Beiträge von wildsurf


    Also wenn ich im Schleichgang durch die Botanik spazieren würde, wäre das maximal entspannend für mich.

    Ich müsste dafür einfach ignorieren, dass ich Hunde habe. 😄

    Weil die wären in der Zwischenzeit schon über alle Berge. Die traben nämlich gerne. Zwischendurch auch ein Galöppchen, dann wieder schnuppern und markieren.

    Aber schleichen? Also meine Hunde haben ein gesundes Nervensystem, welches keine Zeitlupe benötigt um die Umwelt zu verarbeiten. Lockerer Trab ist für Hunde sehr gesund als Fortbewegungstempo.

    Die kämen bloss auf dumme Ideen. Ganz bestimmt. Ich kann mir auch schon lebhaft vorstellen was das wäre 🤣

    Wie immer gilt das gesunde Mittelmass, passend zum jeweiligen Hund etc

    Ich würde mich vor allem mal von diesem "spielen" befreien.

    Es kann sein, dass die beiden in Zukunft harmonisch miteinander leben, aber nie spielen.

    Nicht jeder Hund spielt mit jedem anderen Hund. Oft sogar nur mit ausgewählten Individuen.

    Die beiden müssen die gegenseitige Sprache (sozusagen der Dialekt) auch erst mal lernen. Dann erst sieht man, wie genau sie zusammen harmonieren. Und ob die Verhaltensweisen echtes Spiel, Fiddeln, Übersprung, Beschwichtigung etc sind.

    Aber eben: bitte verabschiedet diese komische rosa Spielewelt. Das hat nichts mit der Realität in der Hundewelt tun. Hunde sind keine dauerspielenden Kinde. Sie entwickeln sich zu Erwachsen, zeigen Verhaltensweisen von Erwachsenen und möchten auch so behandelt werden. Daher sollte man von erwachsenen Tieren auch kein Jugendverhalten erwarten.

    Das ist kein Vorwurf an dich, aber deine Texte lesen sich stark so. Und leider sieht man das oft, dass Hundehalter erwachsene Hunde nicht als solche "agieren lassen". Und dann Verhaltensweisen ganz falsch interpretieren.

    Ich hoffe du verstehst richtig was ich meine 🙂

    Mein aktueller Junghund ist 6 Monate alt.

    Wir sind sehr gemütlich unterwegs. Wenn er frei läuft auch mal etwas zügiger, aber meistens recht gemütlich. Natürlich hat er zwischendurch auch mal Momente wo er rennt und mit sich alleine ne Party feiert.

    Mit gemütlich meine ich, mal stehen und schnuppern, mal traben, mal etwas anschauen , dann wieder entspannt traben.

    Sobald ein anderer Hund mit dabei ist, und der nicht auch so gemütlich macht, nimmt sich meiner keine Zeit mehr und fängt an zu rennen. Er wirkt dann nicht mehr entspannt und schlendert auch nicht mehr so vor sich hin.

    Ich habe übrigens nichts dagegen, wenn mein Junghund rennt und spielt. Aber ich möchte dass der Hauptteil des Spaziergangs für ihn entspannt abläuft. Daher gehe ich mit ihm meistens alleine.

    Rennenn und toben findet getrennt statt vom Spaziergang. So erhalte ich mir seine Entspanntheit auf Spaziergängen, das gefällt mir nämlich, dass der so ne entspannte Art hat.

    Ich dosiere langsam, dass ich meinen ältesten Hund mitnehme, das geht dann wenn dieser immer wieder mal an der Leine bleibt. Der rennt sonst nämlich auch sehr gerne herum. Dann rennen beide dauernd. Daher dosiert, damit man auch gemeinsam schlendern lernt. Den Dritten nehme ich wahrscheinlich noch lange nicht mit, denn der ist eh nur im Galopp unterwegs.

    Es kann aber auch zu einer sehr blöden Verknüpfung kommen in Bezug auf das Löseverhalten, wenn man das aussitzt. Und gesund ist es auch nicht. Wer sich erleichtern muss, soll das auch stressfrei dürfen.

    Halsband dran, leichte Leine dran, raus mit ihr. Wenn sie fertig ist, kann man das Geschirr ja wieder anziehen wenn es denn nötig ist für den Spaziergang.

    Die 5min Regel basiert auf einer falsch ausgewerteten Studie aus den 1980er oder so ungefähr. Und ist ja mittlerweile deutlich widerlegt worden. (2024)


    @Peanut_the_Dalmi

    "Hundetraining ist hauptsächlich die Arbeit an sich selbst."

    Wer immer diesen Satz geschrieben hat, es ist der Kern des Ganzen. Alles fällt auf uns als Halter zurück. So wie wir agieren, so reagiert der Hund. So wie wir es machen, so formen wir ihn.

    Du musst nicht am Hund rum trainieren. Du musst lernen und verstehen, was genau er benötigt um zügig Fortschritte zu machen.

    Und ich bleibe dabei: falsche Trainerin.

    WorkingDogs hat es mit den Laborbedingungen wunderbar auf den Punkt gebracht. Training an Reizen passiert nie isoliert. Genauso wie Impulskontrolle.

    Das ist Alltag. Das ist Gehorsam. Manchmal sehr streng, mit sich selbst, damit man dem Hund nicht permanent Schlupflöcher bietet.

    @Peanut_the_Dalmi

    Das kann man aber jetzt üben!

    Muss man aber ordentlich nachsitzen.

    Du schreibst dauernd was er nicht kann weil du es verpatzt hast.

    Ja hast du.

    Also dann hopp an die Arbeit. Nachholen. Wenn dir der Hund das wert ist, heisst es ab sofort mit Plan an die Arbeit.

    Ist viel - danke das weiss ich aus meinem Alltag - aber es ist machbar.

    Ui da malst du aber schön schwarz.

    Warte jetzt erst einmal ab, wie sich das "was auch immer" entwickelt.

    Und ansonsten ist es ein gemeinsames Leben. Also stellt man sich aufeinander ein.

    Zwischen "Wandern bis die Füsse glühen" und "nur noch zu Hause hocken" gibt es noch 7000 Möglichkeiten und Varianten.

    Think positive!

    Also ihr sucht einen unkomplizierten Begleiter für den Alltag.

    Ohne spezielle Ansprüche, ohne Jagd- oder Sportambitionen.

    Da bist du eigentlich schon auf der Richtigen Spur.

    Golden Retriever und Pudel (werden in 3 Grössen gezüchtet) , auch der Cocker Spaniel, sind fröhliche, lustige Gesellen. Auch ein Beagle kann in Frage kommen, Labrador, evtl ein Whippet, oder ein netter Mischling aus dem Tierheim. Und noch einige andere Rassen.

    Doodle habe ich ein paar im Training, sehr nette Hunde. Allerdings jagen sie alle doch ziemlich heftig. Das Fell ist auch bei den Meisten ein Thema. Tägliche Pflege des Fells ist da an der Tagesordnung. Wäre jetzt nicht so meins...

    Gehorsam ist euer Job.

    Ausschliesslich ❗️ Ihr formt den Hund. Kein Hund kommt mit Gehorsam auf die Welt. Das erzieht und formt ihr über die Jahre. Das ist Arbeit. Viel Arbeit, schöne Arbeit, manchmal anstrengend, manchmal ermüdend, aber schön. Es gehört eben dazu, man ist nicht einfach Besitzer eines Hundes. Da muss man was investieren.

    Hundeschule solltet ihr besuchen. Damit ihr nicht zuerst an jemanden richtig schlechtes geratet, fragt hier im Forum nach, dann bekommt ihr gute Tipps für Hundeschule die auch was taugen.

    Ich würde mir tatsächlich überlegen, ob es wirklich ein Welpe sein soll. Viele Leute sind froh, diese Phase umgehen zu können uhd übernehmen lieber einen erwachsenen Hund.

    Ich könnte mit bei euch sehr gut einen ca. Knie hohen, fröhlichen Mischling vorstellen, der einen neuen Platz sucht muss man sich halt Zeit lassen um den richtigen Hund zu finden.

    Sowieso: nehmt euch Bitte! die Zeit und denkt nicht einfach, ah ich will nen Hund, morgen kaufe ich einen.

    Mein Bruder zum Beispiel hat 1,5 Jahr nach dem richtigen Hund für seine Familie gesucht und genau den richtigen gefunden. Passt perfekt, 3 Jahre alt. Ein lustiger Kerl. Brauchte ein neues Zuhause da der Besitzer krank wurde.

    Ein Hund wird gut 15-17 Jahre alt - hoffentlich.

    Da sollte man sich schon die Zeit lassen können, um den richtigen Partner zu finden.