Beiträge von wildsurf

    Ich denke ein erwachsener Hund wäre einfacher für euch.

    Vorausgesetzt die Hunde mögen sich, lässt sich mit Kleinkind mehr organisieren und machen, als mit Welpe plus Arbeit.

    Ich würde es probieren. Ich meine, ihr habt Hundeerfahrung. Ihr gebt acht, solange ihr mit dem euch unbekannten Hund nicht komische Dinge anstellt, ist das für den zwar stressig, aber machbar.

    Soo schlimm wäre eine Zeit lang "zurück geben" jetzt auch nicht. Natürlich nicht optimal. Aber ... naja. Wann ist schon optimal

    Wie fit und gesund ist dein Senior?

    Wie alt deine Tochter?

    Schaffst du es von Zeit und Kraft her, zu Kind und Senior einen Welpen dazu zu nehmen?

    Ich frage völlig ohne Wertung. Es ist einfach so, dass es aufwändig ist, viel Zeit braucht ( alle drei anders) und man das managen können muss mit dem Alltag.

    Grundsätzlich gibt es ja diverse Möglichkeiten, wie ihr weitermachen könnt. Je nach vorhandenen Ressourcen.

    Was machst du mit Hund/ Hunden in den langen Ferien wo ihr weg seid? wenn du einen Welpen nimmst - wer erzieht den weiter, prägt ihn auf die Umwelt etc.

    Das DF ist schuld :klugscheisser: eindeutig. xD

    Da liest man Jahre lang, wie toll das mit mehreren Hunden ist.

    Und obwohl man immer wieder den Hund der Schwester in den Ferien hat, kommt man erst durch das DF auf die Idee… dass das doch eigentlich noch ganz toll wäre, so ein zweiter dazu.

    Reaktion meines Freundes damals: :shocked: 2 ???

    So zog Mojito ein. Und das war eine ganz wunderbare Entscheidung für alle Beteiligten. Es hat das Leben von Caron bereichert, wie wir es uns nie hätten vorstellen können. Und seither sind wir überzeugte Mehrhundehalter. Es macht einfach Spass, die Dynamik, die Interaktionen, etc

    Als ich dann sagte, du, so ein Dritter wäre doch was, kam nur noch: naja wenn wir Zeit dafür haben? :ka:

    So zog Nevis ein und stellte alles auf den Kopf. Der freche Schlumpf sorgt für Leben in der Bude, und passt perfekt zum Rest. Er feiert das Leben und hält alle auf Trab :mrgreen-dance:

    Ich hab damals bei Caron zu Beginn mega viel Bergtraining gemacht. Also in die Steigung fahren, kurz bevor es für ihn zu streng wurde angehalten, kurze Pause, voll Motivation weiter, stop, weiter stop etc. Damit er lernt vor dem Scooter trotz Widerstand durchzuziehen. Das hat sehr viel gebracht und er hat das Teil später oft aus dem Sumpf gezogen.

    Bei Mojito hab ich das versäumt, der bremst sich selbst sobald zu hoher Widerstand ist.

    Die Welpen werden morgen 8 Wochen alt. Da werden sie geimpft und gechipt und man könnte dann ab 3.3. abholen, also mit etwas über 9 Wochen.

    Ich glaube es hat wirklich jeder andere Ansprüche an eine Zucht. Mein Bauchgefühl war am Anfang ziemlich gut. Umso mehr ich hier lese, umso unsicherer werde ich 😅

    Ja das ist eben einerseits gut, sich zu informieren und auszutauschen, andererseits verunsichern zu viele Meinungen auch.

    Kannst du nochmals zu Besuch fahren? Einfach nochmals ganz entspannt mit den Hunden sein, mit der Züchterin quatschen, und nochmals dein Bauchgefühl und den Kopf dort vor Ort entscheiden lassen?

    Kopfzerbrechen bereitet mir vor allem das "logistische" Problem. Jetzt gar nicht mal so das Gassi gehen oder das Training an sich, sondern eher so praktische Dinge. Wie komme ich mit den Hunden von A nach B? Wie organisiere ich meinen sonstigen Alltag?

    Mit dem Auto? Sorry, das verstehe ich jetzt nicht, was genau meinst du?

    Zu Fuss packst du sie an die Leine, im Auto in die Boxen…

    Bei drei Hunden - einer davon Welpe - ist das Auto dein ständiger Begleiter wenn du sehr mobil sein musst.

    Sonstiger Alltag: Auto. Solange der Dritte klein ist, erleichtert dir das Auto den Alltag extrem. Von Anfang an.

    Du brauchst für alles länger, da du oft den Welpen separat zu den anderen handeln musst. Klar gibt es Momente, wo du alle drei laufen lassen kannst, Welpe läuft einfach mit etc. Aber teilweise musst du extra Zeit einrechnen für exta hin und her für den Junghund.

    Besuche: Auto. :ka:

    Einkauf: …

    Dabei habe ich mir aber schon sehr oft gedacht: Wenn ich von vornherein gewusst hätte, wie easy going das mit zwei Hunden ist...

    Da frage ich mich halt auch: Wird das vielleicht bei Nummer 3 auch so ein?

    Das kann dir niemand sagen.

    Es ist halt eben stark auch von der Rasse abhängig, die du dazu nehmen wirst. Die Wahrscheinlichkeit, dass es easy wird, ist mit manchen Rassen sehr viel höher als mit anderen. GERADE als Einzelperson, die alles alleine stemmen muss. Aber das willst du ja nicht hören habe ich den Eindruck.

    Puh, die sind fast 8 Wochen alt und waren kaum draussen?

    Eigentlich sollten die ab einem gewissen Alter täglich raus, wenn es nur irgendwie machbar ist, auch für nur 15 min bei richtig miesem Wetter.

    Das ist extrem wichtig, für das Gleichgewicht, für die Lunge, für Orientierungssinn, Tastsinn, etc etc. Die müssen buddeln, rennen, Reize erkunden. An Büschen nagen, in der Erde wühlen. Auf steine klettern und runter fallen zum lernen.

    Das Handling ist bei dieser Rasse ja auch ein extrem wichtiger Teil. Ich weiss nicht ob man das noch problemlos nachholt, was bisher an "unangenehmem" versäumt wurde. Da kennen sich andere besser mit aus.

    Ich weiss, manche kaufen einen "Wohnungshund" und sind glücklich damit. Aber meins wäre es nicht. Ich will abgehärtete, fitte, umwelterprobte Hunde. Die sich draussen wohl fühlen und sich auf unebenem Boden bewegen können. Das ist mir wichtiger als der Ausflug irgendwo hin.

    Ist jetzt etwas doof, wenn du dich dort so wohl gefühlt hast und hier nun negative Punkte kommen. Das tut mir etwas leid für dich. Macht es nicht einfacher gell 😒

    Hat der Zwerg die ganze Wohnung zur Verfügung?

    Evtl würde es ihm helfen, einen bestimmten Bereich - zB Küche - zu haben. Und sobald er da Ansätze zeigt zum sich lösen -> raus mit ihm.

    Ihr sehr es natürlich nicht wenn er alle Räume tagsüber zur freien Begehung offen hat.

    Hallo Daniel

    Junge Hunde müssen zig mal raus.

    Nach dem Schlaf, essen, spielen,.. immer und immer wieder. Macht man das nicht, geht alles in die Wohnung. Logisch. Dann wird das für den Hund normal.

    Hat er nicht permanent Wasser zur Verfügung?

    Ihr könnt euch - was die Spaziergänge angeht - am Verhalten eures Hundes orientieren.

    Ist er danach entspannt müde, war es gut.

    Ist er gaga, war es zu viel Input.

    Aber es kann auch zu wenig Bewegung sein. Das muss man immer wieder anpassen, weil der Hund ja in der Entwicklung ist.

    Junge Hunde in dem Alter dürfen auch rennen und toben. Da kann man schon mal 40min draussen sein. Davon ein Teil schnüffeln, ein Teil Pause und herum sitzen, ein Teil rennen.

    Die Pausen sind sehr wichtig, damit der Hund entspannen kann. Denn nur dann kann er sein Geschäft in Ruhe verrichten.

    Ich würde das mal probieren und am Morgen direkt mal länger raus.

    Aber eben, Vorsicht mit der Action, damit er das Versäubern nicht vergisst.

    Könnt ihr oft mit einem erwachsenen, ruhigen Hund mitgehen? Wo er sich das abschauen kann? Dann kann man pinkeln und koten auch wieder belohnen.

    Es scheint da eine falsche Idee beim Hund gegeben zu haben.