Beiträge von wildsurf

    Wenn der Abbau langsam ist, dann muss man es sich immer wieder ganz bewusst vor Augen führen, dass man am Abschied nehmen ist. Dass der Tag näher rückt. Finde das hilft.

    Ich hab mir geschworen, dass ich sofort handle wenn ich nur ein wenig den Eindruck habe dass es zu Ende gehen kann. Ich lasse keinen Hund hier langsam sterben an Organversagen etc.

    Dieses Bewusstsein hat mir geholfen, an einem bestimmten Morgen zu handeln.

    Mein Seniörchen hat schon Anfangs der Woche Zeichen gegeben, dass er rasant abbaut. Ich hab noch zum Freund gesagt , wird sind wohl bald soweit, dass wir entscheiden müssen.

    Und als am Tag x der Hund am Morgen nicht aufstehen wollte, mich anschaute - es war sofort klar. Ich hatte Angst, das nicht zu erkennen, aber man sieht es sofort. Ich habe meinen Freund angerufen, gesagt dass es Zeit ist. Und dann spazierte der Senior zufrieden wedelnd zum TA rein, sagte allen hallo, und schlief in der Abendsonne auf der Wiese mit dem Lieblings Käse auf der Zunge für immer ein.


    Und es war gut so.

    Traurig. Aber gut.

    Wir haben aktuell auch wieder einen Welpen hier.

    12 Wochen jung. Pflegeleicht. Ein sehr netter Kerl. Der 6. Hund. Der 4. Welpe.

    Kein Gebrauchshund, aber auch einer mit spitzen Zähnen und lustigen Ideen.

    Ich nehme es locker.

    Mein Partner ist bisserl mehr gestresst zwischendurch. Auch wenn er zu 100% dahinter steht.

    Wir schaffen Auszeiten für jeden. Und ansonsten einfach viel Geduld haben, mit allen Beteiligten. 😉

    Manche haben mit den Veränderungen etwas Mühe. Das wird schon.

    Jede Woche wird besser als die davor.

    Snoopy2008

    hat eigentlich mal ein Profi wie zum Beispiel Thomas Baumann deinen Hund begutachtet und eingeschätzt?

    Oder immer nur normale Trainer?

    Hat irgendjemand mal ganz genau hingeschaut, WANN ganz exakt der Hund auslöst?

    Weil bisher ist es ja nur Wischiwaschi „er braucht mehr Führung“ Gerede.

    Klar kann man jetzt mit Management alles umschiffen. Aber ich persönlich würde- wenn man den Aufwand schon gewillt ist zu betreiben - auch ganz klar wissen wollen, wie der Hund gelagert ist. Wann genau er wie auslöst und worauf.

    Gibt ja auch Hunde, die ein „ganz kleines Problemchen“ mit Ressourcen haben, die lösen dann schon aus wenn man als Mensch zufällig etwas anschaut, was der Hund in dem Moment vom Blickwinkel her als Ressource betrachtet. Kann auch Luft sein. Raum. Dann wirds richtig heftig. Muss man aber erst mal sehen, dass das so ist.

    Daher wäre es für eure Zukunft wahrscheinlich sehr sinnvoll, bei jemandem wie Baumann oder ähnlichen eine saubere Abklärung zu bekommen.

    Junik hat die letzten zwei Nächte zu Beginn stark gehechelt. Das hat sich dann aber beruhigt. Es ist extrem feucht bei uns.

    Geschlafen hat er unruhiger als sonst.

    Tagsüber ist er eher schlabberig als wenn es kühl ist.

    Die Hitze gestern mit dem Welpenkurs kombiniert hat ihn sehr angestrengt. Den Rest des Tages war er gaga. Einfach so unleidig drüber. Brauchte auch länger zum einschlafen.

    Er mag das warmfeuchte Wetter nicht so gerne.