Beiträge von wildsurf

    Nevis muss nach dem kacken sofort zu mir kommen. Subito.

    Weil... der scharrt dermassen wichtig herum, dass dann schon auch mal der eigene Haufen fliegen lernt.

    Und nein, fliegende Hundehaufen muss ich nicht haben. Reicht, wenn sie stinken und ich sie eintüten muss. 😄

    Aber reintreten einfach so tut er nicht. Da steigt er eher distinguiert darüber.

    Bei den anderen beiden ist das eher unspektakulär.

    er wäre also den ganzen Tag wenn du arbeitest PLUS die ganze Nacht alleine.

    Nicht fair für den Hund.

    Wo ist dann noch Sozialkontakt möglich? Jetzt ist er mit euch, nachher wäre er sozusagen … naja… halt irgendwo unten… alleine… neeee

    Trainiere mit ihm, dass er gesittet die Treppe hoch und runter geht, nicht einfach rennt. Und leg Teppich aus, oder anti Rutsch Matten wenn nötig.

    Aber dermassen lange alleine lassen ist nicht ok.

    die Lösung jetzt ist doch machbar. Nur schon dadurch kommt mal sehr viel Stress auch bei der Halterin weg. Was wiederum den Umgang mit dem Welpen positiv beeinflusst.

    Sie sieht, was sich ändern muss, ist einsichtig, lässt sich beraten, setzt Tips von hier um. Was will man noch mehr?

    Ja der Start war besch…eiden. Jetzt geht es aufwärts. Tagesbetreuung ist gesichert und die Eltern offensichtlich voll mit im Boot.

    Der Zwerg wird noch ganz oft reinpinkeln, oder kacken, oder was kaputt machen oder sonst Dinge tun, die Welpen nun mal tun.

    Entspann dich, gehört dazu wenn man Welpen aufzieht.

    Schaff dir Türgitter oder ein grosses Welpengitter an, um Bereiche abzutrennen, ihm auch mal einen Bereich zuzuweisen wo er runterkommen kann ohne in der ganzen Wohnung herum zu spazieren.

    Und für deine Eltern ne riesige Packung Merci, ein Jahresabo im Spa, einen grossen Blumenstrauss und ne Flasche vom besten Whiskey 😉

    Das Dankeschön an die beiden kann gar nicht gross genug sein. Die retten dir gerade den Aaallerwertesten.

    die Frage ist: gibt es dieses „Zwischending“ bei dieser Rasse (momentan)?

    was ich damit meine…

    Viele Vizsla sind mittlerweile mit einem nicht mehr so guten Nervenkostüm ausgestattet, die Zucht hat sich verändert (was nicht zwingend nur negativ sein muss, das wäre dann die Diskussion, ob und wie genau alle Rassen erhalten werden sollen und können).

    Wofür ist dieser Typ Hund noch „geeignet „?

    Was hält er aus, wie reagiert er auf die Umwelt, auf Reize, auf Stress, wie ist er zum ausbilden etc.


    Dann der Vizsla, der immer noch gezielt für den Jagdgebraucht gezüchtet und gearbeitet wird, der als „reiner Freizeithund“ eher nicht geeignet ist und in der Variante Drahthaar erst recht in fähige Hände sollte.

    Und jetzt die Frage von zu Beginn… hier dazwischen müsste es ja Hunde geben, die den Jagdeinsatz so nicht mehr brauchen, auch nicht mehr unbedingt bringen würden, trotzdem aber mit gutem Wesen dastehen.

    Das ist das, was du wohl suchst.

    Ich denke, das ist die Krux aller Arbeitsrassen, die irgendwann den Schritt Richtung „Familienhund“ machen.

    Da die Wesensfestigkeit für die Arbeit nicht mehr gefragt und gewisse Züge auch nicht mehr unbedingt erwünscht sind, wird darauf nicht mehr geachtet, selektiert. Wodurch eben auch eine gewisse Festigkeit verloren geht. Die Geradlinigkeit, die man brauchte, die sowohl Segen ( für die Arbeit und Ausbildung dafür) als auch Fluch ( bei nicht „ausgelasteten“ Exemplaren zB in „nur“ Familienhänden), die ist dann weg oder verwässert.

    Dann wird es ähnlich wie bei anderen ehem ArbeitsRasen auch, den wesensfesten Alltagsbegleiter zu finden wird zur Herausforderung, da der richtige Züchter nicht einfach winkend am Strassenrand steht.