Beiträge von wildsurf

    Schaefchen2310

    Ohne gescheite Infrastruktur wirst du dich permanent ärgern. Und nie in einen guten Trainingsrhythmus mit dem Jungpferd kommen.

    Und dein schwarzer Grosser sollte sich nicht zu oft hinhauen, dann bekommen die mit der Zeit Schiss und laufen eierig. (nebst ungesund fürs Becken, ISG etc) Der Boden muss halten, gerade für Pferde mit grossen Bewegungen.

    Die haben eh ein Thema mit dem Platzangebot, junge Pferde mit grossen Gängen bekommen gerne Hemmungen vor der nächsten Kurve. Weil Kraft und Balance noch fehlen bekommen die Gerne etwas Sorgen ob sie um die Kurve kommen. Wenn da dann noch der Boden sch…e ist, ist das einfach Kacke.

    Bei uns ist das ein ewiges doofes Thema. Infrastruktur.


    Jemand hat gefragt wegen klebrig/ rutschigen Sandböden.

    Die sind in der Regel schlecht gepflegt und verschlammt. Schade ums Geld, was der Belag mal gekostet hat.

    Retten kann man das teilweise durch die Vermischung mit kleinem Rundkies und Holzschnitzel. (wenn die Drainage noch einigermassen intakt ist) Dann bekommt man einen relativ harten Platz wie früher, der aber hält und den man ohne Gefahr benutzen kann (für Schritt und Trab, Equikinetik, leichte Longenarbeit). Zieht man ihn vor dem ersten Frost platt, kann er gefroren immer noch benutzt werden.

    Aber schmierige Sandplätze sind echt die Pest, da hat man einen Platz, kann ihn aber nicht nutzen.

    Korrektur ist für mich (!) erst mal ein völlig neutraler Begriff.

    Ein Feedback. Falsch, richtig. Kalt, warm.

    Korrektur als Feedback oder Reaktion wenden wahrscheinlich alle Menschen an, unbewusst, und wahrscheinlich ganz oft völlig passend.

    Und sei es nur die Info, dass der Hund gerade falsch abgebogen ist und wir einen anderen Weg nehmen. Ist auch eine Korrektur, nämlich die der Laufrichtung. Völlig unspektakulär.

    Im Training finde ich Korrekturen für den Hund eine sehr wertvolle Information.

    Gerade das gut auftrainierte „schade“ Signale (ich sage „ojeh“) ist doch eine prima Kommunikation mit dem Hund, die Info, dass seine Entscheidung gerade unpassend ist, er probiert es nochmals und man kann eine gute Entscheidung bestätigen.

    Eine „schärfere“ Korrektur ist bei mir das Abbruchsignal. Sauber auftrainiert und verständlich für den Hund. Eine klare Info.

    Je nach Hund, Mensch, Ziel muss das Ganze logischerweise angepasst, modifiziert werden in der Anwendung, Intensität, Art etc.

    Wenn aber Korrekturen durch den Menschen permanent emotional werden, dann wird es für den Hund schwierig.

    Dauernd mit Ärger und Wut korrigieren helfen ihm nicht beim verstehen und lernen.

    ( davon nehme ich aber nen wohlgesetzten, ernstgemeinten Anschiss aus, wenn der Hund mir doof in die Hand hackt statt den Ball nimmt, das versteht er durchaus richtig)

    Tönt hals habt ihr bereits einiges sehr planvoll durchgedacht. Das ist schon mal sehr gut.

    Wie stark ein Hund das Leben verändert weiss man nie.

    Für manche Menschen ist es vor allem viel Arbeit, gebunden sein etc.

    Für andere ist es eine Bereicherung trotz der damit verbundenen Arbeit.

    Ob man einen einfachen oder eher anspruchsvollen Hund bekommt weiss man nie. Allerdings kann man über die sinnvolle Wahl der Rasse einiges steuern.

    Überlegen kann man sich noch, ob man einen bereits erwachsenen Hund übernehmen möchte. Dann. fällt die für manche Menschen doch sehr fordernde Welpenzeit weg.

    Ich finde es tönt sehr nach einem guten Zuhause für einen Hund.

    Wichtig ist aber, dass auch dein Mann wirklich dahinter steht. Weil eine Umstellung ist es auf jeden Fall. Zu Beginn wird der Hund viel Zeit bündeln, für viel Unruhe im gewohnten Ablauf etc sorgen. Damit nicht zu viel Stress in der Familie entsteht, müssen alle verantwortlichen Personen - also du und dein Mann - voll dahinter stehen.

    Die Tochter kannst du nicht mit einrechnen. Klar gibt es Jugendliche, die sich da voll reinhängen und dran bleiben. Aber oft sind dann halt Schule, Hobby, Kollegen und schlechtes Wetter doch Hinderungsgründe für die Mitarbeit.

    Da ihr aber bereits regelmässig mit einem Hund spazieren geht, wäre ein nächster Schritt vielleicht, den Mann regelmässig mitzunehmen. Ihn miteinzubeziehen. So dass es vorstellbar wird, nicht nur theoretisch.

    Wenn alle dabei sind: go for it.

    Von MuckBoot habe ich gefühlt die halbe Kollektion 😄

    Ich liebe die Stiefel von denen. Habs verwechselt mit den Mudruckers. Die hatte ich früher.

    Jetzt nur noch MuckBoots. In niedrig, in halb hoch, ganz hoch, leicht mittel und schwer 🫣

    Das Gewicht ist mir in diesem Fall egal. Beziehungsweise stört mich nicht da ich sie nicht zum stramm marschieren anhabe. Der Einsatzbereich ist eher draussen sein, nasse Wiesen, sumpfig, Garten, Dummy im Feld, Schnee.

    Wir liegen noch im Bett, niemand regt sich, alles schlummert noch zufrieden vor sich hin


    Es tapst leise ums Bett herum

    Dann eine leichte Bewegung der Matratze.

    Ok, jetzt einfach nicht bewegen, dann zischt Nevis vielleicht wieder ab.

    Funktioniert bei mir einwandfrei.

    Kurz darauf bewegt sich die Matratze wieder (Nevis kann seine 26kg extrem sanft landen lassen).

    Stille.

    Raschel.

    Stille.

    Raschel raschel.

    Stille.

    Patsch. "HUMPF :ugly: NEVIS!!!"


    Party im Bett.


    Nevis hat meinen Freund zuerst sanft angestupst.

    Als dieser nicht reagiert hat , hat er stärker gestupst.

    Als immer noch keine Reaktion kam, hat er ihm die Pfote ins Gesicht gehauen.

    BÄMM - aufstehen!

    :lol:

    Bei diesem Wetter, frisch von heute, -8 Grad, Schnee und steifer Westwind:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.


    Zum bewegen:

    von Meindl die Winter Wanderstiefel.

    Hilball Hose von Revolution Race oder von Dynafit die Hochtourenhose, darunter Thermohose, bei viel Wind Gortex Hose darüber. (Extreme von Mamut)

    Oder eine Skihose.

    Thermoshirt Merino von Icebreaker oder Meru

    Langarm Pullover Merino von Ortovox

    Fleece Jacke von Karpos oder Thermojacke, darüber Gortex Jacke

    Alternativ zum viel herumstehen:

    Mudrucker Ice Stiefel

    Winterparka statt Jacke.

    Parka von DogCoach oder den von JackWolfskin. Darunter gleiche Thermoschicht.

    Mütze je nach Kälte dünner oder dicker.

    Handschuhe je nach Training. Dummy habe ich Handschuhe mit Ziegenleder und wasserabweisendem Handrücken von Black Diamond.

    Bei kaltem wind die Dynafit Handschuhe mit Regenschutz teil.


    Bei Kalt und Sumpf:

    Mudrucker Mud Stiefel (etwas weniger warm als die Ice Boots)

    RR Hilball Hose mit oder ohne Thermo darunter, darüber falls nötig die Gummi Regenhose von Engelbert Strauss

    Oben gleiche Schichten, je nach Regen aber einen Regenmantel von Navahoo oder die Gore Schichten. Oder was anderes 😀

    Hund:

    Je nach Wetter einen Regenmantel von NonStop, den Fjord. Weil viel warten. Und ab diesem Winter von Actionfactory den gefütterten Regenmantel.

    Seniörchen sind dankbar für jegliche Zeit, die man ihnen verbringt.

    Ich würde mir da gar nicht zu gross einen Kopf machen. Beobachte ihn gut, aufhören bevor er nicht mehr mag.

    Ich hab gerne Käsestücke versteckt. In der Wohnung oder draussen im Garten. Oder auf dem Spaziergang bei einer Holzbeige. Da kann man auch gut den Ball etwas verstecken.

    Wichtig ist aber, dass du den Senior gut beobachtest.

    Ist er unausgeglichen oder ist er unruhig?

    Unausgeglichen wegen zu wenig für den Kopf kann sein. Muss aber nicht.

    Weil in dem Alter auch andere Themen zu Unruhe führen.

    Schmerzen, Demenz, Abbau, ... das alles beeinflusst das Verhalten und das Wohlbefinden des Hundes.

    Daher : sehr gut beobachten. Wann kommt diese Unruhe, wie äussert sie sich, verändert sich die Augenform, macht ihn suchen zufrieden, oder einfach nur ko,... etc etc.

    Reagiert er auf den Tagesablauf, kommt er damit noch klar, muss man da anpassen, das verändert sich alles im Alter.

    Ich wünsche dir noch ganz viel schöne Zeit mit dem Senior.