Beiträge von wildsurf

    Meine Hunde lieben es, neue Gebiete zu entdecken. Das merkt man ihnen sofort an.

    Aber: es sind Rüden. Und daher wollen sie bitteschön einmal am Tag durch das Dorf flanieren und die markanten Pinkelstellen checken. Ist wichtig. Danach fallen sie zufrieden in eine Ecke und pennen.
    😃

    Im Zweifelsfall könnte man immer noch einen Zaun innen setzen, damit dee Hund nicht dran geht.
    Ich hab diverse Giftpflanzen im Garten. In der Welpenzeit standen da einfach niedrige Steckzäune drum rum.

    Wenn alles passt, schnapp dir das Häuschen. An der Thuja soll es nicht scheitern 😉

    Glückwunsch, du hast einen Rüden.
    Glückwunsch, er kommt nun in die Hormone.

    Dein Problem hat - mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit - nichts mit Stress zu tun, sondern ganz einfach damit, dass dein Hund seinen Fokus nun massiv auf die Umwelt legt und mit dem Kopf nicht mehr bei dir ist.

    Die Welt riecht mit Hormonen im Kopf um ein Vielfaches spannender als noch vor einigen Wochen.
    Da passiert es sehr oft, dass die vorher ziemlich gute Leinenführigkeit flöten geht.

    Was tun?

    Management wo es nur geht.
    Wenn möglich, Hund ins Geschirr und an die lange Schleppleine oder Flexi, damit er halbfrei herumdüsen kann.

    Wenn es von A nach B geht, Hund an der ganz kurzen Leine, mit möglichst viel Abstand zu Büschen etc und dann äusserst konsequent sein.

    Hör auf, deinen Golden Retriever mit bedrängen ausbilden zu wollen!!! Das wird er gegen dich kehren sobald er genug stark ist. Golden vertragen dieses Geblocke und Gedränge äusserst schlecht und reagieren mit der Zeit mit absoluter Stumpfheit. Die machen dicht. Bei körperlichem Druck machen die im Kopf zu und sind nicht mehr zu errichen. Aus Selbstschutz und Überforderung!


    Lobe ihn wenn er es korrekt macht. ABER sorge auch dafür, DASS er es korrekt machen kann. Schaff Situationen wo er lernen kann und hör auf ihn zu bestrafen in Situationen, wo er überfordert ist.

    Gemeinsam mit anderen Hunden spazieren gehen an der Leine ist in dem Alter mega schwierig. Also nichts, ei man was lernen kann.

    Lass die Dummys weg.

    Ganz und komplett.

    Sonst versaust du dir diese gleich von Anfang an. Denn er kann ja bereits mit den Dummys Dinge machen, die du so später nicht mehr willst. Egal ob richtig Dummyarbeit oder just for fun.

    Bau nicht etwas auf, was du später nicht haben willst.

    Bau alles mit Spielzeug oder was auch immer auf. Und wenn er es kann, in vielen vielen Monaten - DANN gest du an die Dummies.

    Der Vorteil an Spielzeug ist, DU bist viel entspannter. Mit Dummy will man immer alles korrekt haben. Das macht automatisch Druck.

    In diesem Restaurant sitzt man nicht nur äusserst gemütlich, man kann auch wahnsinnig gut essen.
    So von wegen Zimmerpflanze 😉 ja die sind alle echt.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.


    Klein Junik hat seine erste Begegnung gehabt mit einem kleinen Hund.
    Er fand das äusserst spooky und hatte den Kamm fast an den Ohren vorne.

    Der Kleine irgendwas war allerdings im Geiste mindestens so gross wie ein Dobermann und extrem souverän. Der liess den aufgeregten Teenager abblitzen, blieb ruhig, unaufgeregt und hatte die Situation voll im Griff. So ein 5kg Stinker 😄 und als Junik wichtig markierte, stand er daneben und scharrte gross und wichtig, weil... eben...Rüden 🤣

    Danach fand Junik, dass der toll ist undwollte mit ihm spielen. Darauf hat sich der kleine Gernegrosse allerdings nicht eingelassen. Worauf wir dann gegangen sind 😀

    Hey das tönt doch schon viel optimistischer 💪

    Und natürlich bekommst ihr das hin. Das ist ein Hund, keine Mondlandung. Auch wenn man die Biester manchmal genau da hin schicken könnte 😂

    Es sind manchmal keine grossen Dinge, die es ausmachen ob es harmonisch oder stressig ist. Ihr packt das!