Beiträge von BigSandy

    Ich denke auch dass das alleine Sache der Trainer/in ist. Bei uns sieht sich die Trainerin die Hunde zuerst an, wie die mit wem umgehen und entscheidet dann, ob alle miteinander spielen oder einige abgetrennt werden. Bei den 'Problemkindern' ist sie immer dabei und schreitet ein, wenn was nicht klappt.
    Auch wenn ein neuer 'Schüler' dazu kommt, wird zuerst ein gut verträglicher gegengeschlechtlicher Hund als 'Versuchskaninchen' hergenommen und mal geschaut. Dann erst wird entschieden.

    Und auch an solchen Problemlösungen erkennt man eine gute HS!!!

    In unserer Hundeschule sind nur 4 Hunde in einer Gruppe und da es zwei Gruppen sind, wird immer mal durchgetausch, damit nicht immer nur die Gleichen zusammen arbeiten.
    In der Welpenstunde war ich dort nicht mit Shiva, aber muss sehr gut gewesen sein (lt. den Teilnehmern die jetzt mit mir im Junghunde-Kurs sind).
    Ich war in der Welpenstunde im Verein und dort waren sehr viele Hunde sehr unterschiedlichen Alters. Die meiste Zeit davon haben die Hunde mit spielen verbracht. Wir haben daher jetzt das Problem, dass meine Hündin zu jedem Hund hin will und spielen. Das hat sie dort so gelernt.
    Meine jetzige Trainerin in der HS sagt, die Welpen dürfen an der Leine keinen Kontakt zu anderen haben und sie wartet mit dem Arbeiten bis alle ruhig liegen (kann unter Umständen machmal ganz schön lange dauern). Aber die Welpen lernen hier, dass erst wenn Ruhe ist - und das auch wenn andere Hunde da sind - wird gearbeitet und erst nach der Arbeit wird gespielt.
    Danach muß man einen Theorieabend besuchen um am Junghundkurs teilnehmen zu dürfen. Der ist Spitze. Ich habe dort total viel NEUES gelernt, obwohl wir zuhause immer Hunde hatten.
    Wir lernen dort mit den Hunden zu arbeiten, zu spielen und diese auch zu korrigieren, aber alles über positive Bestärkung.
    Jeder kann individuell trainieren. Manche clickern, manche sind super schnell.... und wenn es bei einem nicht so klappt, sucht die Trainerin einen anderen Weg und die anderen bekommen gleich die nächste Aufgabe. Das geht natürlich nur bei Kleingruppen.
    Fragen dürfen immer gestellt werden und wenn die Hunde am Schluß spielen, dann ist eh Zeit für soetwas. Und wenn ein akutes Problem ist, dann versucht die Trainerin die Situation zu simulieren und zeigt direkt auf, wie man reagieren sollte. Man darf sie jederzeit anrufen und anmailen. Das kostet nicht extra!
    Ich finde es dort total klasse! Aber bei uns rum gibt es auch genügend 'andere' HS und Vereine!
    Das Vereinsleben ist nicht so meins! Da muß man sich halt drüber im Klaren sein, dass mit hingehen, lernen und arbeiten, dann wieder heimgehen nichts ist. Da muß der Platz gepflegt werden, das gemeinsame wöchtentliche Frühstück gerichtet werden usw usw. Bei sämtlichen Veranstaltungen soll geholfen werden (Kuchen backen, ausschenken, aufräumen usw. usw.) aber ist halt die billigere Variante.
    Ich würde auf JEDEN FALL darauf achten, dass die Trainer eine gute Ausbildung genossen haben. Bei unseren beiden Trainerinnen stehen auf der Homepage alle Kurse und Ausbildungen drin, die sie gemacht haben.

    Oh Tamara,

    ich freu mich so für Euch!!! Meine Schwester und ihr Wuff schauen morgen auch den eventuell 2. Hund an. Bin ja mal gespannt wie es da läuft.
    Selber hätte ich ja auch gernen einen Zweiten, aber Shiva ist gesundheitlich einfach nicht fit und sie muß noch viel lernen, ich will damit eigentlich noch warten.
    SO! Und jetzt kommt mein Arbeitskollege daher und fragt, ob ich nicht noch einen zweiten Hund will (im Spaß). Ich: 'Klar!'
    Dann fängt er doch glatt an zu erzählen, ja er muß seinen weggeben, weil sich die Frau getrennt hat und der Sohn beginnt seine Ausbildung und die Tochter geht ab Herbst ganzwöchig weiter weg zur Schule und dann wäre der Hund zu viel alleine. BOAH!!! Er sei total traurig, weil er hat sie ja erst seit 8 Monaten (sie ist 10 Monate alt) und sie ist ne ganz Liebe.
    Ich stammle dann was von Urlaubfahren im August, Shiva krank, mein Mann setzt mich vor die Tür usw usw.
    Klar, versteht er, aber er fragt halt mal rum. Es ist ein Berner-Goldie-Mix.
    EIN BERNER - ICH LIEBE BERNER!!!!! Na danke, oder!!
    Am Abend die Geschichte meinem Mann erzählt und er sagt: Dann schau sie dir halt mal an. Anschauen kannst sie ja, dann reden wir nochmal!!
    SUPER ODER!! Also ich schau sie mir nächste Woche mal an und dann sehen wir weiter!!!! Bis dahin ist die Entscheidung mit der Kastration bei Shiva dann auch gefallen.

    Ich kann also Deine Aufregung TOTAL GUT verstehen und freu mich total mit Dir!!!
    Machst aber unbedingt Foddos!!!!

    Tja, das kommt mir doch irgendwie alles ein bißchen bekannt vor!!!!!! ;)

    Frag mich nicht wieviele Leinen wir gekauft haben, der Herr vom ***zoo kennt mich auf jeden Fall mit Namen!!!!
    Ich habe Shiva auch von Anfang an viel frei laufen lassen, das würde ich heute nicht mehr machen. Das klappt bei vielen gut, aber eben nicht bei allen.
    Mit dem Rückenlegen und Schnauzgriff das lass mal schnell sein. Den Fehler habe ich auch gemacht. Irgendwann hat mich Shiva nur noch ignoriert und gar nix mehr gemacht. Wenn Sie Dich beißt, würde ich sie mit einem klaren 'NEIN' an den Platz führen und anbinden. Du musst eben so eine gaaanz dünne Kette bzw. so Drahtgeflecht (ich weiß nicht wie das genau heißt) kaufen. Gibt es doch in jedem Baumarkt, die können Dich da auch echt gut beraten. Eine glatte, wo sie sich nicht verletzen kann. Da gibt es Möglichkeiten. Und dann komplett ignorieren (aber wirklich ignorieren - in Form von auf keinen Fall anschauen und ansprechen) und erst wenn sie mal ne Weile echt ruhig war, super loben und wieder losmachen).

    Erst als Shiva schon 10 Monate alt war, habe ich mit Schleppleine angefangen zu arbeiten. 6-10 Wochen lang nur Schleppe. In der Zeit war sie eh dann läufig, da kannst ja eh nix anderes machen und seither ist sie viel aufmerksamer auf mich. Habe natürlich mit viel Rückruftraining und Aufmerksamkeitsübungen - unter Anleitung meiner Trainerin in der HS - trainiert. Ohne das geht es nicht.

    Ich kenne einige Leute, die ihre Hunde die ersten 6-8 Monate NIE freilaufen haben lassen. Die Bindung bei denen ist viiiiel enger. Die können die Leine dann oft schnell zuhause lassen. Aber das Rückruftraining ist - meiner Meinung nach - SEHR WICHTIG.

    Falls ich heute nochmal einen Welpen bekommen würde, ich glaube ich würde den auch ziemlich lange nicht von der Leine lassen. Die Leine stufenweise immer etwas länger, aber ganz ohne - erst später!!

    Aber die Fachmänner/-frauen melden sich hier bestimmt auch noch zu Wort.

    PS: Meine Trainerin (und auch hier im DF) riet mir, den Hund oft zu ignorieren. Wenn Du z.B. die Treppe runter kommst und er liegt irgendwo am Weg, direkt wegschauen und nicht ansprechen. Je weniger Aufmerksamkeit der Hund von Dir bekommt, desto wilder wird er um genau diese buhlen!! Eigentlich logisch gell. ABER: Mach das mal bei nem super süßen Knuddelwelpen!!!!!! Trotzdem natürlich die Knuddelstunden und Aufmerksamkeiten nicht vernachlässigen bzw. wenn sie was super gut machen, dann aber auch richtig super viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zukommen lassen.

    Da kann Dir wohl keiner nen richtig guten Rat geben, weil es immer auf den Hund selber auch noch ankommt. Klar die Rasse hat so ihre Grundeigenschaften - aber nicht zwingen.

    Meine Freundin hat Bekannte - ein älteres Ehepaar - die sich einen Aussiewelpen geholt haben (hatten vorher noch nie Hunde). Boah, sagt meine Freundin noch zu ihnen, das ist aber nicht gerade ein Anfängerhund. Jetzt ist der Hund schon erwachsen und was kann ich Euch sagen. Er ist ein Traumhund. Und was machen die mit ihm: NIX!!
    Keine Hundeschule - hat man zuerst überlegt - aber dann doch nicht gemacht...! Die gehen Spazieren und gut!! Der Hund ist im Haus brav und ruhig - hat noch NIE was kaputt gemacht!
    Frag mal andere Aussi-Besitzer, wie die mit ihren Hunden arbeiten!!
    Also nur so viel zur Rasse!!!
    Was lernten wir in der Schule schon: Die Ausnahmen bestätigen die Regel!! :???:

    Zitat

    Ich sage nun doch noch mal was:

    Das Tierheim wurde seitens der Behörden dicht gemacht.
    Mehr habe ich auch noch nicht erfahren können.

    Na das will was heißen, weil SO SCHNELL machen die Behörden keine Tierheime dicht. Erst kam wieder ne Sendung über nen 'Schäferhundezüchter', wo die Tiere in schrecklichsten Zuständen gehalten werden, die Anwohner, Tierschützer und viele Orgas gehen dagegen an und... NICHTS passiert. Einer schiebt die Zuständigkeit auf den anderen. Zum :kotz: !!! Seit zig Jahren laufen die Sturm gegen diesen 'Züchter'!!! NICHTS!!!!

    Der beleidigste Hund den ich je gesehen habe, war unser Chow-Chow-Collie-Mischling. Der war soo beleidigt, der hat das ganze Gesicht in Falten gezogen (das konnte er voll gut) und hat uns keines Blickes mehr gewürdigt. Dem hat man richtig angesehen, wenn der beleidigt war. Man konnte ihn dann ansprechen zu ihm hinsitzen - nix hat mehr geholfen. Der stand auf und ging einfach weg.

    Unsere Shiva macht dann auch eher so einen auf tief seufzen (hört sich bei so nen kleineren Hund echt mega scharf an) und lässt sich auch so richtig neben einem nieder plumpsen. Nach ner Weile legt sie dann den Kopf noch auf die Pfoten und der nächste resignierende Seufzer ist fällig.

    Aber so beleidigt wie unser Muck war, habe ich nie wieder einen Hund gesehen. Schade, dass ich das nie fotografiert habe. :kopfwand: