Beiträge von wildsurf

    Am einfachsten ist es für den Hund, wenn von Anfang an klare Regeln für das Zusammenleben gelten. Also nicht „ankommen lassen“ und dann später wieder ändern. Das wäre sehr unberechenbar aus Hundesicht. Das hatte er ja zu genüge erlebt.

    Also agiere so mit ihm, wie du es auch in Zukunft haben möchtest.

    Und das möglichst natürlich und authentisch. Dann bist du für ihn eine sichere Person, der er auch die Kompetenz zugesteht, für Ordnung zu sogen.

    Ja, ich könnte mich im Nachhinein in den Hintern treten. Hab damit einfach nicht gerechnet und war ein bisschen überfordert.

    Ach, sei nicht so hart mit dir.

    Du hast es gemerkt, du hast es realisiert. manchmal ist man IN der Situation dann auch einfach erst mal "sprachlos". So à la "ähm... öh... denk... ah... ohjeh... äh..." 😁

    Du weisst jetzt, wie dein Hund reagiert.

    Jetzt ist die Frage, was möchtest du, dass sie anstelle von dem tut? Und was würde ihr leicht fallen?

    Als Beispiel:

    Nevis hat bei Katzen ohrenbetäubend gebrüllt. Hunde können wirklich wie Brüllaffen los tröten 🫣

    Abwenden - keine Chance, dann hat er sich erst recht auf die Hinterbeine gestellt und gegen die Leine gestemmt.

    Aber sitzen ging. Das ist auf seiner Festplatte in dem Moment super abrufbar. Also haben wir "sitz" ausprobiert. Ging prima. Und für das sitzen gab es seine super Belohnung in meine Richtung. Das ist bei ihm zergeln.

    Damit habe ich eine Verhaltenskette entwickelt.

    Katze in Sicht -> sitz -> yes! -> zergeln bei mir.

    Das Schöne ist ja, dass die Hunde die Kette mit der Zeit abkürzen, um direkt zur Belohnung zu kommen.

    Jetzt sieht er eine Katze, ist still. Und dreht sich selbstständig zu mir um.

    Auch spannend, dass er nicht mehr so hochfährt. Er ist viel entspannter und wir können einfach weitergehen.

    Klar, es darf dann nicht sofort ein neuer mega Reiz kommen. Da ist die Spirale noch zu hochdrehend. ber wenn wir einfach weitergehen können, reguliert sich das immer schneller.

    Also ich bin ja immer dafür, wenn nötig die vollen Möglichkeiten der heutigen Medizin zu auszuschöpfen. Da bin ich auch bereit, tief ij die Tasche zu greifen.

    Aber 150.- Röntgenbild ohne Narkose, gegen bis zu 1500.- CT plus Vollnarkose ist auch für mich etwas heftig, wenn bisher noch nichts genauer angeschaut worden ist.

    Die Kliniken hier, die CTs haben, wollen zuvor auch Röntgenbilder sehen - hatte ich gerade vor 1 Monat beim eigenen Hund.

    Fazit war: CT unnötig, Fall ist ziemlich klar.

    Ich würde mit da auf jeden Fall ne andere Meinung einholen, bevor ich meinen Hund in Vollnarkose lege und dermassen viel Geld in die Hand nehme.

    Hä? Was ist denn das für eine Diagnostik??

    Nicht gegen dich, nicht falsch verstehen.

    Aber ein Röntgenbild ist das Erste, was gemacht wird um überhaupt mal bildgebend anzufangen.

    Danach erst geht es wenn nötig ins CT oder MRI, je nachdem was der Verdacht ist.

    Aber nur schon eine angebrochene Zehe verursacht sehr starke Schmerzen. Das würde man aber auf dem x-ray sehen. Ganz einfach und günstig.

    Also das ist mehr als speziell.

    Lass dich von Futtermedicus beraten.

    Da hast du deine Fachpersonen.

    Die stellen dir auf deinen Hund den korrekten Plan aus.

    Die machen das seriös, unabhängig von irgendwelchen Strömungen und Meinungen und schon gar nicht als irgendwelche Tierheilpraktiker mit selbst gebasteltem Halbwissen.

    Auf Futtermedicus.de kannst du dich einlesen. Und beraten lassen. Fundiert und seriös.

    Man kann das ja ganz entspannt machen.

    Tom kommt ins Wohnzimmer, also wird der Hund in sein Körbchen geschickt. Von DIR.

    Ohne Hektik, aber mit klarer Aufforderung. Er hat dort zu bleiben oder wird angebunden. Tom muss da gar nichts machen.

    Du gehst aus dem Haus ohne Hund, dann bleibt Hund im Zimmer. Mit seinem Körbchen und Wasser natürlich. Wo niemand rein geht von den Kindern. Du holst ihn da auch wieder raus.

    Alles in Ruhe. Ohne böse etc. Aber konsequent. Das macht es für den Hund klar und verständlich.

    Froschkönigin

    Vorsichtig sein mit Interpretationen in Richtung kuscheln etc.

    Das können auch Kontrollverhalten sein, deinem Sohn gegenüber. Es spricht einiges dafür.

    Nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter.

    Niemand sagt, dass der Hund böse ist - auf keinen Fall! Bitte denke das nicht.

    Aber es gibt Anzeichen, dass an einigen Stellschrauben justiert werden muss, unbedingt. Sonst bastelt sich der Hund die Welt, wie sie ihm gefällt.

    Und das wiederum würde euch gar nicht gefallen.

    Versuch also nicht, "positiven" Aspekte heraus zu heben, um den Hund - wie soll ich es sagen... netter zu machen? tönt blöd, aber weisst du was ich meine? - sondern analysiere klar die Fakten mit einer Fachperson, und dann handelt adäquat.

    Je schneller, desto weniger kann in der Zwischenzeit passieren.

    So dass wieder alle entspannt zusammenleben können.

    Edit: ah sorry, den letzten Beitrag habe ich übersehen. Da steht ja schon das Gleiche. 🫣