Beiträge von wildsurf

    Trauer ist eine durchaus spannende Begleiterin in unserem Leben.

    Sie ist unplanbar, sie ist individuell, sie hält sich an keine Regeln und macht was sie will ;-)

    Wie du trauerst ist so einzigartig wie deine Persönlichkeit.

    Was ich aber empfehle ist, keine Schnellschüsse zu machen solange man seine eigene Art des trauerns nicht kennt.

    Schau dir Welpen an, such im Internet was immer du Lust hast. Und dann gib dir Zeit.

    Weil Trauer kann sich auch verändern, sie ist nicht linear. Sie macht wirklich was sie will und überrascht einen noch Wochen oder Monate später mit einem kleinen "Überfall".

    Da es keine "korrekte" Art des trauerns gibt, brauchst du auch kein schlechtes Gewissen zu haben. Es gibt kein richtig und falsch.

    Rasse: Golden Retriever

    Alter bei Kastra: 5 Jahre

    Grund für Kastra: Prostata zu gross, machte dadurch Probleme

    Verhalten nach Kastra: völlig normal, wie vorher

    Fell: wurde fluffig und verfilzte schneller

    Gewicht: musste im Auge behalten werden. Gab etwas mehr Gemüse ins Futter

    Gute Besserung!

    Kennt er angebunden sein?

    Weil: da kann Frust entstehen wenn sie das nicht kennen. Angebunden zur Ruhe zu kommen müssen die teilweise lernen, teilweise machen sie es fast von sich aus.

    Manchmal kann man nicht alle Verknüpfungen verhindern, manche Exemplare brauchen etwas mehr Hilfe als andere.

    Und manchmal ist es halt einfach so.

    Wenn du jetzt herausfindest, dass er an gewissen Orten zu bestimmten Zeiten sehr gut zur Ruhe kommt, nutz das aus. Dann ist das halt sein Ruheplatz in nächster Zeit wo er richtig pennen kann.

    Thema Wohnzimmer: das ist doch schon mal super, dass du das herausgefunden hast mit nur du anwesend oder ihr beide.

    Jetzt muss man schauen, wie man den Mann erziehen kann damit der Hund zur Ruhe kommt 😉😃

    Besprecht das doch mal gemeinsam.

    Frag ihn, ob er irgendwelche Erwartungen an den Hund hat wenn ihr alle anwesend seid. Gell, das reicht manchmal bereits dass Hunde keine Ruhe finden.

    Vielleicht muss auch dein Mann anfangen, den Hund weg zu schicken wenn dieser anfängt aufzudrehen.

    Nicht böse, und unbedingt ohne Emotionen. Aber einfach "geh weg von mir wenn du so nervös tust".

    Je nach Hund reicht das so global. Andere Exempare benötigen klarere Anweisungen, zB geh weg aus dem Raum.

    Oder geh weg in deine Box.

    Man muss schauen wie der Hund darauf reagiert. Bei einigen hilft das bereits, bei anderen hilft das nicht oder ist sogar kontraproduktiv. Da ist jedes Individuum anders.

    Und dann gibt es welche, die kommen am besten zurecht, wenn sie weniger Raum zur Verfügung haben.

    Denen hilft ein grosses Welpengitter mit bequemem Kissen drin zB enorm, über das kleinere Raumangebot zur Ruhe zu kommen.

    Das könntest du ja mal probieren. Kennst du jemanden mit Welpengitter oder du holst dir ein günstiges online. Da rein legst du sein Liegekissen.

    Da drin ist sein Reich. Da muss er nix. Da lernt er nichts aktives.

    Da kann er einfach chillen.

    Meinem jüngsten Hund hat das bis fast jährig enorm geholfen. Wenn er keine Ruhe fand weil ...xyz... haben wir ihn in sein Gitter geschickt. Meistens legte er sich sofort hin und schlummerte weg. Weil da passiert einfach rein gar nichts.

    Naja. Eigentlich ja.

    Aber dass als Halsabschluss einfach ein Ring um den Hals läuft - naja. Kann funktionieren. Muss man sehr gut testen. Kommt wahrscheinlich wieder sehr auf die Form und dicke des Halses an.

    Aber gell einfach wäre ja langweilig 😁

    also ich schmeiss das einfach ins Futter, ca nen Esslöffel, wenn es sehr dünn pflüttert auch mal mehr. Ohne einweichen und sie mögen es sehr gerne.

    Was übrigens bei „kackt seit längerem nicht so doll“ super hilft ist „ibedex“.

    Unter anderem auch mit Flohsamenschslen, aber noch anderen Zutaten. Das finde ich richtig gut regulierend.

    ich kenne das Problem gut, da ich seit vielen Jahren Arbeitsgeschirre nähe.

    Hunde mit so spitzen Brustbeinen brauchen oft ein Geschirr, das vorne nicht kreuzt sondern parallel verläuft und zwischen diesen Gurten ein an das Brustbein angepasstes Polster. Das muss da richtig schön drin liegen. Schwierig wird es, wenn der Hund sehr schmal ist zwischen den Vorderbeinen, dann ist kaum Platz und man muss richtig friemeln.

    Tierarzt. Abklären ob mit Blase und Harnleiter etc alles ok ist!

    Es tönt zusätzlich, als nehme er sehr viel Wasser auf, was eigentlich mit barf so nicht sein sollte.

    Säuft er sehr viel?

    Denk immer daran: Stress wie Ängste können zu krankhaftem Trink Verhalten führen. Mal drüber nachdenken, wie oft er zum Wassernapf geht.

    Dein Hund ist 7 Monate, ein Alter wo vieles noch etwas Angst machen kann, aber nicht in dieser Ausprägung vorkommen sollte.

    diese Aussage: ist halt ein Golden Retriever … wie kommst du darauf? Hunde aus guter Zucht mit stabilen Nerven sind keine Angsthunde.

    Das sind stabile Jagdhunde, stabile Assistenzhunde, stabile Alltagsbegleiter. Ängstliche Hunde wären dafür nicht geeignet.

    Werdet ihr von einer guten Trainerin begleitet?

    Gibt es regionale Unterschieden, worauf man bei den Rassen achtet? Werden zum Beispiel die Eurasier hier bei uns eher als Familien- bzw Begleithunde gezüchtet (und entsprechend selektiert) und oben in Lappland zum Beispiel eher als Aufpasser oder Beschützer (Fell war da halt auch ein großer Aspekt, die Biester konnten bei -25°C draussen liegen)?

    Vorstellen könnte ich mir das durchaus, aber hat da jemand Wissen oder Erfahrungswerte?

    ja, Rassen entwickeln sich auch immer Regionsabhängig. Und da die Länder jeweils auch ihre eigenen Standards haben, werden diese natürlich auch anders interpretiert.

    Auch zuchtausschliessende Fehler sind von Land zu Land unterschiedlich.

    Am Beispiel des Golden Retrievers kann man zB den Typ aus Nordamerika/ Kanada mit dem Typ aus England vergleichen und merkt sehr schnell, dass die Hund deutliche Unterschiede aufweisen. Sowohl im Optischen, als auch vom Wesen her.

    Entwickelt hat sich das unter anderem durch das Gebiet, in welchem die Hunde für die Jagd eingesetzt werden. Und natürlich durch die Vorlieben.

    Engländer mochten weiche, leise Hunde, eher hochbeinig.

    Die Amerikaner haben sich die Hunde eher kleiner gezüchtet, für die Jagd bei starken Minustemperaturen auf den grossen Seen für auf Gänse. Vom Motorboot aus gehen diese Hunde ins eisige Wasser. Auch mal bellend, was in England verpönt ist.

    Eine Züchterin sagte mal zu mir: die Nordamerikaner (die Hunde) pinkeln Eiswürfel, die sind anders.

    Optisch haben die Englischen eher rundere Augen, tendenziell grössere Ohren, weniger hoch angesetzt.

    Die Nordamerikanischen sind oft sehr dunkel, Richtung Mahagoni, was hier nicht soo gerne gesehen wird.

    Die Rasse bräuchte aber DRINGEND eine Durchmischung. Ultra dringend. Auch Show und Arbeit sollte dringend mal sinnvoll gemischt werden, das trennt dich genetisch immer mehr.

    Das hat immerhin der schwedische Zuchtverband kapiert.