Beiträge von wildsurf

    Also ich würde den Nachbarn ne Packung Schokolade mitbringen, damit sie schon mal mit Nerven-Nahrung ausgestattet sind, falls das kleine Zwerglein hin und wieder lauter ist als erwünscht.

    Damit schafft man sich schon mal ne gute Basis mit den Nachbarn.

    Und dann heisst es: locker bleiben.

    Ist ein junger Hund. Die bellen, pinkeln, beissen, die machen Sachen kaputt, sie haben lustige kreative Ideen und sind eben genau das: junge Hunde. Die dürfen das. Die sollen das. Das ist genau richtig so.

    Je mehr Stress ihr euch macht, damit der Hund ja niemanden stört, desto stressiger wird das werden.

    Schafft im Haus eine Zone, wo der Pimpf sich frei und Wild bewegen darf. Wo er jichts kaputt machen kann. Mit sehr grossem Welpengitter zum Beispiel. Und dann lasst ihm dort sein, er darf da auch 2h lang spielen und raufen mit einem Spielzeug. So kann die Energie raus und der Welpe wird seelig schlafen.

    Wenn ihr ihn versucht ruhig zu stellen, wird das nach hinten losgehen. Das wird nicht klappen, nur so als Vorwarnung.

    Spaziergänge sind am Anfang oft zu viel Input. Also nur raus zum versäubern und die Umgebung anschauen. Dann wieder rein. Nach ein bis zwei Wochen wird er sicherer und verträgt draussen mehr. Unbedingt auch mal ins Grüne fahren, den Welpen nehmen und mit ihm bisschen da rumhängen. Die Welt entdecken lassen.

    Versucht so schnell wie möglich zu einem lockeren Umgang zu finden, mit allem was noch kommen wird. Das wirkt sich sonst auch auf den Welpen aus, wenn man alles kontrollieren möchte.

    Also keep cool und iss ne Schokolade.

    Es hilft zwar nicht, ist aber lecker 😉

    Abby12

    Es ist so, wenn ein ganz junger Hund immer wieder mal verschiedene Dinge kennen lernt, dann lernst sein Gehirn, sich mit neuen Reizen auseinander zu setzen und diese zu verarbeiten. Das ist die Basis für alles weitere, was der Hund in seinem Leben lernen wird.

    Daher soll man ja auch nicht überreizen, damit es für das junge Gehirn nicht zu viel wird.

    Da aber die Lernfähigkeit des Gehirns so gut vorbereitet wurde, ist es bereit für alles was noch kommt im Leben. Und da hast du null Stress. Bau einfach immer wieder mal was in den Alltag ein. Stell dich am Morgen an den Rand einer Hasse und lass ihn die Umwelt beobachten, nicht gleich mitten rein ins Getümmel. So kann er sich damit auseinandersetzen.

    Und so lernt der Hund langsam immer mehr. Macht neue Verknüpfungen und wird sicherer mit seiner Umwelt.

    Stress dich nicht mit Altersangaben. Lebt einfach euren Alltag.

    oder einfach ein Tuch über die Box, ist ja kalt im Winter und wird daher nicht stickig.

    Wenn der Hund gerne im Auto ist und das kennt, ist es oft besser, das einfach so zu machen, als lange ein Geschiss zu produzieren mit üben und dann wird das Auto plötzlich ein Ort wo etwas passiert.

    Ihr habt das ja als Ruheort etabliert. Jetzt kannst du es nutzen.

    Für mich liest sich das, als hättet ihr wie so viele Leute, einen sehr schlecht angeleiteten HSH, der keinen Plan hat wohin mit sich und seinen Anlagen.

    Der ist ja noch so jung.

    Und dass ihr mehrfach an wirklich unqualifizierte Trainer geraten seid. Leider gibt es wirklich sehr viele sehe schlechte Trainer.

    Ich hoffe ihr kommt jetzt an eine gute Adresse! Denn ihr müsst euch darauf einstellen , dass der Hund noch lange bei euch ist, Vermittlungen gehen mittlerweile ewig. Harte Realität. Daher würde ich versuchen, den Alltag trotz allem wohlwollend dem Hund gegenüber zu gestalten. Er kann ja nix dafür und soll trotz allem ein Zuhause haben wo er geliebt wird.

    Alles Gute!

    Ich würde mich da auch nach einem gescheiteren Trainer erkundigen.

    Dein Hund braucht viel mehr Unterstützung als nur eine Schleppleine.

    Das fängt schon bei kleineren Dingen an.

    Kenn ich gut. Man kann sehr gut daran arbeiten. Nicht verzweifeln, das bekommt ihr hin, aber das Training fängt schon viel früher an und beinhaltet viele Bausteine im Alltag. Es tönt aber als dass ihr schon eine gute Basis habt, auf der ihr aufbauen könnt.

    Was ich übrigens bei so einem aussenfokussierten Hund nicht machen würde ist alles was in den Bereich "zeigen und benennen" geht.

    Nicht, weil das eine schlechte Methode wäre.

    Sondern weil es bei dem Typ Hund nach hinten losgehen kann, denn die basteln so gerne und so schnell Verhaltensketten daraus , welche man nicht haben will.

    Auf jeden Fall liest es sich nach einem tollen Hund.

    Kopf hoch, das wird schon.