Beiträge von wildsurf

    Fährt der Hund gerne Auto? Ist sie da entspannt?

    Wenn ja, bring sie zum schlafen ins Auto. Ja das meine ich ernst. Wenn der Hund im Haus dermassen unter Stress steht, muss sie Auszeiten haben. Wo sie tief und fest schlafen kann. Sonst wird die krank.

    Dauerhafter Schlafmangel ist purer Horror.

    Wenn sie im Haus nicht zur Ruhe kommt.

    Nicht alleine bleiben kann.

    Dauernd Trubel herrscht.

    Immer jemand da ist.

    Dann muss halt der Hund aus dem Haus. Hilft ja nix. Sie muss sich erholen können. Sonst ist sie auch nicht lernfähig!

    Meinst du, sie ist der richtige Hund für euren turbulenten Alltag? Manche Hunde kommen damit nicht gut klar. Andere dafür super. Nur mal so eine Frage.

    Vom Osteo oder Chiro checken lassen.

    Wenn in der Wirbelsäule Blockaden vorhanden sind, kann das riesige Kreise ziehen. Ein Beispiel:

    Einer meiner Hunde frass letztes Jahr sehr schlecht, zog den Bauch hoch beim fressen, lief sehr verspannt, rutschte auf dem Po rum, war nicht so fröhlich wie sonst.

    Zuerst stand alles Mögliche im Raum. Wurde untersucht. Nichts.

    Ich ging aus einem Bauchgefühl raus zu unserem Spezialisten für Orthopädie.

    Diagnose (und dementsprechende Behandlung) vom Orthopäden : massive Blockade am Übergang vom Steissbein auf den ersten Schwanzwirbel. Nach der Behandlung haben sich jegliche Symptome gelegt.

    Einfach so als weitere Idee.

    Was genau (Aufzählung, nicht Fliesstext, dann wird es übersichtlicher) bekam er bisher an Diagnosen und Medikamenten?

    Warst du mit ihm beim Dermatologen?

    Tritt das Verhalten immer bei jedem Wetter gleich auf?

    Bekam er Allergikerfutter?

    Wurde er mit Spot on behandelt?

    Wurde das Thema unter dem Mikroskop angeschaut?

    Habt ihr allenfalls räudige Füchse in der Umgebung?

    ...

    Manche haben auch einfach irre Angst vor Veränderungen im direkten Umfeld.

    Ganz ehrlich würde ich ne Freundin mobilisieren um den Welpen paar Stunden zu beaufsichtigen und den Mann einpacken und wegfahren.

    In ein ruhiges Kaffee, oder auf einen gemeinsamen Spaziergang. Und dann mal reden. Richtig. Ohne weglaufen und ausweichen. Und die eigenen Sorgen mitteilen.

    Weil, es wird anstrengend werden mit dem Hund. So oder so. Das ist normal, das gehört dazu. Aber dann müsst ihr zusammenhalten, und nicht auch noch jedes Mal Beziehungsstress reinbringen wenn der Hund schon Stress macht. Sonst knallt es irgendwann und das wäre auch schade.

    Massai

    Such nicht nach zu grossen Sachen.

    Manchmal ist es auch einfach nur eine Waldecke, die etwas hergibt. Oder ein Feldrand, wo noch ein Busch steht, oder das Gras höher ist, eine Buntbrache wo man am Rand was machen kann, ein kleiner Graben mit paar Büschen etc.

    Das macht es einfacher. Es muss nicht ein grosses Gebiet sein.

    Such dir spannendes Gelände, wo er nicht so genau sehen kann wo der Dummy landet. Dann wird seine Aufmerksamkeit stark ansteigen. Cool finden sie auch, wenn Bäume quer liegen und sie klettern müssen etc.

    Sollte der Trainer Recht haben: Kannst du mit einem Hund umgehen, der ein Territoriales- oder/ und Ressourcen Thema hat?

    Kannst du die Hunde permanent beaufsichtigen oder trennen?

    Bist du dir im Klaren darüber was passieren kann, wenn du nachlässig bist oder unaufmerksam?

    Ich frag bloss. Keine Vorwürfe!

    Ich frage, weil es anstrengend ist, weil es aufwändig ist, und weil es für die Hunde gefährlich werden könnte, wenn man das falsch managt.

    Und weil es aktuell eine heikle Situation ist.

    Wenn jetzt was passiert, kann die Neue gleich sofort wieder ausziehen. Ausser du willst zwei Hunde unter deinem Dach, die sich nicht ab können.

    Tja

    Das Verhalten des Ersthundes ist normal

    Deine Vorstellung von Mehrhundehaltung liest sich eher romantisch. Was es selten ist. Viel öfters ist es viel Arbeit.

    Und trennen muss man halt manchmal, auch wenn das nicht lustig ist. Je nach Situation, Tageszeit etc musst du trennen. Mal den Grossen, mal den Kleinen. Nicht immer nur den Kleinen!

    Dein Ersthund, den du ja selber mehrfach über alles stellst, findet die Situation absolut Scheisse.

    Und das Schmatzen spricht für ne Gastritis

    Behalt das ja im Auge. Magenentzündungen durch massiven Stress ist nun nicht gerade selten!

    wahrscheinlich wäre es sinnvoller, den Welpen zurück zu geben. Nicht weil du alles falsch machst, das behaupte ich gar nicht.

    Sondern weil ich den Eindruck habe, dass nichts und niemand zwischen dich und den Ersthund passt.

    Daher: wieso ein zweiter Hund, wenn der Erste so dermassen King of the Universe ist?

    Wenn du den nicht vom Thron herunter holen willst , wird das nichts mit der Mehrhundehaltung.

    Da müssen alle ihre Plätze bisschen anpassen. Und du musst das wollen. Und einfordern. Auch vom Ersthund. Fertig ist die Zeit des "one and only".

    Ein Welpe kann sehr viel durcheinander bringen. Und da musst du souverän und ohne Nervenzusammenbruch alle anleiten.

    Der Kleine wird jede Woche irgendwas anstellen. Das wird den Grossen immer wieder stressen, oder dich. Das ist normal soweit. Gehört dazu.