Beiträge von wildsurf

    Da ein BSV im Raum steht, und der Hund verminderte Stellreflexe zeigt, wäre mein nächster Schritt mit dem Hund nochmals eine komplette saubere Diagnostik der kompletten Wirbelsäule.

    Der Hund zeigte ja auch deutliche Reaktionen wie knabbern am Bein etc. Also ist wirklich etwas im Gange.

    Physio ist ok, aber auch die muss gewisse Diagnosen berücksichtigen im Behandlungsplan. Daher wäre es auch dafür für den weiteren Verlauf sinnvoll, man wüsste was nun wirklich los ist.

    Und immer dran denken: die Hinterhand-Nerven kommen aus Hals- und Brustwirbelsäule. Daher wäre das der Bereich der mich mal interessieren würde.

    (nur so meine Gedanken)

    Herr Quarter ist mittlerweile 23 und immer noch sehr fit.

    Leider hatte er massiven Husten mit beeinträchtigter Atmung. Die einzige Möglichkeit war, raus aus diesem (nicht schlechten!) Stall und möglichst viel frische Luft, und Heu möglichst entstaubt.

    Und das hat er jetzt. Er lebt jetzt in den Bergen, auf 1400m und ist 24h an der frischen Luft.

    Der Husten war nach 3 Tagen weg, die Atmung wieder normal. Da er aber oft im Sommer Probleme mit den Pollen hatte haben wir beschlossen, der bleibt für immer dort, wenn er sich gut eingliedert.

    Die Stallbetreiberin hat ihn über 6 Wochen ganz langsam eingegliedert. Zusammen mit einer ebenfalls neuen Stute. Die beiden sind wie ein altes Ehepaar und geben gegenseitig aufeinander acht.

    Ich bin sehr froh, dass er jetzt noch hoffentlich ganz viele Jahre dort in solcher leben kann.

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    Sind das einfach andere Begriffe für das soziale Zusammenleben und die Erziehung und das Management eines Hundes?

    Ich führe meine Hunde so, dass sie im Idealfall niemanden stören.

    Ich verwalte Ressourcen wie Spielzeug und Futter. Einer muss da ja die Oberaufsicht haben :klugscheisser: 😉

    Ich verwalte auch Raum, je nach Alter/ Denkfähigkeit/ Zustand des Hundes. Wo darf er liegen (beobachtet er alles?) oder mit wie viel Freiheit kommt er klar? Schraubt er sich hoch etc. ZB benötigt einer ein Hundegitter, um mal mit weniger Raum zur Ruhe zu kommen?

    Und aktuell habe ich wieder ein Türgitter montiert in der Küche. Aus bestimmten Gründen.

    Irgendwie ist das jetzt aber so ganz normales unaufgeregtes Hunde Alltags Erziehungs Gedöns.

    :ka:

    Mit einem Hund züchten, der eine echte Allergie hat?

    Absolut unverantwortlich.

    Wer selber einen Allergiker zu Hause hat, weiss wie massiv der Stress für alle Beteiligten ist.

    Mit einem Hund züchten, der eine Unverträglichkeit hat?

    Je nach Fall. Und je nach Rasse. Bei alle Retriever Rassen würde ich sofort sagen: raus aus der Zucht, zu viele haben da bereits Probleme. Wehe das kreuzt man mit einem Hund der ebenfalls etwas mitbringt.

    Ich wünschte mit, die Züchter wären da aber etwas verantwortungsvoller.

    Naja, genauso wie beim Thema Epi ... wird halt zu gerne unter den Tisch gekehrt, weil man unbedingt diesen einen Hund in der Zucht haben will.

    ihr wisst aber schon, dass Möhren bei einem Allergiker zusätzlich für Probleme sorgen können?

    Möhren haben einen enorm hohen Zuckergehalt.

    Einerseits wird hier eine Darmsanierung empfohlen, aber dann wieder Möhren. Das passt nicht zusammen!

    Der hohe Zuckergehalt sogt zusätzlich zu den bestehenden Problemen bei einem Allergiker für eine falsche Darmbakterien Besiedelung.

    MattK

    bevor du jetzt deine Küche aufrüstest wäre es wirklich angebracht, sich einen Plan zu erstellen über das weitere Vorgehen. Nicht einfach irgendwie irgend etwas in den Napf mischen.

    Wie deckst du den dringend nötigen Kalzium Bedarf des Hundes? Welches Öl bekommt er? Wie kommt er zu Zink, Selen etc? Der Hund ist bereits sehr mager, da sind keine Reserven vorhanden.

    Das ist fischen im Trüben. Und kann weiter auf die Gesundheit gehen.

    Dann geht es dir bald wie vielen Anderen, irgendwann klappt gar nichts mehr und man ist gefrustet.

    Bitte geh mit Plan vor, nicht einfach aus Verzweiflung irgendwie irgendwas machen.

    Normalerweise macht man in so einem Fall eine saubere Ausschlussdiät, um herauszufinden worauf der Hund genau allergisch ist.

    Auch ein Bluttest zB auf Futtermilben bringt was, denn auch auf die kann der Hund allergisch sein, nicht mal zwingen das Futter selbst.

    Dass er auf Nassfutter mit Durchfall reagiert ist nicht so selten, sein Darm ist ja bereits durcheinander. Dann noch unterschiedliche Futtersorten, dann reagiert es oft so auf Nassfutter.

    Am Ende gibt es folgende Lösungen für eurer Problem:

    1. ihr findet ein Futter, welches er mag, gut verträgt und gut verwertet

    2. ihr kocht in Zukunft selber für den Hund. Dafür lässt man sich zB bei Futtermedicus, Napfcheck etc einen genau auf diesen Hund und seine Probleme angepassten Futterplan erstellen.

    Weil ohne Plan wird das nichts Sinnvolles. Die Rationen müssen schon mal durchgerechnet werden damit ihr eine Basis habt. Ab dann ist selber kochen aber keine Hexerei mehr. Heutzutage kauft man das Fleisch tiefgefroren und bereits gewolft oder geschnetzelt beim Barf Shop, Gemüse und Kohlenhydrate bekommt man in Flockenform, die nötigen Zusätze vorgemischt als Pulver.


    ABER ☝️

    zuerst rausfinden was genau die Allergie auslöst, dann Futter anpassen. Je mehr ihr jetzt herum probiert, desto verreckter wird es!

    Sein Magendarm Trakt ist hoffnungslos am Anschlag, daher sollte das zeitnah angepackt werden. Der kann das Futter was er frisst wahrscheinlich nicht mehr korrekt verwerten, denn bei einer Allergie ist der Übergang vom Darm in den Kreislauf gestört.

    Sieht nach einer ganz normalen Alterswarze aus. Solange er sie in Ruhe lässt, alles ok. Muss man nichts machen. Es ist normal, dass im Alter (oder mit Kortison) Warzen wachsen.

    Beim striegeln etwas aufpassen damit man sie nicht verletzt, ansonsten lebt es sich prima mit Warzen.

    Meine Rüden haben alle immer wieder mal die Anwandlung, mich als Ressource ein kleines Bisschen beanspruchen zu wollen.

    Das regelt sich aber nett und nebenbei, durch mal wegschicken, mal entziehen, mal Grenzen setzen. Alles unaufgeregte Kommunikation.

    Solange der Hund sich wegschicken lässt, und man selber hin und wieder ein Auge darauf hat, ist alles ok. Zusammenleben ist ein dynamischer Prozess.