Beiträge von BigSandy

    Zitat

    *hüstel* sollte da noch ein andere hund kommen nach suki dann werde ich mich wohl ehr für einen welpen entscheiden, so leid mir das tut für die ganzen armen hunde :(

    Das macht das Ganze aber auf keinen Fall einfacher. Ein Welpe braucht genauso intensive Arbeit wie ein 'Straßenhund'! Wir haben Shiva auch seit sie 8 Wochen alt war, aber es haben sich trotzdem viele Fehler eingeschlichen, die es wieder auszubügeln gibt. Bzw. Rasseeigenheiten die unterschätzt wurden. Schau mal in all die Problemthreads rein, da sind selbst Goldie-HHs mit 'Mein Hund schnappt nach uns' drin und die hatten den Hund auch oft von Welpi an. Also von dem her........!!!!

    Ich bin jetzt noch nicht gerade der Fachmann - mein Hund ist erst knapp 1 1/2 Jahre alt - aber ich bin mir sicher, dass es mindestens nochmal so lange intensive Arbeit benötigt. Und ich habe wirklich von Anfang an sehr viel mit ihr gemacht.
    Du wirst auch das nächste Mal nicht den 100%igen Hund finden. Vielleicht... aber die Chance ist eher klein! Die Probleme die Du mit Suki hast, kannst ganz genau so mit einem Welpen bekommen. Oder eben andere.....!!
    Wenn Du sie wirklich abgeben willst, dann sei Dir dessen bitte bewusst!

    Diese anfängliche Blauäugigkeit haben bestimmt viele bei ihrem ersten Hund. DA SPRECH ICH AUS ERFAHRUNG!!!
    Auch ich bin schon oft aus den Ohren qualmend vom Spaziergang heimgekommen. Und war verzweifelt.
    Allerdings habe ich eine super tolle HS gefunden - Dank Andrea (hier im Forum). Die Lehrerin versteht es auch uns HHs zu motivieren. Sie zeigt uns auch auf, dass die Rückschläge gaaanz normal sind und die Fortschritte auf ganz vielen Wegen und Umwegen möglich sind. Und vorallem, dass bei jedem Hund der Fortschritt anders aussieht.
    In meiner Verzweiflung (mein Hund hatte die Postbotin gebissen) habe ich sie zu uns nach Hause kommen lassen und sie hat mir mal vor Augen geführt, was der einjährige Hund eigentlich schon alles kann. Nicht immer nur, was er (bzw. ich) falsch macht und was noch nicht klappt.
    Wir hatten jetzt auch wieder ne Phase - wo sie überhaupt nicht gehört hat. Nach dem dritten Spaziergang dieser Art habe ich zu ihr gesagt: Süße, jetzt ist Schluß mit lustig, ab heute gibt es mindestens 2 Wochen Schleppleine.
    Gesagt getan. Und plötzlich klappt es wieder gut. Und ich bin mir sicher, dass genau diese Phasen noch sehr oft kommen werden, bis wir ein richtig gutes Team geworden sind. Und dass wir noch gaaanz viel Arbeit vor uns haben (verbellen und anknurren von Besuch und Passanten).

    Du bist nicht alleine und ganz viele hier können sich wirklich gut in Deine Situation reinversetzen. Die Pro- und Contraliste fände ich gut. Auch dass Du Deine Suki nur noch im eingezäunten Gelände frei laufen lassen solltest - ansonsten Schleppleine. Uns wurde der Umgang mit der Schleppleine in der HS gelernt. Ich kann Deine Zweifel und Enttäuschung gut nachvollziehen (mein Tiefpunkt war der Beissunfall mit der Postbotin). Ich dachte, der kann ich doch NIE mehr vertrauen. Das braucht Zeit und Geduld.
    Höre jetzt einfach mal gaaanz tief in Dich rein. Ich bin mir sicher es gibt Mittel und Wege. Hör, ob Du mit ihr diese Wege gehen willst. Wenn nicht, dann wäre es falsch sie einfach nur zu behalten, weil es sich nicht gehört einen Hund abzugeben.
    Ich habe das Gefühl Du bist kein leichtfertiger Mensch und deshalb wünsche ich Dir viel Mut für Deine Entscheidung - wie immer sie auch ausfallen wird.

    Zitat

    Mal geht er normal an ndem Fremden vorbei, mal erhängt er sich fast in der Leine- ich sehe keinerlei Logik in seinem Handeln.

    Genau das gleiche haben wir auch. Beim gleichen Mann mit nur einem Tag dazwichen. Eine Erklärung habe ich auch nicht. Außer dass er das erste Mal spazierenging, also an uns vorbei und das zweite Mal war er am Arbeiten (aber mit Hut auf) und wir gingen an ihm vorbei. Beim ersten Mal hing sie voll in der Leine, knurren und bellen inklusive. Am nächsten Tag mustergültig fast 'Fuß' (obwohl ich nix gesagt hab) an ihm vorbei gelaufen.
    Dann geht wieder ein Ehepaar vorbei, bleibt stehen und quatscht noch - alles super gut. Und schon am nächsten Tag geht jemand vorbei - sagt nicht mal was - und der Hund geht ab wie Schnitzel!!!!

    Zitat

    Das kann aber immer mal passieren! Egal ob der Hund die ZZL hat oder nicht.

    Da hast Du sicher Recht, aber ich weiß nicht ob ich das so wegstecken könnte. Das ist doch schrecklich! Die Hündin hat bestimmt auch kein besonderes Futter in der Zeit bekommen. Es gibt eben soooo vieles was man hier beachten muss und deshalb.....GUT INFORMIEREN!!!

    Ich denke dem TA ist das egal. Der macht ja genug Geld mit den 'kranken Vermehrten'!
    Mich fragte der TA auch, ob ich mit meinem Hund züchten will :irre:
    Ich sagte total verdutzt: 'Das ist doch ein Mischling!!!'
    Dann sagte er: 'Ja dann würde ich sie kastrieren lassen!'

    Und das war nicht das einzige bescheuerte Gespräch was ich mit ihm geführt habe!
    Soviel zum TA!!! Nein, der ist hier nicht der richtige Ansprechpartner.
    Am Besten bei einem guten Züchter nachfragen.

    Bei meinem Nachbar - kein zugelassener Züchter :kopfwand: - sind dieses Mal 6 Welpen gestorben.
    NEIN DANKE!!!!
    Und glaube mir, auch ich habe mich gaaanz am Anfang mit dem Gedanken getragen, meine Hündin vielleicht später mal Welpis bekommen zu lassen. Heute seh ich das auch anders!!! Also gräm Dich nicht über manch Antworten sondern informier Dich gut und entscheide dann!

    Hallo Claudia,

    Du scheinst Dich ja super gut auszukennen. Meine Shiva hat auch ein Leberproblem!
    Wir haben sie letztes Jahr mit 8 Wochen bekommen und (blöder-unerfahrenerweise) Royal Canin gefüttert. Sie hat seehr viel erbrochen und immer wieder Diarrhoe. Dann hat sie es einfach mal nicht mehr gefressen und wir haben auf NutroChoice (ich glaub das hies so) umgestellt. Nach einer Weile hier das Gleiche. Wir haben beim TA den Stuhl untersuchen lassen - nix!
    O.k. ich angefangen zu kochen für das Hundchen. Aber immer nur Reis und Hackfleisch - nee! Zu einfältig und unausgewogen. Wobei sie es gerne gefressen und super vertragen hat. Zufällig hier von Barf gelesen und im Internet informiert. Kurz vor Weihnachten dann zu Barfen begonnen. Seither ist Schluß mit Erbrechen und Diarrhoe.
    ABER..... wir haben kürzlich bei ihr die Blutwerte machen lassen, weil sie sehr schlecht gefressen hat und einfach etwas verhaltensauffällig wurde (hat allerdings schon im Herbst begonnen) und dort wurde festgestellt, dass die Leber- und Harnwerte zu hoch sind. Einen Monat später zur Kontrolle - immer noch. Jetzt muß ich in 4 Wochen nochmal zur Kontrolle. Kann es sein, dass dies vom Barfen kommt?
    Ich wechsle ab zwischen Rinder- und Putenhackfleisch. Dazwischen gibt es Hähnchenschenkel, Rinderknochen, Kalbsknochen oder -knorpel (Gurgel usw.). Einmal die Woche Fisch und Pansen. Leber eher selten (ca. alle 2-3 Wochen) und natürlich täglich den Gemüse-Obst-Pamps. Ab und an ein Eigelb oder Joghurt mit rein. Wenn mein Schwager schlachtet gibt es zwischendurch auch mal Lammhackfleisch oder Lammkeule. (Der Metzger packt mir immer so Innereien mit rein, wo ich nicht so genau weiss was es ist - aber er ist auch Jäger und kennt sich mit Hunden auch sehr gut aus).
    Eine Bekannte riet mir SOFORT mit dem Barfen aufzuhören, weil das Schlachtfieh heute ja so hormongespritzt und gezüchtet wird, dass das mit der 'Wolffütterung' nichts mehr zu tun hat.
    In etwas ihre Worte: Der Wolf reisst sich Wild, das auf der Wiese gefressen hat (also nicht mit gedüngtem Gras oder mit Kraftfutter aufgezogen wird). Was übrig bleibt vergräbt er und holt es erst wenn es richtig wurmig und verwest ist wieder und frisst es dann. Überhaupt gar nix hat dieses 'Wolfsfutter' von damals mit dem heutigen Barfen zu tun.
    Hat sie ja schon a bißerl recht oder?!?! Aber wo nemmen die TroFu-Hersteller ihren Fleischanteil her? Der kommt doch auch von den Tieren die der Metzger bei uns schlachtet oder?!?!?

    Ich fand das Barfen echt gut. Und man kann das ja echt Abwechslungsreich gestalten.
    Shiva hat jetzt sehr lange sehr wenig bis manchmal fast gar nix gefressen. Das Fell war stumpf und sie jammerte den ganzen Tag.
    Die Hormone spielen verrückt. Die Scheide schwillt an und ab wie sie lustig ist.
    Kann das alles vom FALSCHEN BARFEN kommen? Was mach ich falsch?!
    Als Leckerlie gebe ich ihr von Bestes Futter das Fenrier! Das mag sie gerne und ist ja doch ein hochwertigeres Futter. Deshalb bekommt sie auch nicht so viel BARF wie auf der Liste steht.

    Unser Nachbarshund schläft auf einem alten Sofateilstück und IMMER UNTER EINER DECKE!! Mein Nachbar sagt, wenn er nichts zum Zudecken hat (er macht das übrigens selber) dann kann er auch nicht schlafen!!

    ...aber wenn das die einzige Macke ist....na dann sei mal echt dankbar....!!! ;)

    Der Fotothread ist gut - habe schon reingeguckt!! Da sieht man richtig, wie Paco sich schon eingelebt hat.

    ....wenn se DAS erst mal raushaben - die lieben Kleinen..!!!

    Ich würde nur noch an der Schleppleine (oder anderen langen Leine spielen) und wenn er es wieder macht, sofort an der Leine herholen und reingehen. Nichts sagen, nicht anschauen und schon gar nicht ansprechen. Auch drinnen ne Weile nicht, damit er weiß, dass das mal richtig in die Hose ging. Und das musst dann - denke ich - wirklich ne Weile machen, weil wenn er schon zweimal mit Abhauen Erfolg hatte, dann dauert das ne ganze Weile, bis das wieder in Vergessenheit gerät.

    Vielleicht haben die Profis noch bessere Ratschläge.

    Ich kenn Kinesiologie nur bei Menschen. Hier wird über Muskeltests Streß/Angst beim Menschen ausgetestet. Und nur wer dem Streß/Angst ins Auge sehen kann, kann sich mit ihm auseinander setzen und diesen auflösen, sagt die Kinesiologin. Das geht dann in die Psychokinesiologie und ist hochinteressant. Was die alles so ans Tageslicht holen, woran man sich selber überhaupt nicht erinnern kann bzw. was einem selber nicht bewusst ist...... und genau dieses Vorhanden sein der Probleme und sich dessen nicht bewußt sein, das lässt dann Depressionen/Angstzustände usw. entstehen.

    Wie das bei Hunden gemacht wird, kann ich mir nicht vorstellen, aber würde mich sehr interessieren.
    Und Fridolin: Sehr nett dass Du Deine Hilfe hier anbietest. Scheu Dich nicht mit solchen Ratschlägen zu kommen. Die, die es in der Luft zerreissen, können froh sein, es noch nie gebraucht zu haben und die die es wirklich brauchen, sind SEHR FROH über solche Ratschläge.

    Klar dass die Leute, die fest an sich selber glauben und wie ein Fels im Leben stehen, SOETWAS nicht nötig haben. Die können nicht verstehen dass es soetwas gibt, weil sie es von Geburt an zu ihrem Eigen gemacht haben. Dann gibt es aber noch die 'anderen' (zu denen ich mich auch zähle), die eher so wie die Bäume durch das Leben wanken und manchmal bei argem Sturm Angst bekommen, dass sie entwurzelt werden und die sind froh, wenn mal von woanders her ein laues Lüftlein (eben der Ratschlag oder Tipp) weht damit wieder mehr Halt ins Leben kommt.
    Puh :irre: - das war ja schon fast poetisch, sollte aber nur mal aufzeigen, dass es eben solche und solche Leute gibt, aber jeder jeden akzeptieren sollte.
    Und deshalb kann ich Dein Zögern verstehen, aber für die suchenden Leute ist so ein Ratschlag sehr wertvoll. Und deshalb immer mal raus mit der Sprache. Wer's doof findet, da nicht nötig, dem sei gratuliert und die anderen freuen sich, überhaupt mal von so etwas zu hören.

    Und Finger weg von in der Apotheke geholte Globulis. Es kann sicher unterstützend was homöopathisches gegeben werden, aber das muss wirklich vom Fachmann ausgesucht werden. Und wie gesagt, eine vollständige Heilung wird nicht erfolgen - ganz sicher!!!!!

    Die Schilddrüsenuntersuchung macht in jedem Fall Sinn. Meine Trainerin hatte schon einige Hunde, die von Verhaltenstherapeuten zu neuen Trainern gereicht wurden und am Schluß war's die Schilddrüse!

    Es würde mich seeeehr freuen, wenn Du weiterhin berichten würdest, was Du unternommen hast und was dabei rausgekommen ist.
    Ich bin ja auch homöopathisch tätig (bis jetzt nur bei Menschen) und interessiere mich ebenfalls für den ganzen 'Esotherik***eiß'.