Beiträge von wildsurf

    Wieso bekommt sie die Schmerzmittel nicht durchgehend?

    So weiss man ja nie, ob ihr Hecheln aufgrund der Schmerzen oder wegen was anderem kommt.

    Und bis der Hund offensichtlich Schmerzen zeigt, hat er diese schon lange still unterdrückt. Dazu gibt es mittlerweile genug wissenschaftliche Studien.

    Snoopy2008

    ich habe eine Hündin als Pflegestelle zu mir genommen, die behördlich umplaziert werden musste aufgrund von Vorfällen.

    Ich habe lange versucht, für das Mädel privat einen tollen Platz zu finden. Musste aber feststellen, dass das unfassbar schwierig ist und Institutionen wie Tierheime einfach viel die besseren Möglichkeiten haben.

    So ging sie ins Tierheim. Wo ich keinen Einfluss mehr hatte auf ihr Schicksal. So hart es war, es war für SIE.

    Und ich habe per Zufall erfahren wo sie gelandet ist. Beim besten Platz, den man sich wünschen kann. ICH hätte diesen Platz aber niemals für sie gefunden. Unmöglich. Sie hat nach 4 Besitzerwechsel das grosse Los gezogen.

    Vermutlich ist es mein/unser schlechtes Gewissen. Wir hätten ihn nie behalten dürfen damals als wir PS waren. Aber wir haben es getan und jetzt sollen wir ihn abstoßen.....

    Wenn es jemanden gäbe der erfahren ist und ihn mal zwischenzeitlich aufnehmen würde um mal Druck rauszunehmen wäre das schon eine gute Hilfe..... Aber ich hätte die Zügel halt noch in der Hand. Wenn ich ihn über den Verein weitervermitteln möchte sind meine Hände gebunden, ich muss eine Verzichterklärung unterschreiben und die können ihn hinbringen wo sie wollen

    weisst du, das wollen immer alle

    den Hund nicht weggeben…

    die Zügel in der Hand behalten…

    mitbestimmen wohin der Hund geht…

    selber komplett am Anschlag…

    selber ganz viel falsch gemacht …

    dann Ansprüche stellen…

    das mscht eine Vermittlung wahnsinnig schwierig bis unmöglich.

    hast du schon mal daran gedacht, dass das die Arbeit einer Orga enorm beeinträchtigt?

    dass es vielleicht sehr viel einfacher ist, wenn du NICHT mehr involviert bist?

    wenn du kein Mitspracherecht hast?

    wenn der Hund komplett neu anfangen kann ohne dich im Hintergrund?

    nein das ist nicht so böse gemeint es sich wahrscheinlich liest!

    es sind nur Gedankenanstösse.

    und die müssen nun mal ohne Blumengeschwätz sein, schliesslich muss eine Lösung her.

    Nun, es mag schockieren...

    Aber was sind die Optionen? Ganz sachlich!

    - Zwinger: kannst du das anbieten?

    - Tierheim: du sagst da geht er ein, warum?

    - anderen Platz suchen: vergiss es. Es ist alles voll mit schwierigen Hunden, die ach so unbedingt nen guten Platz suchen ohne Kinder, bei jemandem mit Wissen, möglichst in der Pampa etc.

    - so lassen wie jetzt: no way!

    Was ist denn für den Hund eine Alternative, wo er echte Lebensqualität hat?

    Also ja, man muss über ALLE Alternativen reden.

    Ohne eine davon zu bevorzugen.

    DANN ist das Ganze sachlich und hat ne Chance.

    Also, ich bin da jetzt ma ziemlich direkt.

    Jeder hat ein Anrecht darauf, in seinem Zuhause in Sicherheit zu leben. Ist das nicht möglich, muss einer gehen.

    Kekse reinwerfen würde ich unterlassen. Das bringt nichts. Im Gegenteil kann das auch nach hinten losgehen.

    Sorg dafür, dass der Hund ähnlich wie in einem Zwinger leben kann, ohne dass er und deine Tochter oder andere Kinder, ihn sehen müssen.

    Oder dann sorg für eine Endlösung.

    Aber nicht erst in 2 Jahren. Das geht schon zu lange so. Für alle Beteiligten.

    Wenn er keinen Platz in einem Tierheim bekommt, bin ich je nach Fall auch für Euthanasie. Ich schreibe explizit: je nach Fall.

    Gestresster Angstbeisser sind in unserer Gesellschaft nicht mehr tragbar, wenn die Möglichkeiten für Zwingerhaltung oder ähnliches nicht erfüllt werden können.

    Bitte verstehe mich richtig. Ich lese ganz viele Sorgen bei euch, ganz viel Stress, und ganz viel Liebe dem Hund gegenüber.

    Aber nicht alles ist machbar. Fühl dich mal gedrückt, ich verstehe dein Dilemma.

    Wenn ein Hund stirbt, egal wie viel Zeit man miteinander hatte - es ist immer zu früh und man hatte immer zu wenig Zeit miteinander.

    Die Zielgerade ist sosososo oft intensiv. Auf der Gefühlsebene, der Zeitebene, der Pflegeebene.

    Von daher: ich würde warten, nicht nur um im Jetzt die Zeit für den Hund zu haben, sondern um rein egoistisch mir dann in der Trauer/durch die Trauer nicht auch noch Vorwürfe zu machen, so viel weg gewesen zu sein.

    Genau so. 👍🏼

    wildsurf Hattet ihr einen grösseren Eingriff / OP oder musstet ihr mehrere Tage in der Klinik bleiben und das hat sich aufaddiert? :fear:

    Hund 1

    Ausserhalb der normalen Öffnungszeiten Verdacht auf Magendrehung.

    Abklärung in der Notfallklinik, direkte Überweisung in die Uniklinik.

    Also 2x Notfallpauschale, Ultraschall, Röntgen, 3 Tage stationär zur Überwachung.

    Diverse Medikamente. Schonkost.

    Diagnose: massive Magendarm Entzündung dadurch wurde der Darm lahm gelegt.

    Hund 2

    Ausserhalb der Öffnungszeiten massiver Reflux, Notfallpauschale in der Klinik, Abklärung, Medikamente, Schonkost, Nachkontrolle am nächsten Tag.

    Diagnose: Gastritis

    Hund 3

    Welpe, Durchfall. Giardien Test.

    Durch die Vorerkrankungen der anderen beiden werden gleich alle drei behandelt.

    Teure Medikamente.

    Landlue

    wenn du diese mobile Türme meinst, die viel Lärm machen aber kaum Kühlleistung bringen, und wo man den dicken Schlauch aus dem Fenster führen muss - spar dir das Geld.

    Die Kühlleistung ist erst nach Stunden Betrieb wirklich da. Und wenn du in dieser Zeit zu Hause bist, gehst du irgendwann die Wände hoch vom Krach.

    Wenn du richtig kühlen willst, aber keine Festanlage installieren kannst, kauf dir Split-Geräte für die jeweiligen Räume. Da steht das Kühlagregat draussen, es muss zwar ein Schlauch durch das Fenster aber die Leistung ist um x fach besser. Klar, die kosten auch mehr.

    Dafür ist es dann auch kühl. Nicht nur laut.