Situationen angeleint.
    Schrieb ich doch oben:

    Zitat

    Irgendwie scheint jeder zu meinen, nur weil mein Hund sich an der Leine anständig benimmt und nicht schon im Vorfeld kläffend und geifernd in derselben hängt, könne man seinen Hund ja einfach hinlaufen lassen :-/

    Davon ab: Wenn jemand seinen Hund streng im "Fuß" laufen lässt, ist das für mich wie angeleint, da lasse ich Henry dann auch nicht hin.

    Und wenn der andere Hund zu Henry läuft, obwohl dieser an der Leine hängt, kann Henry ihn worst case sehr wohl verkloppen, sofern der andere nicht postwendend die Biege macht, wenn er feststellt, dass er nicht erwünscht ist.

    Hallo Sonja!
    Ja, Du hast wohl Recht.
    Henry muss auch nicht jeden mögen, das erwarte ich gar nicht.
    Was ich aber erreichen möchte ist, dass er an Rüden, die er nicht mag, vorbei geht, ohne sie zu verkloppen .
    Das ist das mindeste und das verlange ich auch.
    Wobei das ja eigentlich schon klappt, solange die anderen nicht meinen, ihn begrüßen zu müssen.... :roll:

    Leider laufen hier bei uns auch sehr viele HH von der "die regeln das schon unter sich"-Fraktion und Leinen dienen als Accessoire um Frauchens oder Herrchens Hals.

    Irgendwie scheint jeder zu meinen, nur weil mein Hund sich an der Leine anständig benimmt und nicht schon im Vorfeld kläffend und geifernd in derselben hängt, könne man seinen Hund ja einfach hinlaufen lassen :-/

    Das nervt mich so dermaßen...

    Guten Morgen!
    Vielen dank für Eure verständnisvollen Antworten :smile:
    Die Situation gestern war sicherlich zusätzlich ungünstig, weil auch noch Henrys Freundin (wir laufen jeden nachmittag zusammen) dabei war.

    In seinem "Freundeskreis" klappt es auch mit Rüden, auf der Morgenrunde sind es oftmals bis zu 8 Hunde, von Welpe zum Senior, Rüden und Hündinnen, kastriert und unkastriert. das ist wirklich NULL Problem.

    Henry hat wie gesagt auch noch nie gebissen, nur geprollt.

    Wenn uns fremde Hunde oder welche, wo ich weiß, es würde krachen entgegen kommen, rufe ich ihn grundsätzlich ran und leine ihn an.

    Wenn die anderen dann seine Individualdistanz respektieren, passiert auch rein gar nichts und ich clickere in solchen Situationen jedes "calming signal".

    Klappt wunderbar.
    Er lässt sich auch nach Sichtung noch zu mir rufen, wenn ich nicht zu lange warte.
    Nur, wenn ihm der andere dann auf die Pelle rückt, wird er stinkig.

    Und gestern war es eben so, dass die Halterin des anderen erstens ewig weit weg war und 2. ihren Hund dann sogar noch zu uns geschickt hat.
    Hören konnte ich das zwar nicht, dafür war sie zu weit weg, aber das Handzeichen war eindeutig.

    Ich versuche in der Regel dann zwar, den anderen zu blocken, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem Aktionismus die Situation dann erst recht bedeutsam mache.

    Ich hab mich dann für ableinen entschieden, weil der andere wirklich recht schwungvoll auf uns zukam und außerdem keinerlei Aggro-Anzeichen zeigte, sondern wirklich freundlich war.

    Und der hat sich dann ja auch perfekt benommen, wie aus dem Lehrbuch ;-)
    Als er dann zu seiner Halterin zurücklief, wollte Henry noch hinterher, hat sich aber anstandslos von mir abrufen lassen.


    Kontrolliertes Üben mit anderen Hunden steht für's neue Jahr auf unserem Trainingsplan.


    Leider war unsere Trainerin jetzt gerade 3 Wochen krank, so dass Termine ausfallen mussten :-(

    Naja....neues Jahr, neues Glück :ka:

    EDIT: Als Entspannungssignal fungiert im Moment der Clicker, weil er den positiv verknüpft hat.

    EDIT 2: Der Hund gestern hatte genau Henrys Kaliber, wäre es ein sehr viel kleinerer Hund gewesen, hätte ich nicht abgeleint.

    Hallo!

    Ich bin gerade richtig gefrustet :sad2:

    Schon seit einiger Zeit beobachte ich, dass Henry zunehmend Rüdenunverträglich wird.
    Ausgenommen Rüden, die er schon lange kennt, oder ältere , souveräne Rüden.

    Gleichaltrige oder Jüngere gehen gar nicht mehr.

    Als Junghund war Henry mit jedem verträglich, wer ihm "komisch" kam, dem wurde ausgewichen.
    Streit ging er aus dem Weg.

    Leider musste er dann mehrfach die Erfahrung machen, dass sein beschwichtigendes, deeskalierendes Verhalten nicht die erwünschte Wirkung zeigte.
    Er wurde trotzdem vermöbelt :/

    Irgendwann wich er dann nicht mehr aus, sondern haute selber drauf.

    Bisher immer, ohne den anderen zu verletzen aber trotzdem ist das natürlich ein Verhalten, das ich so nicht akzeptieren kann und will.
    Deshalb haben wir uns auch an eine Trainerin gewandt und arbeiten dran.

    Positive Signale werden bestätigt (mit Clicker).

    Und ich sorge dafür, dass er nicht zu fremden Hunden hinstürmt.

    Nur leider stürmte heute ein fremder Rüde zu uns, während Henry mit seiner Freundin auf einer Wiese spielte.

    Ich hatte den schon gesehen und Henry zu mir gerufen und angeleint, aber als klar war, dass der zu Henry hinlaufen würde, hab ich wieder abgeleint.

    Der Hund war auch total freundlich und hatte augenscheinlich nur spielen im Sinn, aber Henry hat ihm dann deutlich :hust: gezeigt, dass er unerwünscht ist .

    Der andere Rüde war ziemlich cool, blieb einfach stehen , wandte den Blick ab und beschwichtigte.
    reagierte also absolut deeskalierend und passiert ist dann schließlich auch nicht wirklich was, außer dass Henry sich mit einem Riesengetöse auf ihn gestürzt hatte.

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, es handelte sich um einen etwa gleichaltrigen Spielkumpel von Henry aus Kindertagen, den wir aber schon über ein Jahr nicht mehr gesehen haben.

    Das war schon damals zum Schluss so, dass Henry ihn gerne eingeschränkt hat...

    Mich ärgert das so, dass mein Hund so doof ist :explode: und entspanntes Spazierengehen ist auch nicht mehr so wirklich möglich.

    Ich hoffe, wir kriegen das wieder hingebogen, ich will nicht so einen unverträglichen Rüpel :-(


    Hier hatte ich schon mal was dazu geschrieben: https://www.dogforum.de/wird-er-jetzt-…0jetzt%20zickig