Beiträge von wildsurf

    Das Problem ist halt, dass bei so stark territorialer Veranlagung niemand sagen kann, was genau der Hund gerade zu seinem Bereich erklärt hat.

    Das merkt man erst, wenn er es kund tut.

    So einen Hund kann man nicht einfach nebenbei mitlaufen lassen. Da müssen beide Augen 100% beim Hund sein. Sonst erklärt der womöglich die Kletterwand zu seinem Gebiet.

    Das hat nichts mit "böser Agression" zu tun. Weder Hunden, noch Menschen gegenüber.

    Aber wenn jemand - zwei oder vierbeinig - in "seinen von ihm definierten Bereich" reinlatscht, tut er das kund. Dann wird das Territorium verteidigt. Das ist völlig normales Verhalten.

    Da der Hund aber kein permanentes Territorium hat, muss er immer wieder ein neues definieren. Und das tut er nach eigenem Ermessen.

    Der Sichernde unten bekommt ein gigantisches Problem, wenn der Hund auf eine Person reagiert und oben hängt die Partnerin in der Wand. DAS wäre mein absoluter Albtraum.

    Geh zügig zu einem versierten Orthopäden!

    Nicht zum normalen TA. Wirklich zum Spezialisten, der sich sehr gut mit dem

    Bewegungsapparat auskennt.

    Die Ursache liegt vielleicht nicht ausschliesslich in der Hüfte, oder die beginnende Arthrose ist massiv schmerzhaft. Ganz leichte Arthrose kann schlimmer sein als eine, die schon fast verknöchert ist.

    Bitte warte nicht damit.

    Deutlicher kann er nicht zeigen dass ihm unwohl ist und er Schmerzen hat.

    So ein Verhalten muss mit umfassender Diagnostik sauber abgeklärt werden.

    Nicht von der Physio, sondern vom TA, danach zur Unterstützung ja. Aber davor steht die Frage, was genau los ist.

    (...)Am liebsten steht er zwischen Heizung und Couch und lässt sich aufheizen, läuft den ganzen Tag im Pulli, zieht sich viel zurück.(...)

    (...)immer weniger Lust sich zu bewegen, Spaziergang wurde regelrecht abgelehnt (umdrehen und weggehen), abends nicht mehr aufs Bett springen etc.(...)

    (...)Heute hab ich ein paar kleine übu gen mit ihm gemacht, was er anfangs toll fand, dann nach ei er kurzen Pause wieder abgelehnt hat.(...)


    Ich hoffe ihr findet schnell die Ursache und könnt gezielt die Therapie starten ❤️‍🩹

    Also ich meinte mit schlecken sowas wie du verlinkt hast. Da können sie ja nicht so viel Waser auf einmal aufnehmen und schlucken vielleicht eher.

    Weil so richtig frei saufen au dem vollen Napf ist ja ideal zur Mundspülung. 😄

    Mei was hat Caron immer die Küche geflutet. 🫣

    Dieser Hund passt nicht in das Leben, das ihr vorhabt mit ihm.

    Das meine ich weder böse, noch irgendwie heranlassend.

    Ich würde mir ernsthaft überlegen, wie ihr das gemeinsam auf die Reihe bekommt. So dass ALLE Beteiligten ein schönes Leben führen können.

    Die extrem lasche Einstellung zu einem dermassen situationsbedingt aggressiven Hund ist gefährlich.

    Ihr müsst immer und überall die Situation im Griff haben. Zu 100%. Sonst kann es zu massiven Personenschäden führen. Seid ihr euch dessen bewusst?

    Wehe einer der Kletterkollegen nähert sich dem Hund, weil sein Kletterseil halt in der Nähe liegt und greift einfach so danach.

    Auf einen Campingplatz mit diesem Hund ist ebenfalls ein Abenteuer. Denn ihr könnt nur euren Hund kontrollieren.

    Aber niemals das Umfeld, also andere Hunde oder Kinder etc.

    Aus deinen Texten lese ich viel Unverständnis gegenüber dem Verhalten deines Hundes. Du hast glaube ich noch nicht wirklich verstanden, was für ein Typ Hund ihr da habt, wie gross EURE Verantwortung gegenüber dem Rest des Umfeldes ist, und dass der Hund noch lange nicht erwachsen ist.

    Mit dem erwachsen werden festigen sich genetische Veranlagungen erst richtig.

    Und ich vermute da kommt noch was auf euch zu.

    Ich bin mir nicht sicher, ob du souverän genug sein wirst, um so einen Hund gefahrlos zu führen. Nicht mit dieser momentanen Einstellung. Denn du redest immer noch davon, wie aus dem netten jungen Hund so ein Hund werden konnte. Ja, Genetik. Das kann man nicht ändern. Das ist sein Typ, sein Charakter.

    Ihr braucht eigentlich einen kleinen, netten unkomplizierten Hund, den man gedankenlos laufen lassen kann.

    Aber ihr habt das pure Gegenteil davon.

    Jetzt kann man entscheiden, ob man sagt: das pack ich nicht. Das wäre absolut legitim, wenn man dermassen überfordert ist. Der Hund wird umplatziert auf einen Hof oder wohin auch immer.

    oder man sagt:

    Ich packe diese Chance für mich und mein Leben, und lerne Verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen, lerne strukturiert und vorausschauend zu handeln und passe mein Leben ein grosses Stück dem Hund an.

    Ohne das werdet ihr wohl eher früher als später irgendwann nen heftigen Vorfall haben. Ich wünsche es euch nicht.

    Aber ihr hattet bisher einfach nur verdammt viel Glück. Das ist dir glaube ich noch nicht ganz bewusst.

    Ich wünsche euch, dass ihr einen guten Weg findet.

    Auch für den Hund. Mit oder ohne ihm.

    Das ist alles sehr schwierig wo ihr da dein steckt.


    Und ja, viele Leute überlegen sich welcher Hund vom Typ her ins eigene Leben passt. Denn dann ist es meistens am entspanntesten gemeinsam unterwegs zu sein. Bisschen Planung halt.