Beiträge von wildsurf

    nocheinCharlie

    damit du entspannt bleiben kannst, ein kurzes Erlebnis von letzter Woche.

    Meine Hunde kennen tauschen etc von klein an, sind aber wenn es um Ressourcen geht keine Blümchen. Da musste ich von Anfang an alles in gute Bahnen lenken.

    Und wenn sie am kauen sind mögen sie ihre Individualdistanz, auch von mir. Zuschauen ok, vorbeigehen ok, mit passendem Abstand.

    Letzte Woche gab es Kauzeug, bei der Verteilung müssen alle anständig anstehen bis sie dran sind. Mittendrin fällt mir eine Kaustange runter, direkt dem einen Hund vor die Füsse. Er nimmt sie auf, ich ganz entspannt „danke“ ( unser Kommando für „aus“) und er liess sie gleich wieder in meine Hand fallen.

    Danach gab es dann die eigentlich geplanten Kaudinger.

    Die bekommen übrigens nie was, wenn andere Leute hier sind. Weil ich kann meine Hunde zwar gut kontrollieren, aber den Besuch hab ich nicht immer so gut unter Kontrolle 😀😉

    das:

    Wenn ich mich wohin setze (Bank oder auf eine Wiese), ist Lima erstmal weg. Rennt irgendwo hin ganz wichtige Dinge zu erkunden. Aber halt nicht gemütlich und in meiner Nähe, sondern Vollgas und in guten Abstand

    festigt sich. Das ist selbstbelohnend und je öfter sie das einfach machen kann, desto weiter wird sie gehen.

    Daher mein Tipp: nur an der Leine, nicht selber stöbern gehen lassen.

    Denn das ist meine Vermutung, was sie da nämlich macht: stöbern.

    Wenn eine Jagdhunderasse mit „wichtigen Dingen“ in hohem Tempo beschäftigt ist, ist Jagdverhalten doch sehr naheliegend. 😉 Ergo hochgrad selbstbelohnend.

    Barriere Training: der Hund soll Geländeübergänge nicht betreten, ausser mit dir zusammen. (ich finde Anja Fiedler hat da schöne Videos dazu)

    Ich würde da mal bisschen probieren, wie leicht oder kurz die Leine sein muss bis sie diese nicht als mimimi ich bin ganz brav anschaut. Und dann gezielt daran arbeiten.

    Kennt sie Markerwort oder Klicker? Unterschiedliche Belohnungsarten? Kennst du ihre Favoriten? ( nicht nur Futter, auch anderes) kann man wunderbar differenziert einsetzen zum belohnen.

    manchmal muss man den Talboden erreichen ,bevor es aufwärts gehen kann. Sehr hart, aber sehr lehrreich.

    Schön dass du ein Update hier geschrieben hast.

    Und dass du offensichtlich an gute Leute geraten bist.

    Ich hoffe mit der Trainerin geht es nochmals grosse Schritte vorwärts

    Grundsätzlich würde ich auch zu einer Rechtsberatung raten, wie z.b. durch einen Mieterverein möglich.

    Wenn die Wohnung wirklich unbewohnbar ist:

    https://www.anwalt.de/rechtstipps/er…ten-212533.html

    Die Wohnungen sind ja nicht unbewohnbar. Es besteht nur die Gefahr, dass man im Treppenhaus quasi ein Dachteil abbekommt. Und das ist ja eine langfristige Sache, kurzfristig ist ja die Frage wie man im Akutfall reagieren sollte.

    da wäre ich vorsichtig mit dieser Interpretation.

    Es kann durchaus sein, dass die Dachbalken durchgefault sind. Dann wäre das Haus unbewohnbar wegen Einsturzgefahr des Daches.

    Bei so viel Feuchtigkeit ist schwarzer Schimmel auch nicht weit.

    Akut:

    Helm anziehen im Treppenhaus.

    Ansonsten:

    Ausziehen. Der Zustand ist hochgradig ungesund. Baufachanwalt und Mieterverband mobilisieren wenn man da unbedingt bleiben will.

    Evtl Hausgemacht?

    Vorausrennen, abbiegen ins Feld oder Wald und dadurch den Rückruf auslösen ist ja eine sehr beliebte, sehr schnell etablierte Verhaltenskette.

    Achte dich mal darauf, wann du sie jeweils zurück rufst, wie spät, bei welcher Erregungslage, etc.

    2,5 ist beim Golden ein lustiges Alter gell. Da ist nochmals ordentlich Finger drauf und nacharbeiten gefragt bei allem was noch nicht sitzt. Die explodieren ja fast vor Energie in dem Alter.

    Erkundungsverhalten wenn du dich setzt und von dir nix kommt ist ja erst einmal normal. Manche Hunde tun das in slow motion, andere in high speed. In diesen Momenten würde ich sie an die Schlepp nehmen, dann kann sie machen was sie will aber nicht abhauen. Denn DAS festigt sich wie nur was.

    Die Dame wäre bei mir wohl in nächster Zeit ausschliesslich an der 20m Schlepp dabei. Natürlich mit gezieltem Freilauf , aber vor allem mit Training an Umorientierung zu mir, ein Stopp Signal oder dreh um Signal, Barriere Training.

    So quirlige Hunde finden es halt auch super cool, im Galopp herum zu preschen. Da arbeite ich ungern rein über Hemmung (zB nur noch hinter mir gehen) Ein bisschen Spass im Leben darf ach sein 😉 kontrollierbar. Daher würde ich an der Ansprechbarkeit und dem Gehorsam arbeiten. Das ist ja noch lange nicht fertig. Das ist ja sehr nahrhaft 😄

    Wenn du Inputs suchst, mir gefallen da die Ideen von Ariane Ulrich, Anja Fidler und Viviane Theby.

    Das Hündchen ist 5 Monate alt und du glaubst an Rangordnungs Gedöns?

    Lass den Hund bitte mal durchchecken, ob mit der Verdauung alles in Ordnung ist. Und neee, das merkt noch lange nicht jeder Hundebesitzer sofort, wenn da was nicht stimmt. Ganz oft kommen Dinge wie „der ist halt mäkelig etc“.

    Hungern lassen im Wachstum? Bei einem 2 Kg Hündchen? Ohne zu wissen wo das Problem eigentlich liegt? Ich sags mal ganz direkt: geht’s noch?

    Sollte der Hund Magenprobleme haben, werden diese durch extrem lange leer Zeiten erst recht befeuert.

    Und dann bist du in der Verantwortung; du hast dafür zu sorgen, dass jeder in Ruhe fressen kann. Wenn der Junghund gestresst ist - egal ob wegen der Verdauung oder wegen der schieren Menge an Hunden - dann sorg dafür dass der Hund abseits vom Rest, getrennt in Ruhe fressen kann.

    Sonst ersziehst du dir ein Fressproblem. Ja, so Mist kann man sich bis über hin Jahre mitschleppen.

    Der Rest der Truppe findet Störungen beim fressen auch nicht witzig. Das kann mit der Zeit „interessante“ Dynamik geben. Also handle schnell. Und check den Hund bei TA, danach Futter optimieren und Fressplatz abtrennen.