Beiträge von wildsurf

    Jagdfieber von Susanne Reinke

    Hundepraxis von Kristina Räder, mehr als apportieren, gemeinsames Buch

    Dogforward von Veronika Rothe, mehr als apportieren, gemeinsames Buch

    Dummyfieber von Tina Schnatz

    Die drei Apporte von Tineke Antonisse, Malnie Stühler

    das Buch von Kiraly ist für erfahrene Hundeführer. Nicht für Einsteiger.

    edit: oh sorry, hab nicht alle Beiträge gesehen ☺️

    Äch was!

    Ihr habt noch überhaupt nichts verpasst. Das Leben geht jetzt erst los!

    Und vom Balkon aus kann man wunderbar das Quartier und seine Bewohner und Eigenheiten kennenlernen.

    Zum Rückruf, den kannst du auch zu Hause und im Innenhof üben. Denn ganz am Anfang geht es ja gar nicht darum, dass der Hund zu dir gerannt kommt. Zuerst geht es nämlich darum, ihm das Wort für den Rückruf beizubringen und damit zu verknüpfen, dass er immer auf dieses Wort eine Belohnung bekommt.

    Ist er verfressen? oder eher mit Spielzeug zu begeistern?

    Grundsätzlich kannst du einfach mal die nächsten Tage und Wochen immer wieder folgende Übung machen:

    Hund ist bei dir und muss gar nichts tun.

    Du nimmst eine Hand voll kleine Leckerchen oder etwas von seinem Futter. Und sagst du dein Rückruf Wort, als zum Beispiel „hiier“ und gibst ihm ein Leckerchen.

    Und das machst du so 10-15 mal, 2x am Tag ne Session.

    . „hiier“ Futter, „hiier“ Futter, „hiier“ Futter… und variiere mit der Aussprache. Dann lernt er gleich, dass es nicht immer gleich klingt.

    Weil draussen wirst du manchmal mit Nachdruck rufen,manchmal ganz entspannt und manchmal sogar etwas hysterisch 😀 und diese Unterschiede kann man gleich beim Aufbau des Kommandos einbauen.

    Wenn du über die nächsten Wochen auf 400 Wiederholungen kommst, hast du bereits nen guten Start für den Rückruf gelegt. Ganz ohne dass er gross frei rennt dafür. ( falls er lieber spielt als frisst, nutze ein ganz tolles weiches Zerrspielzeug, und das gibt es dann auch nur dafür, nie sonst, und nie zur freien Verfügung, das soll was Spezielles sein und bleiben)

    Auch eine Ruhedecke kannst du zu Hause schon mal anfangen aufzubauen. Die kann man super nutzen im Restaurant, imPark, in der Bahn etc. Wie man das aufbaut findest du zB auf dem Welpenkanal auf Youtube.

    Bring deinem Hund bei, bei Hundesichtung sofort zu dir zu kommen. Über Marker und Futter geht das ja zügig.

    Und dann behalte sie bei dir, an der kurzen Leine. In deiner Nähe kann sie nicht gehetzt werden. Und du hast Zugriff.

    Kein Kontakt. Nicht mit fremden oder halb fremden Hunden. An der Leine ist sie weniger attraktiv für andere Hunde.

    Und dann marschiere los.

    Mit der Haltung: hier komme ich, legt euch ja nicht mit mir an!

    Beweg deine Zehen in den Schuhen, das schafft "Bodenkontakt" , es schafft Stabilität im Körper. Das registrieren andere Hunde sofort.

    Bring deinem Hund bei, auf Kommando die Seite zu wechseln, hinter dir durch. So kannst du sie prima dirigieren und auf die vom anderen Hund abgewandte Seite schicken. Immer schön schräg hinter dir, da ist die sichere Zone.

    Wenn es dich sicherer macht, geh mit Wanderstock spazieren. Das verschafft dir eine sehr aufrechte Haltung, das wiederum stärkt dich innerlich und signalisiert nach aussen was.

    Und du hast was zum blocken, falls euch einer zu nahe kommt.

    Caron, mein verstorbenes Seniörchen, wurde damals als junger Hund sehr oft angegangen. Bis ich jedem signalisiert habe: komm näher und ich knall dir meinen Wanderschuh ins Gesicht. Ich hatte so ne mords Wut im Bauch, dass er dauernd drunter kam (inklusive Notfallinik), dass es mit reichte. Hat gewirkt. Ich wurde durchaus auch mal sehr ungemütlich, gegen Hund und Besitzer. War mir irgendwann egal, Hauptsache mein Hund wurde in Ruhe gelassen.

    Alles Gute :streichel:

    Ich würde den Hund sofort umstellen auf zB Happy Dog Puppy Sensible, oder Josera, und dann ganz in Ruhe eine der oben erwähnten Beratungen buchen.

    Zum Beispiel bei Napfcheck oder Futtermedicus. Nach der Junghundezeit kannst du dann entspannt ins barfen einsteigen.

    Und dann empfehle ich dir dringend, das Thema Hund sehr viel entspannter anzugehen. Ganz allgemein. Die gehen nicht gleich kaputt. 😉 es muss nicht alles immer perfekt sein. Kann es gar nicht. Welpen sind der Inbegriff von "ungeplantem Durcheinander". Das ist auch richtig so. Das passt schon.

    Wenn du aus jedem Thema rund um den Hund so ne grosse Denkfabrik baust, wird das ne sehr anstrengende Geschichte. 😀

    Viel Gelassenheit, eine grosse Prise Humor, und ganz, ganz viel "wird schon gutgehen"

    helfen dir, die Nerven zu behalten. 😉

    Wenn er momentan im Zahnwechsel ist, würde ich übrigens zwischendurch mal beim TA reinschauen lassen. Einfach weil man ohne Erfahrung nicht beurteilen kann, ob alles so wächst wie es sollte. Ganz entspannt mal schauen lassen.

    Ansonsten: was genau meinst du denn, was alles nicht gut läuft? Also gibt es Dinge , die dir Sorgen bereiten? Bisher scheint es, als hättest du gute Lösungen gefunden.

    Das ist alles eine grosse Umstellung.

    Mach am Anfang, so die ersten zwei Wochen, einfach alles immer gleich. Weil für uns ist es immer die gleiche Runde, für den Hund riecht es jedes Mal anders, er sieht andere Dinge, das Licht ist anders etc.

    Mit der Zeit wird das langweilig und dann nimmst du mal ne andere Runde dazu, oder fährst irgendwo hin. Das macht das Leben spannend, andererseits ist es aber ausserhalb im Grünen weniger Reizbelastet. Kann man schön entspannt spazieren gehen. Am Waldrand sitzen. Die Umgebung anschauen.

    DAS empfehle ich dir eh: schnapp ihn dir und sitz vors Haus. Beide warm eingepackt. Und dann lass ihn schauen. Die Umgebung und alle Reize anschauen.

    Wenn was mega spannend ist, und er aber ruhig bleibt und schaut, und dann wegschaut, dann lob ihn ganz ruhig.

    Sich Reize anschauen und dann abwenden ist ganz wunderbar. Aber mehr so "guut" unf nicht "FEIIIIN!!!!"

    Du willst ja Ruhe etablieren, nicht künstlich Aufregung provozieren.

    Und dann natürlich schauen, dass er oft ohne Leine mit dir bisschen rennen kann. Oder einfach alleine mit einem Spielzeug toben. Ist ganz wichtig für die Entwicklung. Die jungen Hunde sollen zwar ruhen, aber auch mal ne Stunde lang toben dürfen. Am besten ist in der Wohnung alles weggeräumt was kaputt gehen könnte und nicht soll.

    Und dann lass ihn sich müde spielen. Anschliessend schläft es sich ganz wunderbar. Es soll eine Waage sein zwischen ruhen und aktiv sein. Und aktiv sein ganz oft ohne dein Zutun. Das heisst also nicht, dass du mit ihm dauernd spielen sollst. Auf keinen Fall, das wäre sehr verkehrt. Ui ui ui.

    Aber junge Hunde dürfen durchaus mal Party machen - solange sie die Hütte nicht einreissen 😀

    Es kann auch einfach sein, dass ihr das Futter nicht richtig schmeckt.

    Mein aktueller Junghund war as Welpe extrem mäckelig, manche Futtersorten fand er sehr eklig. Er hat das kaum angerührt und ging lieber vom Napf weg.

    Ich hab bisschen rumprobiert was ihm schmeckt und so ein passendes Futter gefunden.