Beiträge von wildsurf

    Langlebigkeit ist für mich - unabhängig von meinen Wünschen - sehr wohl ein sehr wichtiger Faktor.

    Ich rede von Langlebigkeit in der Verwandtschaft. Nicht Langlebigkeit Dank jeglichen medizinischen Möglichkeiten.

    Ein funktionaler Körper mit gesunden Organen kann alt werden. Und das ohne grosse Probleme.

    Wenn bei manchen Rassen über die Jahre sichtbar wird, dass die Hunde immer weniger alt werden, muss das ein Warnzeichen sein.

    Es kann nicht sein, dass man das einfach hin nimmt und die Gründe weder sauber analysiert, geschweige denn offen dagegen angeht.

    Einfach akzeptieren und womöglich meinen, dass "6 schöne Jahre reichen", ist für mich totale Ignoranz den Problemen gegenüber.

    Manche Rassen sind aber wahrscheinlich dermassen genetisch kaputt, dass man einfach aufhören sollte sie zu züchten.

    Du brauchst glaub ich dringend eine gute Trainerin mit Plan.

    Woher seid ihr? PLZ? Evtl kann euch jemand etwas empfehlen.

    Weil so kann ich mit vorstellen wird das nichts. Alles Tips sind nur ein Flickwerk.

    Deckentraining zB ist nur dann von Erfolg gekrönt, wenn es korrekt ausgeführt wird. Und hat je nach dem ordentlich was mit Frusttoleranz zu tun. Da kann man ganz schnell an seine Grenzen stossen.

    Ich bin sicher, ihr könnt gute Hundehalter werden. Aber ihr braucht dringend sinnvolle

    Hilfe vor Ort. Regelmässig.

    Das wäre aber in dem Fall mal wichtig zu schauen, was eure Interaktion mit dem Hund auslöst.

    Welche Punkte ihr selbst durch euer Verhalten beeinflussen könnt.

    Ist ja nie der Hund alleine das Problem. Wir sind ja auch noch da in dieser Gleichung.


    Mit irgendjemand meinte ich Hundetrainer/Verhaltenstierarzt etc.

    Ihr seid immer zu Hause?

    Der Hund ist niemals alleine?

    Der Hund kann immer zu euch?

    Ihr sperrt sie weg wenn sie sich falsch verhält?

    Sie hat noch nicht gelernt, dass sie keinen Zugriff auf eich hat?

    Labrador.. mir schwant da was. Frust, fehlende Grenzen etc. Nur ist das nicht das Problem des Hundes... so dünkt mich...

    Hat mal jemand die Kommunikation von euch mit dem Hund angeschaut?

    Ob ihr für den Hund verständlich seid?

    Wurde ein grosses Schilddrüsen Profil

    (ALLE 8 Werte) beim TA gemacht?

    Kennt dieser Hund ein korrekt aufgebautes Abbruchkommando?

    Und kannst du sie mal filmen?


    (Ich fände es übrigens besser, wenn du immer mit im gleichen Thread schreibest über eure Themen mit dem Schlaf/ Probleme. Sonst muss man immer das Forum durchsuchen nach deinen Infos. Das benötigt viel Zeit.

    Macht es einfacher für alle, dir auch sinnvolle Hilfestellung zu geben.)

    Ohne Hundehaare fühlt man sich als Hundebesitzer ohnehin nicht wohl :winking_face_with_tongue:

    Das sagst du nicht mehr, wenn du 3 Golden Retriever hast.

    Dann freust du dich über jeden Tag, an dem du ganz alleine in piekfeinen Kleidern wegfahren kannst ohne Hunde. Und sauber wieder heim kommst.

    Dann ziehst du dich draussen vor der Tür um, und tauchst wieder ein in "Grzimeks Wunderwelt der Tiere" 😂

    Ich hatte einige Zeit eine Hündin hier, und den Wohnbereich mehrfach unterteilt.

    Die anderen Hunde haben sich ganz schnell an die neue Begebenheit gewöhnt und dass sie halt anders verteilt liegen müssen. Da würde ich mit überhaupt keine Gedanken machen.

    In den Garten lassen kann man dann nur einzeln. Aber das ist alles machbar ohne viel Aufwand.Aso das einzeln in den Garten lassen meine ich damit. Nicht die Wohnsituation im Ganzen. Das ist natürlich Aufwand.

    Sacco

    So für den Übergang und damit ihr weniger Stress habt:

    Könnt ihr bei euch zu Hause schwere "Welpen" Gitter installieren?

    Diese aus dem Internet, Metall, 1m hoch. Sind relativ günstig zu haben.

    Dann könntet ihr einen Bereich machen wo die Hunde getrennt sind und trotzdem alle beieinander sich frei bewegen können.

    So dass ihr nicht so extrem aufpassen müsst.

    Und in der Nacht muss halt ein Hund separat schlafen. Oder ihr stellt ein zusätzliches grosses Gitter auf die Schlaf Etage. Hat meine Kollegin so gemacht.

    Unten das riesige Trenngitter, oben ein kleineres vom Raum her, für die Nacht. Damit alle entspannt schlafen können und trotzdem nicht alleine sind.

    😄

    Meine Reitschülerin verfüttert ihrem Pferd seit Kurzem als Leckerchen getrocknete Hagebutte. Die liebt er.

    Der Wallach schiebt die dann jeweils wie ein Hamster irgendwo in seine Backen.

    Und irgendwann holt er die hervor - oft wenn man kurz Pause macht um etwas zu besprechen - und beisst herzhaft drauf.

    Das knackt sehr, sehr laut im grossen Schädel. Das erst Mal wir beide so 😵‍💫😱 was war das??

    Dem Pferd wird viel zu oft Intelligenz abgesprochen. Die sind ja nicht doof und lernen von klein an, Menschen sehr genau zu lesen und mit ihnen gezielt zu interagieren.

    Die wissen genau, wie wir kommunizieren und dann ist Futter im Training keine Ressource.

    Ausser: unerzogene Pferde. Da ist Vorsicht angebracht.

    Ich arbeite mit fremden Pferden selten über Futter, ausser es geht gezielt um medical training.

    Grund: fehlender Gehorsam.

    Und bevor sich jetzt jemand betroffen fühlt. Nein ich spreche niemanden hier an. Hier schreiben User, die sich ja bewusst mit solchen Themen befassen.

    Ich reden von der grossen Menge an Pferden, die mir im Alltag begegnet und bei denen leider teilweise der Grundgehorsam mangelhaft ist. Aus falsch verstandener Tierliebe, aus mangelndem Wissen, aus Faulheit, ... die Gründe sind vielfältig. Die Auswirkungen nicht lustig.