Ich mache das vom Hund abhängig und davon, was ich gerade als Schwerpunkt habe beim Training.
Wenn ich als Beispiel das Voran festigen will, dann braucht der Hund einfach eine gewisse hohe Anzahl an Wiederholungen um das zu üben.
Dann kann es vorkommen, dass ich 2 Wochen lang 4-5x die Woche an dem Thema dran bin. Einfach damit da auch was hängen bleibt. Allerdings reichen dafür pro Tag wenige Minuten. Das ist dann nichts Grosses.
Auf dem Spaziergang 4x auf nen Baum schicken. Oder so ähnlich. Aber gewisse Dinge muss man schon mit erhöhter Frequenz machen, damit da was vorwärts geht. Auch damit der Hund zeitnah versteht worum es geht.
Dann aber mache ich ne Woche Pause. Lasse vielleicht ne grosse Suche arbeiten just for fun. Aber ansonsten braucht das Hirn Zeit zum verarbeiten.
Ein grosser Training mache ich nicht mehr ad 1x pro Woche. Dann bin ich 1h im Feld (natürlich mit Pausen) und arbeite geplant und mit System an gewissen Themen.
Hat dein Hund im Gruppentraining oft zuschauen können wie die anderen Hunde dienÜbung machen?
Das kann riesig viel ausmachen.
Manche Hunde kopieren dann einfach die Übung. Ohne wirklich zu verstehen worum es geht.
Hunde sind Meister im lesen von Körpersprache. Von Mensch und Hund. Da kann auch der Trainer enorm viel beeinflussen damit die Übungen klappen. Aber zu Hause merkt man dann: uups, Hund weiss eigentlich gar nicht worum es geht.
Dann heisst es: zurück an den Start und die Basics pauken bis es sitzt. Also zB nochmals ganz ganz oft in unterschiedlichem Gelände auf Futterschüsseln einweisen voran.