Beiträge von wildsurf

    wenn man weiss, was man tut, sagt sich das alles so locker.

    Mit jedem weiteren Hund lernt man, mit der Zeit sind bereits junge Hunde tip top „in der Spur“ (positiv gemeint). Man weiss, was man will und braucht.

    Wenn man aber nicht so viel Ahnung hat, kann halt ganz vieles schiefgehen.

    Daher ist es nicht wirklich hilfreich wenn man seine eigenen gut erzogenen, belastbaren Hunde mit den Problemen von anderen vergleicht.

    Für einen Themenstarter ist das bloss demotivierend.

    Was da bei denen zu Hause alles schief läuft können wir ja nicht wissen. Nur erahnen anhand der Texte. Was geschrieben wird ist doch so oft nur ein Teil der „Wahrheit“.

    Hier muss meistens nochmals länger bejagd werden weil die Abschusszahlen nicht erreicht werden.

    Das Soll zu erreichen ist halt enorm aufwändig. Gerade auch weil wir teilweise so kleine Reviere in extrem dicht besiedelten Gebieten haben.

    Im Kanton Graubünden beispielsweise gibt es mittlerweile so viele Rothirsche, dass denen kaum noch beizukommen ist. Die Folgen sind heftig.

    Da dieser Winter oben viel Schnee liegt, werden die wieder lange im Tal bleiben. Und Schäden anrichten. Ausser es gibt ne spontane Schneeschmelze..

    Also auf Flugreise und Urlaub am Meer etc muss man nicht verzichten, wenn man einen Hund hat.

    Es ist jedem selbst überlassen, wie er die Ferienplanung macht.

    Es gibt - mit etwas Aufwand zum finden - gute Betreuungsmöglichkeiten. Einen kleinen Hund zu platzieren ist definitiv machbar, vor allem wenn man im Voraus plant.

    Ich finde die Überlegungen bezüglich Betreuung und Planung bereits sehr gut.

    Jetzt gilt es, einen passenden Vierbeiner zu finden :-)

    AnjaNeleTeam

    Hat er schon die Verknüpfung gemacht, dass das Dummy in deine Hand muss egal wo diese ist?

    Weil wenn ja, könntest du eine tiefere Abgabe fordern, also Hand sehr tief unten, dann ist das Gewicht auf der Vorhand und Pfote anheben viel schwieriger.

    Ich würde wahrscheinlich den Fokus vom halten üben wegnehmen und auf die Abgabe in die Hand legen.

    Alternativ auch ausschliesslich in Bewegung neben mir abgeben in die Hand, von hinten her.

    Also sozusagen er kommt , du drehst dich ab und er läuft neben dir quasi "im Fuss" und während dessen gibt er dir ab.

    Halten finde ich für viele sensible Hunde sehr herausfordernd zum aufbauen. Da wird ganz schnell was verknüpft. Daher mache ich diesen Schritt erst am Schluss. Ich weiss, ist nicht der Reihe nach und schon gar nicht logisch, aber es scheint mir manchmal besser.

    Was macht er wenn du ihn anbindest? Kennt er das? Hat er das gelernt?

    Hunde müssen angebunden werden oft zuerst lernen. Aber wenn sie es können, kann man das für das Training nutzen.

    Aber grundsätzlich gehst du mit viel zu grossen Schritten vorwärts.

    Ich weiss, das ist frustrierend. Wir sagen, mach so. Du probierst. Und schon ist es wieder nicht recht. 😉

    Es ist gut dass du es probierst, jetzt musst du noch das Timing verbessern.

    Wie flying paws geschrieben hat , muss man neues Verhalten zuerst ganz in Ruhe üben. Wochen lang. Solange bis es entspannt sitzt.

    Erst dann kannst du es in einer bestimmten Situation anwenden.

    Bis dahin sperr den Hund weg BEVOR der Besuch kommt. Der muss da gar nicht dabei sein. Pack ihn ins Auto oder ins Schlafzimmer, wenn er da ruhig ist.

    Er hat sich nicht um Besuch zu kümmern. Aber das lernt er erst später IN der Situation.

    Jetzt erstmal muss er langsam lernen, dass du eine Meinung hast, dass du die mitteilst und was er dann zu tun hat.

    Der hat natürlich von dir gelernt, dass du ihm nicht wirklich was sagst. Er macht was er denkt, das richtig ist. Von diesem Thron 😉 musst du ihn jetzt erst mal wieder runterholen. Langsam, mit klarer Kommunikation aber bitte unbedingt mit ganz viel Geduld und OHNE EMOTIONEN.

    Nicht wütend oder ungeduldig werden wenn es mal nicht klappt.

    Sondern einfach geduldig dran bleiben

    Das hast du ja bereits gut gemacht. Und wenn es 20x sein muss.

    Du hast den längeren Atem. Grundsätzlich!

    Das wird schon. Es braucht viel Geduld und zwischendurch darf man auch mal genervt schreiben oder keine Lust mehr haben etc.

    Danach knuddelst du den Hund und alles ist gut. 😊

    Chitchat9271

    Kommuniziere klar und deutlich mit deinem Hund. Zerdenke nicht alles in 1000 Teile.

    Wenn du etwas nicht willst, mach ihm das klar. Der versteht das. Anständig, ohne Gebrüll und Getöse, aber durchaus klar.

    Wenn du nicht willst, dass er dir in einen Raum folgt, dann sag ihm das.

    Hey, nö, raus. Er wird stutzen, denken, wenn er es trotzdem versucht, nö, raus. Körpersprache unterstützt das. Wenn du es ernst meinst, bist du z.B. aufgerichtet, klarer Blick, evtl zeigst du raus.

    Wenn er die Badezimmertür aufschiebt, hey, nö, raus. Tür wieder zu ziehen, anlehnen. Der kapiert das blitzschnell, dass du sehr wohl deine Meinung hast und diese auch mitteilst.

    Wenn er dich am Morgen "antreiben" will, zieh die Jacke wieder aus. Ey Mann, du hast alle Zeit der Welt. Lass dich von deinem Hund nicht stressen und schieben. :D

    Wer auf hektisch macht, kommt damit ganz einfach nicht zum Ziel.

    Würde ein Mensch dir dauernd sagen: "mach mal vorwärts, komm jetzt, man du bist so lahm, mach mal, komm in die Gänge Alter!" na, was würdest du sagen?

    Ich denke irgendwann kommt eine Reaktion von dir im Sinne von "hör auf zu stressen!"

    Eh, mach das bei deinem Hund. "Vierbeiner, so nicht!" Wir gehen dann raus, wenn du die Klappe hältst und dich benimmst.

    Wenn er durch die Tür an dir vorbei stürmen will, nöööö. Sicher nicht. Hallo? Am Skilift wird auch nicht gedrängelt, also kann man sich auch an der Tür benehmen.

    Das hat nichts mit "ich Chef, du nix" zu tun. Sonder mit anständigem, höflichem Benehmen. Und mit Impulskontrolle.

    Sag dem Hüpfer mal etwas klarer, welches Verhalten du gut findest, und welches nicht. ;)