Julipsh
Trauer ist so individuell. Es gibt da kein richtig oder falsch.
Sie begleitet einem, manchmal intensiv, manchmal ganz sanft.
Sie kann permanent da sein oder in Wellen vorbeischauen.
Unser vierbeiniger Senior starb gestern vor einem Jahr. Noch immer brennt hier eine Kerze für ihn. Jeden Abend. Solange es noch nötig ist.
Es ist wichtig, dass dein Partner deine Form der Trauer akzeptieren kann.
Der Rest des Umfelds tut es eher nicht, denn wie du sagst, geht der Alltag für alle weiter und andere Dinge rücken in den Vordergrund. Auch das ist okay.
Es ist nicht weniger gut als dein Umgang mit der Trauer.
Wichtiger ist aber, dass du deine Art der Trauer ausleben kannst. Und sollte es dich tiefer runter ziehen, hol dir Unterstützung wie McChris erwähnte.
Vielleicht hilft dir ja auch eine Art Ritual zum Abschied nehmen und loslassen können. Oder auch eine Kerze, das Halsband daneben etc.
Und trotz der Trauer darfst du auch lachen. Beides hat Platz in unserem Herzen. So wie die Vorfreude auf dein Kind da ist und seinen Platz hat. Das alles geht neben- und miteinander.