Beiträge von wildsurf

    Mal so Interessehalber: aus welchem Grund habt ihr oder werdet ihr das Futter umstellen und ab wann?

    Ich füttere noch Welpenfutter und bei jeder Nachbestellung frag ich mich, ob ich was anpassen sollte und wenn ja warum.

    Ich hab aktuell ein Welpenfutter gegeben, das bis ca. zum 6. Monat empfohlen wird. Da mein Vorrat zu Neige geht, habe ich nun passend zum Alter auf das Junior Futter umgestellt, welches ca. 6-12 Monate empfohlen wird. Das gibt es jetzt bis ca. jährig. Und dann wird er ganz auf frisch gekocht umgestellt.

    Das ideale Umfeld für einen Labrador oder einen Golden Retriever aus ganz normaler Standard Zucht.

    Der würde bei euch sehr glücklich werden. Machen alles mit, kommen überall hin mit, naja, einen Zaun müsst ihr eh haben, sonst ist jeder Hund weg.

    Der Golden Retriever darf auf keinen Fall ängstlich sein, das wäre ein Zucht Ausschluss Grund! Schneller erwachsen - neeeee. Das sind eher langsam erwachsen werdende Hunde. Kasperköpfe :-)

    Der grosse Schweizer Sennenhund ist ein Hof/Wachhund und will diese Aufgabe auch sehr ernst nehmen. Ohne diesen "Job" würde ich diesen Hund nicht halten wollen. Die sind durchaus ernsthafte Hofwächter. Und dafür immer noch im Einsatz hier in der Schweiz.

    Der Berner Sennenhund ist leider mittlerweile wirklich nicht mehr gut beisammen. Da eine sehr gute Zucht zu finden ist nicht einfach, das ist ne Nadel im Heuhafen. Und wenn du Pech hast ist der Hund mit 8 bereits sehr krank.

    Möchtet ihr denn einen Welpen? Oder käme auch ein erwachsener Hund in Frage?

    Allgemein: das was ihr vorhabt mit eurem Hund ist ganz normales Leben. Das ist sozusagen das, was jeder Hund leisten kann. Nichts Spezielles. Etwas Dummy, etwas wandern, etwas Mantrailing, etwas Fun im Garten, etc.

    Dafür "reicht" sozusagen (blöder Ausdruck, ich weiss) ein ganz normaler Hund. Dafür braucht es keine Arbeitslinie, die wollen mehr. Mehr regelmässige sinnvolle ihnen genetisch liegende Arbeit.

    Daher bist du mit den Show- oder Standard Zuchten bestens bedient. (bitte alles ohne Wertung lesen, das ist immer so schwierig mit der Wortwahl. Kein Hund ist besser oder schlechter)

    Wir machen im Training zu Beginn immer kleine Sachen. Auch wegen der Erwartungshaltung

    Das bewegt die Hunde und stimmt schön auf das Training ein. Die ersten 10-15min sind ruhiger, kleine Suchen, schöne Apporte auf mich zu, Grundstellung sauber, Denkaufgaben. Fusslaufen mit Ablenkung etc. Und dann erst in andere Dinge. Wobei manchmal - wie heute - nur Denksport angesagt ist und keine Distanzen etc. Dann ist auch die Belastung auf den Körper reduziert.

    Ja, in der kalten Jahreshälfte immer. Unbedingt. Nicht nur zu Beginn, sondern auch nach Pausen, in denen der Hund herumsteht oder liegt. Wenn ich sehe dass ich bald dran bin, wird bewegt.

    Nichts macht mehr kaputt als Kaltstarts.

    Ich packe beim lange warten auch in Mantel ein, ab trockenen ca 6 Grad, ab kaltnassen ca 8-10 Grad. Dafür habe ich mit letztes Jahr den NonStop Regenmantel geleistet. Leicht, dicht, windabweisend. Hält den Hund trocken. Und etwas Wärme zusammen. Und im Winter dann den mit leichtem Futter.

    Da ich aber nie - oder äusserst selten - direkt an ein Traininngsgebiet heran fahren kann, spaziere ich ja sowieso noch einige Minuten bis ich mit dem Training anfange. Oder baue noch Fusseinheiten ein.

    Das wärmt ebenfalls auf und bewegt alles durch. Aber am liebsten lasse ich die Hunde vorher etwas laufen, frei oder an der 10m Flexi. Damit sie sich einige Minuten lang bewegen können wie sie wollen.

    Ich bin da wohl anders gestrickt.

    Ich habe jetzt meinen 6. Hund und - unabhängig davon dass wir Hundeschul-Pflicht haben - gehe ich mit jedem Hund in eine sehr gute, mir bekannte Hundeschule. Da wird in 4-6er Gruppen in ruhiger Atmosphäre gelernt. Oder auch mal einzeln.

    Wieso? Weil ich gerne lerne.

    Weil jeder Hund wieder anders ist.

    Weil ich es super finde, dass mir meine Trainerin gerade jetzt beim Junghund wieder ganz penibel auf die Finger schaut und mir die Lerntheorie immer wieder als Spiegel vor die Nase hält.

    Das Ergebnis ist ein bisher sauber ausgebildeter Junghund, der aktuell wenig, das dafür aber sehr gut kann.

    Ja, andere Menschen kriegen das alleine so gut hin. Schön für die. Ich habe diesen Weg für mich als passend gewählt.

    Viele hier bei uns motzen über die HundeschulPflicht.

    Gleichzeitig nervt es sie aber, wenn der Hund nicht so wirklich gehorcht. Janu, von nix kommt nix.

    Also, du hattest ja bereits mehrere Hunde.

    Du weisst ganz genau, was auf dich zukommen würde. Soweit brauchst du null Beratung.

    Der Punkt mit sehr lange alleine bleiben/ Einbindung in die Familie, da würde ich nochmals gebauer drüber nachdenken.

    Man könnte sich ja auch vorstellen, dass man einen "Familien-kompatiblen" Hund sucht. Also so, dass er einfach von allen gerne aufgenommen wird und somit eine vergrösserte Betreuung bekommt.

    Ich würde mich wohl für so eine Konstellation nach einem eher kleineren Hund umschauen, das macht vieles sehr viel leichter.

    Der Hund könnte dann tagsüber bei deinen Angehörigen sein, oder von ihnen abgeholt werden, und der Rest der Zeit bei dir.

    Eigentlich eine unvorstellbar komfortable Situation, denn du hättest in Falle von Krankheit etc immer einen Plan B.