Beiträge von wildsurf

    Nevis war gestern das erste Mal überhaupt an einem Training mit einem anderen Hund dabei. :mrgreen-dance:

    Wir sind jetzt so weit, dass wir die Managements aufgebaut haben, und die sitzen. Ich weiss wie ich ihn führen und begleiten kann. Und er ist denkfähig genug um dabei zu sein.

    Und er hat es soooooo mega toll gemacht. Nicht nur dabei sein, auch selber arbeiten. Ohne Hektik, mit Hirn. Und 2000 Volt :lol:

    4 Jahre Vorbereitung. Ihr könnt euch meine Freude und den Stolz dass wir das jetzt so schaffen kaum vorstellen. UUUUnd wir haben mit dem Fusslaufen angefangen. Ich denke, ich habe die Gebrauchsanweisung für diesen Hund endlich gefunden. Es könnte innerhalb der nächsten 2 Jahre was werden. xD

    jo jo jo wir hatten das im September im Seminar und es ist ganz nett verdammtoberaffengeilesTeil.  xD

    Kostet aber bisschen was. Daher habe ich trotz allem gesagt, nein. Träum weiter.

    Übrigens triggert es die Hunde ziemlich stark. Es knallt halt beim Abschuss (Druck) und die Kombination mit den weit fliegenden Dummys helfen jetzt nicht gerade, die Steadyness des Hundes zu verbessern. Da muss man gut managen, damit der Hund nicht in einer hohe Erregung kippt oder einspringt.

    Lieber mit dem Ball-Wurf-Arm arbeiten. Damit kann man ja Bälle richten weit wegpfeffern. Und ist günstiger :nicken:

    Oder aber du lässt den Hund sitzen, gehst weit weg, wirfst deine Markierung raus und gehst zum Hund zurück.

    Wird zwar ein Memory Mark aber gut geeignet um Distanz aufzubauen.

    Damit arbeite ich gerne weil ich oft alleine was mache.

    Nimm dann aber kleine Bäume etc als Landmarkierung damit der Hund lernt, sich auf einen Punkt zu konzentrieren. Darum geht es ja. Manche Hunde müssen das intensiv üben. Da kann man am Anfang so gut helfen das zu verbessern.

    Meine Kollegin ist auch so ein Wurfwunder. Schlägt sich gerne mit dem eigenen Dummy ko.

    Wir waren letztes Jahr an einem WT Helfer Training, wo korrekte Wurftechnik für Dummy und unterschiedliche Aufgaben geübt wurden. Da gibt es schon noch ein paar Tricks, und wenn man das trocken übt hat man den Dreh irgendwann raus. Seither fliegen auch ihre Dummy ordentlich in die geplante Richtung :D

    wenn er wirklich sofort pinkeln muss, tja dann ist das momentan wohl einfach so. Gut ist, er weckt euch. Schlecht ist, ihr könnt nicht länger schlafen ;-)

    Das mit dem Wecker kann dann halt aber auch zur Gewohnheit werden. Und obwohl er irgendwann vielleicht länger einhalten könnte, will er dann raus weil das so etabliert wird. Das würde ich mir gut überlegen

    Melocoton

    Hast du einen richtig guten Trainer zur Hand, der sich mit HSH/ Hofhunden auskennt?

    Wenn ja, nimm den unbedingt mit falls du einen Hund anschauen gehst.

    Ich persönlich würde ja zuerst mal in Ruhe mit dem Trainer einen Hund besichtigen. Dann wenn es grundsätzlich in Frage kommt, ein Treffen vereinbaren und mit dem eigenen Hund und dem Anderen spazieren gehen - mit dem anderen Noch-Besitzer und dem Trainer.

    Und dann ganz in Ruhe überlegen ob es passt. Wenn nicht, egal, weiterschauen.

    Mach das auf keinen Fall alleine. Ihr braucht die Nadel im Heuhaufen. Da ist gute Unterstützung wichtig.

    Schaefchen2310

    Ohne gescheite Infrastruktur wirst du dich permanent ärgern. Und nie in einen guten Trainingsrhythmus mit dem Jungpferd kommen.

    Und dein schwarzer Grosser sollte sich nicht zu oft hinhauen, dann bekommen die mit der Zeit Schiss und laufen eierig. (nebst ungesund fürs Becken, ISG etc) Der Boden muss halten, gerade für Pferde mit grossen Bewegungen.

    Die haben eh ein Thema mit dem Platzangebot, junge Pferde mit grossen Gängen bekommen gerne Hemmungen vor der nächsten Kurve. Weil Kraft und Balance noch fehlen bekommen die Gerne etwas Sorgen ob sie um die Kurve kommen. Wenn da dann noch der Boden sch…e ist, ist das einfach Kacke.

    Bei uns ist das ein ewiges doofes Thema. Infrastruktur.


    Jemand hat gefragt wegen klebrig/ rutschigen Sandböden.

    Die sind in der Regel schlecht gepflegt und verschlammt. Schade ums Geld, was der Belag mal gekostet hat.

    Retten kann man das teilweise durch die Vermischung mit kleinem Rundkies und Holzschnitzel. (wenn die Drainage noch einigermassen intakt ist) Dann bekommt man einen relativ harten Platz wie früher, der aber hält und den man ohne Gefahr benutzen kann (für Schritt und Trab, Equikinetik, leichte Longenarbeit). Zieht man ihn vor dem ersten Frost platt, kann er gefroren immer noch benutzt werden.

    Aber schmierige Sandplätze sind echt die Pest, da hat man einen Platz, kann ihn aber nicht nutzen.

    Korrektur ist für mich (!) erst mal ein völlig neutraler Begriff.

    Ein Feedback. Falsch, richtig. Kalt, warm.

    Korrektur als Feedback oder Reaktion wenden wahrscheinlich alle Menschen an, unbewusst, und wahrscheinlich ganz oft völlig passend.

    Und sei es nur die Info, dass der Hund gerade falsch abgebogen ist und wir einen anderen Weg nehmen. Ist auch eine Korrektur, nämlich die der Laufrichtung. Völlig unspektakulär.

    Im Training finde ich Korrekturen für den Hund eine sehr wertvolle Information.

    Gerade das gut auftrainierte „schade“ Signale (ich sage „ojeh“) ist doch eine prima Kommunikation mit dem Hund, die Info, dass seine Entscheidung gerade unpassend ist, er probiert es nochmals und man kann eine gute Entscheidung bestätigen.

    Eine „schärfere“ Korrektur ist bei mir das Abbruchsignal. Sauber auftrainiert und verständlich für den Hund. Eine klare Info.

    Je nach Hund, Mensch, Ziel muss das Ganze logischerweise angepasst, modifiziert werden in der Anwendung, Intensität, Art etc.

    Wenn aber Korrekturen durch den Menschen permanent emotional werden, dann wird es für den Hund schwierig.

    Dauernd mit Ärger und Wut korrigieren helfen ihm nicht beim verstehen und lernen.

    ( davon nehme ich aber nen wohlgesetzten, ernstgemeinten Anschiss aus, wenn der Hund mir doof in die Hand hackt statt den Ball nimmt, das versteht er durchaus richtig)