Beiträge von wildsurf

    Ich hab diese Anzuchtschalen mit Deckel gekauft. Weil... brauche ich. Für ein Pflanzensamen Projekt.

    Beim rausgehen aus dem Baumarkt habe ich sie zu Boden geschmissen. Geldvernichtung effizient gestaltet. :wallbash:

    Janu. Panzertape hält die Welt zusammen. Und nun wohl meine Anzuchtschalen

    Einen Labrador, der bereits körperlich agiert, sollte man nicht noch mehr mit "Körper gegen Hund" pushen.

    Das geht einfach in zu vielen Fällen nach hinten los.

    Man muss auch nicht in "einen Konflikt" gehen mit dem Hund.

    Der hat nämlich ganz oft bereits nen riesigen Konflikt mit der Situation, sich selbst oder dem

    besitzer.

    Ich wehre mich immer mehr dagegen, dass beim Labrador so gerne behauptet wird, man müsse halt einfach noch deutlicher und noch zugespitzer mit Körpersprache reagieren.

    Aber genau das stresst die nur noch mehr.

    Druck raus, dafür Alternativen auftrainieren. Zeigen wir man es machen könnte anstatt so wie er denkt dass man muss. Ohne Hokuspokus, einfach nur zum Hund passende Verhaltensweisen und für diesen klar verständlich.

    Im übrigen löst genau das "im Maul tragen" ganz oft viele Konflikte. Eben weil die Rasse so Maul affin ist.

    Das muss nicht zur Krücke werden.

    Chrisi2011

    Der Wechseln vom Schäfer-Mix zum Labrador ist eine ziemliche Umstellung. Das sind schon sehr andere Typen in Sachen körperlichem Umgang und Kommunikation.

    Ich nehme deinen Text so wahr, dass du etwas unsicher wirkst im Umgang mit deinem Hund. Wenn etwas einen Labrador stresst,

    dann fehlende Führung.

    Mit Führung meine ich: ich nehme dich an die Hand und zeige dir das Leben. Ich leite dich, ich sager aber auch was du darfst und was nicht, welche Regeln gelten im Zusammenleben und was no-gos sind.

    Grundsätzlich ist meine Meinung: wenn der Hund sich unmöglich benimmt, teile ihm das mit. Unmissverständlich.

    Aber! Viele warten damit viel zu lange und lassen den Hund sich reinsteigern. Nicht erst, wenn der Hund bereits auf 100% raufgefahren ist. Sondern bereits im Ansatz muss man handeln, möchte man das tun.

    Weil: sonst provoziert man - zurecht - massive Gegenwehr vom Hund.

    Allerdings sehe ich diesen Weg bei euch nicht als ideal.

    Was ich mir vorstellen könnte bei euch: zuerst einmal bisschen was für die Gemeinsamkeit. Macht sie gerne Suchspiele? Garantiert, oder? Ist ja ein Labi.

    Leg ihr doch mal eine Wurstwasser Fährte, dann den Hund ins Geschirr, 5m Leine dran und gemeinsam ausarbeiten. Am Ende liegt ne Tupperbox mit lecker Schmackos drin.

    Einfach mal den Fokus auf gemeinsames Erleben legen. So für den positiven gemeinsamen Nenner.

    Zu hause: beobachte sie mal genau. Was geht den Situationen voraus, wo sie büffelig, unhöflich, übermütig etc wird.

    Sobald du das weisst, musst du nicht mehr reagieren. Sondern kannst agieren, voraus managen.

    Unbedingt ändern würde ich den Ablauf des Rückrufs.

    Nicht über "das ist so doof dass sie so daher kommt". Sondern fang sie ab.

    Rückruf ist wichtig und toll. Aber bitte ohne in dich rein zu rauschen.

    Wenn sie so ne Wummsbirne ist, würde ich den Rückruf direkt verbinden mit zB Futter neben dir am Boden. Leite es um. Ganz elegant.

    Zu Hause würde ich schauen, dass du dich auch etwas aus dem Fokus nimmst.

    Du bist NICHT der Nabel der Welt für den Hund. Und umgekehrt ebenso. Schau, dass der Hund oft einfach dabei, aber nicht in deinem Fokus ist.

    Unbedingt auch mal ausserhalb deines Sichtfeldes, anderer Raum etc.

    Wenn du weg warst und zurück kommst, kann es sein dass sie momentan so agiert, weil sie nicht weiss wie sonst. Klickere sie. Wenn du rein kommst, und noch alle 4 Pfoten auf dem Boden stehen, bestätige das. Ohne Aufregung, ganz nebenbei beim reinkommen. Solange bis ihr klar wird, dass unten bleiben eine gute Idee ist. Du kannst ihr auch eine Alternative vorschlagen, und das auftrainieren. Von mir aus ein Plüschtier holen etc. Ich finde das nicht problematisch, wenn sie in dem Moment was in der Gosch hat. Weil sie eh über das Maul funktioniert.

    Es kann ihr helfen, diese für sie komische Situation dass du wieder rein kommst, zu beruhigen.

    Beim gemeinsamen Spaziergang: wann genau beginnt sie da mit dem "Theater"? In welcher Position läuft sie da zB?

    Klar kann man den Hund einfach deckeln. Allerdings gibt es gerade beim Labrador Exemplare, die darauf mit massiver körperlicher Wucht antworten. Die machen dicht und das Einzige was sie dann selbst noch machen können, ist genau so vehement dagegen halten. Daher löst das bei denen oft die Probleme nicht.

    Dieser Hund sollt medizinisch nochmals gründlich abgeklärt werden.

    Denn dieser Hund hat eine lange Geschichte im Zusammenhang mit der Verdauung. Das geht nie ohne Spuren vorbei.

    Charakterhund

    niemand hat dich angegriffen, du musst dich nicht so wehren.

    du solltest das Ganze betrachten und nicht den Rest ignorieren.

    Viele hier verstehen sehr gut, wie stressig Futterprobleme sind. Du bist nicht die/der Einzige, die sich damit herum schlagen muss.

    Aber gerade weil hier so viele User teils ewig lange Geschichten hatten mit der Verdauung ihrer Hunde, wissen sie wie wichtig es ist, alle Faktoren klar und deutlich zu analysieren. Das hilft enorm.

    mach dich nicht künstlich verrückt.

    Predni ist ein gutes Medikament, und nicht jeder Hund wird davon total anders. Und wenn es in den Hund muss, muss es halt sein.

    Apathie muss nicht zwingend eine Nebenwirkung sein.

    Manche Hunde haben unter Kortison endlich keine Schmerzen mehr und können sich dadurch endlich entspannen.

    Dann denkt der Besitzer der Hund sei aptisch oder schlapp. Nee, manchmal ist der Hund dann einfach endlich nur normal entspannt. Weil Krankheiten und Schmerzen pushen Hunde.

    Ohanadog

    Denkst du, das Problem liegt tatsächlich beim Hund?


    Der kam ja als ganz normaler Welpe zu dir. Und wurde langsam so, wie er jetzt ist.

    Könnte es auch die Variante geben, dass DU das Ganze so herbeigeführt hast durch deine Art, mit dem Hund umzugehen?

    Nur weil man schon lange Hunde hat, heisst das nicht dass man automatisch alles richtig macht.

    Man kann es auch mit viel Erfahrung voll verkacken.

    Und es kann immer vorkommen, dass man einen Hund bekommt, der deinen bisherigen Umgang nicht toleriert.

    Also entweder du lernst schnell, zu reflektieren was genau du da den Hund anschreist, schubst, etc… oder die Probleme werden weiter auflaufen.

    Viele Hunde hassen es, wenn man sie überrumpelt, ohne Ankündigung einfach hoch hebt, festhält etc.

    Alles DInge, die man in kleinen Schritten üben kann.

    Habt ihr geübt? Oder setzt du eigentlich einfach voraus, dass die Hunde das mit sich machen lassen? über sich ergehen lassen?

    Wieso nimmst du ihm das Futter weg? Willst du mit überholten alten Methoden ein Ressourcenproblem schaffen? Denn genau das passiert.

    Was für Bulldoggen hast du?

    Wenn es eine französische ist, lass den Zwerg beim TA durchchecken. Agressives Verhalten Artgenossen gegenüber kann aus Schmerz entstehen.

    Auch wenn du sagst, du hast viel Erfahrung - es liest sich dass du manche Dinge sehr veraltet angehst.

    Hol dir möglichst schnell eine Trainerin ins Haus. Lerne dazu. Sonst wird es kein harmonisches Miteinander geben. Du zwingst den Kleinen dazu, seine Zähne einzusetzen. Das ist seine Art zu sagen, dass alles falsch läuft.

    Es ist halt immer so; jegliche Extreme machen irgendwann Probleme.

    Und der Collieschädel hat eine extreme Form, einfach in eine andere Richtung als Rundköpfe.

    Man kann nicht nur auf die Schnauzenlänge schauen.

    Es hängt alles zusammen, daher ist es so wichtig, das Ganze anzuschauen.

    Egal was du momentan dem Hund geben wills: Ausschliesslich in Absprache mit der Klinik!

    Keine Tips ais dem Internet ausprobieren !!!

    Dein Hund bekommt starke Medikamente. Bitte nicht einfach irgend etwas geben. Niemand ausser der TA kann einschätzen ob die Mittel sich mit den Medikamenten vertragen.

    Vor allem, da nächste Woche nochmals eine Narkose ansteht. Da willst du auch nichts im Hund haben, was zu Problemen führen könnte.

    Auf keinen Fall jetzt irgendwas dem Hund geben ohne Rücksprache.