mogambi
Ich schreibe das jetzt nicht als Vorwurf, sondern als Info ja?
Also, ALLE Hunderassen weltweit sind genetisch belastet. Alle. Im Sinne von genetische Krankheiten sind vorhanden und können durch unsachgemässe Verpaarung aufflammen, ausbrechen, sich verbreiten etc.
Je kleiner der Geenpool, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass was passiert.
Es ist zwar schön, wenn empfohlen wird dass man die Hunde testen soll auf gewisse Dinge. Allerdings ist das nur ein kleiner Anfang. Es muss Pflicht werden. Nächster Schritt ist das Wissen um Verpaarung, genetisch getestete Hunde etc.
Gerade wenn es um kleine regionale Schläge geht, läuft es ganz falsch wenn man meint, diese alle so erhalten zu können. Man weiss mittlerweile, dass viele Rassen ziemlich sicher verschwinden werden, aufgrund kaputtem Genmaterial. An die Wand gefahren. Allerdings wollen das natürlich viele Menschen nicht hören.
Die Zucht über Arbeitsleistung hat früher bei vielen Rassen sehr stabile Exemplare geschaffen. Aber da diese Selektion grösstenteils weggefallen ist, müsste genetisch genauer hingeschaut werden um die Qualität zu erhalten. Dann sind wir wieder bei Pflicht, nicht Empfehlungen.
Wir reden dann von Haplotypen und gesundem Immunsystem. Die Grundlage für die Lebensfähigkeit einer Rasse. Noch nicht von hd ed etc. Das sind sehr einfach zu testende Sachen.
Autoimmunerkrankungen können immer vorkommen. Allerdings ist die Frage, wie stark diese zunehmen wenn die Haplotypen Verarmung weiter voran schreitet.
Als Beispiel:
160 Haplotypen sind möglich im Genmaterial eines Hundes.
Beim Kurzhaarcollie (man korrigiere mich wenn ich was verwechsle) sind noch 2 Haplotypen vorhanden. Mehr nicht mehr. Das wird such nicht mehr werden, ausser man kreuzt extrem andere Rassen ein. Über Jahrzenhnte.
Du siehst also, die Verarmung kleiner Genpools schafft enorme Probleme. Daher ist Zuchtgenetik heutzutage extrem wichtig. Hd und ed Untersuchungen reichen da längst nicht mehr aus. Leider.
Welche Autoimmunerkrankung hat er denn?