da mittlerweile von unterschiedlichen Seiten an Vox herangetreten wird, hoffe ich doch sehr dass der Sender reagiert.
Sowas geht gar nicht und hat hoffentlich seitens der Behörden ein Nachspiel
da mittlerweile von unterschiedlichen Seiten an Vox herangetreten wird, hoffe ich doch sehr dass der Sender reagiert.
Sowas geht gar nicht und hat hoffentlich seitens der Behörden ein Nachspiel
Problematisch sehe ich diesen Druck, der auf dir lastet bezüglich „du darfst nicht zu lange ausfallen“.
Das macht mich hellhörig.
Einfach weil alles rund um Kinder nicht wirklich planbar oder vorhersehbar ist. Niemand kann sagen wie es kommt. Wann es kommt. etc. 😉
Dann bist du auf verlässliche Menschen angewiesen, die im Notfall den Hund auch mal über mehrere Wochen betreuen ohne zu motzen und unterschwellig zu mosern.
Weil das brauchst du dann nicht auch noch. Das erzeugt noch mehr Stress. Den brauchst du dann aber definitiv nicht. Und es ist auch schade, wenn die Hundehaltung nur noch Ballast ist. Das Tier kann ja nichts dafür.
Vielleicht könntest du fürs Erste mal als Hundespaziergängerin einsteigen? Beim Tierheim oder bei Leuten in der Umgebung, die jemanden suchen.
Hundehaltung light sozusagen.
Haha ok, hab leider noch nie einen Hund gehabt, der sich für eine Ballschleuder interessiert.
mine Hunde interessieren sich auch nicht für die Ballschleuder.
Aber den Ball aus der Schleuder, den finden sie mega
sorry, der musste sein ![]()
Bei Impulskontrolle wird am Anfang oft ja auch mit Leckereien/Spielzeug werfen angefangen. So a la, wenn es damit nicht klappt, kann es bei stärkeren Reizen auch nicht gehen.
nein, das ist meiner Meinung nach ein Überlegungsfehler und wenig zielführend.
Ich beginne lieber ohne aktiven Reiz. Denn das ist bereits eine weitere Lernstufe. Lieber schaffe ich zuerst ein Verständnis beim Hund, wie das geht mit sich zurückhalten. Das lernen sie ja optimal bereits von der Mutter und kann weiter ausgebaut werden. Langsam dann später mit sich bewegenden Reizen.
Impulskontrolle beginnt nach dem aufwachen.
In allen Situationen, wo der Hund etwas über Bewegung machen will, aber gerade nicht soll, kommt die Impulskontrolle ins Spiel.
Welpe will runter, ich trage ihn aber gerade die Treppe hoch
Anständig warten bis ich die Pfoten abgetrocknet habe
Einigermassen gesittet warten bis ich den Napf hinstelle
Nicht durch die Tür drängeln
Auf die Freigabe warten bis er zB ein Spielzeug nehmen darf im gemeinsamen Spiel
Nach dem anziehen des Halsbandes/ Geschirr noch einen Moment lang gesittet warten ohne hochzuschrauben
Zu anderen Menschen oder Hunden, Gegenständen etc hinwollen aber nicht dürfen
Tischbein fressen wollen, aber nicht dürfen
und so weiter und so fort.
Natürlich wird das mit dem Welpen spielerisch aufgebaut, trotzdem auch sehr klar. Gerade das Akzeptieren von Barrieren finde ich eine sehr schöne und ruhige Übung und schafft ein Verständnis beim noch jungen Hund. Ohne Druck, ohne Tara, einfach und ruhig mit Kommunikation.
Impulskontrolle hängt auch stark mit Frustrationstoleranz und akzeptieren eines „nein, jetzt nicht“ zusammen.
Das bedingt sich gegenseitig und muss auch immer mit allen Facetten geübt werden.
Das ist das, was ich weiter vorne gemeint habe. Der Alltag ist das Lernumfeld. Da passieren die wichtigen Dinge.
Man muss sich bloss bewusst machen, dass lernen IMMER stattfindet. Jede Minute ist das Hirn mit lernen und verarbeiten beschäftigt. Dann kann man das auch nutzen und wartet nicht mit „etwas lernen wenn das Training stattfindet“.
Somit kann man eine Leckerchen Übung machen, aber es ist nicht der „Einstieg in die Impulskontrolle“. Es ist bloss eine weitere kleine Übung in diesem grossen Bereich.
Ein Beispiel:
Für meinen jüngsten Hund - er wird 4 Jahre alt - ist die Impulskontrolle das Schwierigste, was es gibt auf diesem Planeten. Es ist ab dem Verlassen der Wohnung ein Thema, seit er auf der Welt ist. Immer. Täglich. (zu Hause ist er sehr entspannt und denkfähig)
Würde ich daran nur in „gezielten Trainingseinheiten“ arbeiten, würde er das in diesem Leben nicht mehr lernen.
Für ihn beginnt das schon, wenn ich ihm das Halsband anziehen möchte. Geht weiter wie wir die Wohnung verlassen, setzt sich fort in welchem Tempo und an welcher Position wer wo durch den Flur geht.
Durch die Tür, in die Tiefgarage zum Auto, vor dem Auto warten, wer steigt zuerst ein etc etc.
Er ist sicher ein extremes Beispiel. Zeigt aber dafür schön, was alles im Alltag zur Impulskontrolle gehören kann und zum trainieren geeignet ist.
so, jetzt habe ich den Faden verloren ![]()
was wollte ich eigentlich sagen? ![]()
„Ach ja.
Du schreibst von echten Reizen. Falsche Denkweise!
Es gibt keine echten oder falschen, keine guten oder schlechten Reize.
Es gibt nur für den jeweiligen individuellen Hund schwachen oder starken Reiz.
Reize kann man abschwächen, indem man Distanz aufbaut oder Tempo verlangsamt.
Ansonsten ist es eben ein lernen in allen Facetten.
Hat der Hund ein Thema mit Wild, beginnt auch dieses Training zu Hause im Kleinsten. Und baut sich weiter aus in schwierige Gefilde an schwierige Reize.
Ich kann von einem Hund nicht erwarten am Wild steady zu sein, wenn er jeden Tag wie ein Voll-Honk durch die Tür stürmt und alle anderen wegbombt dabei. So als Beispiel.
Eine möglichst kontrollierte Trainingsumgebung schaffe ich ausschliesslich dann, wenn
ich für den Hund etwas komplett Neues aufbauen will und ich weiss, dass die Umwelt im Allgemeinen jetzt für diesen Aufbau zu viel Ablenkung wäre.
Dann gehen wir für das Training in die Tiefgarage.
Allerdings wirklich nur gerade für die ersten Schritte.
Alles Andere findet draussen statt. Mit allen unplanbaren Situationen des Alltags. Weil genau das unser Training vorwärts bringt.
WAS ich aber mache, ist die Trainings Dauer anzupassen an die Reize und Kapazität von Hund und mir.
Je nach Tag/ Ablenkung/ Thema/ Trainingsstand ist vielleicht nach 5min Schluss.
Konzentrationsspanne und Kapazitäten aufgebraucht. Fertig. Ab nach Hause oder ins Auto.
Oder wird sind sehr viel länger beschäftigt. Das ist immer sehr unterschiedlich.
Je nach dem was uns begegnet an Reizen, wird nicht damit trainiert sondern ausschliesslich gemanagt. So dass wir ohne viel Kapazität aufzubrauchen daran vorbeikommen.
Ein komplett kontrolliertes Trainingsumgeld kann im Lernprozess auch hinderlich sein. Weil die Generalisierung fehlt.
Da muss man dann schon sehr fit sein und aufpassen, dass man nicht unbewusst gewisse geplante Reize in den Lernkontext mit einbaut. Wäre dann schön blöd.
Daher: die unplanbare Welt ist das beste Trainingsumfeld.
Bisschen anstrengend manchmal, aber dafür umsonlehrreicher.
Das klingt für mich nach einem Betriebsfehler.
Die Geräte dienich kenne, funktionieren ziemlich sauber.
kennt ihr das Video mit dem trabenden Ren neben dem Auto oder Zug? Geiles Gangwerk 😁
interessant.
Eigentlich kenne ich nur Leute im realen Einsatz, die froh sind wenn die Hunde zügig, stabil und relativ problemlos ausgebildet werden können. Ohne grössere Nebenbaustellen. Also zumindest die, die schnell und möglichst erfolgreich in den Einsatz sollen. „Sport“ ok, da kann ich verstehen wenn man was Anspruchsvolles möchte.
Gerade im Einsatz, wenn mehrere Hunde anwesend sind, ist es aber doch super praktisch wenn der eigene Hund nicht die Anderen schreddern will.
Oder zumindest einfach im Handling ist.
So gemein, was? Anne_Boleyn
Da steht man mit total abgesägten Hosen da 🤪
Aufstehen, Krönchen richten, Hund an die Schleppleine und weiter üben. 😉
Schau, dass der Hund die nächste Zeit keine Möglichkeit zum abzischen hat, sprich, an der Schleppi bleibt. Dann kann sich sowas nicht festigen.
Dass so etwas passiert ist... naja.. für uns maximal unangenehm. Aber gehört bisschen dazu.
Schau dich nach einem normalen, gepolsterten Tourengeschirr um. Das sitzt kleinen Rassen meistens sehr gut, auch mit Zug.
Teilweise wird es auch Kreuzgeschirr genannt. Wichtig ist, dass es zwischen den
Vorderbeinen schmal genäht ist.
Evtl passt auch ein Zampa, falls es die bei euch gibt.