Vielen Dank für alle diese sehr informativen
Beiträge. Ich habe mich jetzt durch den Thread gewühlt und für mich kristallisiert sich heraus, dass das Thema "Hundehaltung/ Tierschutz/ Zucht" so dermassen vielschichtig ist , dass man ganz oft aneinander vorbeiredet.
Es gibt weder richtig, noch falsch. Niemand hat die einzige, umfassend geltende Wahrheit.
Ich versuche mal für mich die beteiligten Player aufzudröseln., ohne Wertung.
- In sich geschlossene Canile-Systeme im Ausland wie in Italien
- Kleine und grössere Organisationen im Ausland, die hauptsächlich von Spenden leben und Tiere zu vermitteln versuchen (vor Ort und ins Ausland)
- Organisationen, die Projekte vor Ort umsetzen, teilweise gehen die Tiere ins Ausland
- Organisationen, die im Inland (damit meine ich jetzt zB DE, Ö, CH, GB, ...) Hunde vermitteln (wie Tierheime)
- Hundeproduktionen im Ausland, die dort vor Ort vekaufen (Puppymills?)
- Zoohandlungen, die woher auch immer die Tiere haben (wer produziert für die?)
- unorganisierte Vermehrer im Inland, verkaufen im Inland
- organisierte Zucht im Verband im Inland, verkauf im In- und Aulsand
Was habe ich vergessen? Was gibt es noch?
Für mich zeigt das, dass es wahnsinnig vielschichtig ist, dass man nicht mit dem Finger moralisch auf andere Zeigen sollte (sollte man eh nie), dass man sich wahnsinnig gut informieren muss um einen Einblick zu bekommen, dass es "DEN TS" nicht gibt. Dass Tierschutz im Ausland wahnsinnig komplex sein kann.
Dass gezielte, gut organisierte Zucht weder besser, noch schlechter als "TS" ist.