Beiträge von wildsurf

    lustig das habe ich auch beobachtet bei Nevis. Zeug herumschleppen war nie ein Problem, aber so gezielt von A nach B mit etwas im Maul, das war was Anderes.

    Am Anfang ist mitten auf der Treppe alles aus dem Maul gefallen. Egal, kommentarlos aufheben und selber tragen. Hat keine Wichtigkeit.

    Super zum üben sind halb gefüllte 5dl Pet Flaschen. Weil sich das Wasser da drin bewegt, ist das nochmals etwas tricky zum tragen.

    Oder mal Holz Kochlöffel.

    Du kannst Dummys auch einfach mal ne Zeit lang weglassen. Komplett.

    Und mit Spielzeug ersetzen. Oder Futterschüsseln für das Voran.

    Damit ihr da keine Reibereien erzeugt mit Dummys.

    Vielleicht braucht sie momentan andere Leitplanken.

    Damit meine ich, evtl würde ihr ein etwas angepasstes Home-Management gut tun? Weiss nicht, aber dafür kommt ja ein Trainer.

    Vielleicht momentan etwas weniger Privilegien, sozusagen straffere Zügel. Das kann auch Sicherheit geben.

    Regeln etwas aufpolieren.

    Ich kann mir vorstellen, dass die eher unsichere Hündin gerade ziemlich durch den Wind ist. Evtl trauert sie auch sehr um Sammy.

    Der Tod des Kumpels kann einen Hund zusätzlich verunsichern.

    Ich finde es gut, dass ein Trainer kommt. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass Leila momentan noch unsicherer und einfach viel Zeit und Ruhe benötigt.

    Vielleicht könnt ihr eine „Ruhezone“ etablieren. Wenn du nicht da bist ist der Hund dort, und die Kinder dürfen da nicht hin. Damit sie wirklich einen ganz ruhigen Rückzugsort hat.

    nein, Futter verstärkt das Problem.

    Der Hund muss üben, Dinge zu tragen. Ganz entspannt, ausserhalb von Training.

    Nur weil, Retriever draufsteht, bedeutet es noch lange nicht, dass der Retriever auch tragen kann.

    Viele Hunde müssen das aktiv üben. Oft, mit unterschiedlichen Gegenständen. Dick, dünn, hart, weich, lang, kurz,…

    Ich lasse meine Hunde von klein an Dinge tragen, zB vom Auto die Treppe hoch in die Wohnung. Ganz ganz oft.

    Denn tragen muss ein Hund nicht nur geradeaus lernen, er muss auch lernen damit Treppe zu laufen, auf unebenem Boden zu gehen etc.

    Der Hund muss lernen, dass sein Sichtfeld eingeschränkt ist, er muss lernen damit umzugehen. Er muss lernen wie er seinen Körper im Gleichgewicht halten kann, auch wenn er etwas im Maul hat.

    Das braucht einfach je nach Hund mehr Geduld, bis er das alles mit Sicherheit und Ruhe verbinden kann.

    Viele Hunde müssen am Anfang üben, das Teil ins Maul zu nehmen und so auszurichten dass man es gut halten kann. Sieht aus wie knautschen, ist aber schlicht Unerfahrenheit.

    Manch Hinde sind dermassen weich im Maul, dass es für sie ganz viel Überwindung und sensorisches Training benötigt um sich an etwas im Maul zu gewöhnen.

    Also Geduld, lass ihn im Alltag viel Zeug tragen, Haushaltssachen, diverse Gegenstände, Spass haben am tragen.

    Aber lass ihn FREI tragen. Nicht an der Leine. Das begrenzt ihn sonst wieder und hat mit dem Apport ja nichts zu tun.

    Die Basis ist IMMER Spass.

    Sonst vergrault man auch einem Retriever das Tragen.

    Bbylabi

    ein kleiner Nachtrag: was ich so aus deinen Texten lese, pass auf dass du nicht eine hohe Erwartungshaltung hast. Dummy Arbeit ist schwierig, ist anspruchsvoll, ist komplex. Aber auch sehr anfällig für Fehler.

    Daher lege ich dir sehr ans Herz, erwarte nichts von deinem jungen Hund. Freue dich dafür über Fortschritte. Setz die Messlatte nicht zu hoch. Wenn der 1 Jahr braucht um sicher zu tragen, braucht er das eben. Macht nichts.

    Mein Nevis hat fast 2 Jahre gebraucht, um so sicher zu werden, dass er während dem rennen nicht mehr knautschen muss. Jetzt ist es weg. Einfach so. Ohne daran gearbeitet zu haben. Denn wir haben ganz anderes geübt. Und das brachte ihn weiter.

    Hautprobleme haben ihren Ursprung nun mal sehr oft im Verdauungstrakt.

    Und dieser wird von der Fütterung „geformt“.

    Der medizinische Zusammenhang ist daher nicht wegzudiskutieren. Ob es einem gefällt oder nicht.

    Wenn du also was verbessern möchtest für deinen Hund, dann musst du dir Fragen gefallen lassen und diese möglichst genau beantworten. Wenn du keine Hilfe willst, auch ok. Aber dann motz nicht.

    Ein Beispiel : wenn du über Jahre „etwas Knochenmehl“ fütterst, kann das im schlimmsten Fall tatsächlich zu Mangelerscheinungen durch Unterversorgung, oder Nebenwirkungen durch Überversorgung führen. Krank gefüttert durch den Besitzer. Nicht so doll oder?

    Was heisst also „etwas“ Knochenmehl? Wie bestimmst du die Menge? Kennst du den Bedarf an Kalzium für einen Hund? Ja, das IST wichtig.

    Geht schliesslich um die Gesundheit.

    Wenn du das nicht wissen willst, gib Trockenfutter, da ist alles schon fertig drin.

    Willst du aber frisch füttern, dann bemühe dich ein wenig.