Beiträge von wildsurf

    Bring den Hund ins Tierheim, wenn du mit der Situation so abgeschlossen hast.

    Aber du solltest wissen, dass die Themen, die ihr mit den beiden Hunden zu Hause habt, sehr wohl mit Training zu bewältigen sind!! Nennt sich Erziehung.

    Und auch Unsicherheiten im Alltag kann man mit dem richtigen Training angehen.

    Aber das muss man auch wollen.

    Nur den Hund kaufen und meinen, es läuft dann alles von alleine - ne, so funktioniert die Realität leider selten.

    Meistens ist es mit Arbeit und Aufwand verbunden.

    Dies wiederum schweisst Mensch und Hund stark zusammen, man wird ein Team. Man erlebt und lernt gemeinsam.

    Arbeiten mit dem Hund an seinen Themen ist also nichts Negatives. Sondern gehört zum Leben dazu und hat durchaus seine guten Seiten.

    Was ich damit sagen will:

    Es kann sein, dass der Hund aus schlechtem Hause kommt. Ja, durchaus. Ist aber halt sehr einfach, die Verantwortung nem anderen in die Schuhenzu schieben.

    Aber du kannst dich nicht komplett aus der Verantwortung ziehen. Du hast den Hund da gekauft, du wusstest wohin er kommt und du bist für die Erziehung und Festigung im Alltag verantwortlich.

    8 Wochen bei dir sind ja nichts. Das ist ein Wimpernschlag im Leben.

    Also entweder Tierheim oder einen guten Trainer und an sich selbst arbeiten.

    Was anderes bleibt dir nicht übrig. Und bevor jemand empört ist: ich meine das nicht böse.

    Die hier hat meine Kundin.

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    Bei ihr ist es aber wirklich Temperaturabhängig und es darf nicht kippen. Dann wird es kritisch. So wie ne Grenze, die auf keinen Fall überschritten werden darf.

    nicodamius

    Scheue dich bitte nicht, ein Training auch mal wegen des Wetters abzusagen. Ich als Trainerin habe das lieber, als dass mir jemand kippt weil die Durchblutung sich verabschiedet. Und ich möchte so auch niemanden auf die Strasse lassen.

    Btw: meine Kundin hat eine Sitzheizung. Die stellt sie kurz vor Ende an damit sie sich direkt ins Warme setzen kann.

    Da gebe ich dir recht. Aber ich bin eine absolute Frostbeule. Die Handschuhe brauche ich so oder so und in den Schuhen habe ich oft die selbst wärmenden Einlagen, da ich am Raynaud-Syndrom leide. Und wenn die Hände und Füße kalt sind, dann friert der Rest von ganz alleine. Solange ich dick eingepackt am Laufen/fahren bin ist alles ok, aber beim warten würde ich schon gerne etwas unterstützen.


    Ich habe jemanden im Training mit dem Syndrom. Ich kann dir mal erzählen wie wir das handhaben:

    - sie läuft wie alle anderen auch, alle Trails mit zum zuschauen und lernen. (Setzt natürlich voraus, dass jeder Hund seinen eigenen Trail bekommt und nicht einfach alle auf dem gleichen Trail rennen)

    - als Versteckperson ist sie dick und warm eingepackt mit einer Heizweste am Körper. Aus der Mitte warm zu haben ist das Wichtigste. Dazu trägt sie Faushandschuhe aus Lammfell, das Fell natürlich innen, das sehe dicke Leder aussen.

    - wenn sie selber auf dem Trail ist mit dem Hund trägt sie leichte Arbeitshandschuhe. Mit den Fäustlingen kann man nicht arbeiten.

    Ich trage ihre dicken Handschuhe, um diese mukelig warm zu halten.

    - sobald der Hund angekommen ist, angezeigt hat und die Belohnung bekommen hat, zieht sie ihm das Geschirr aus, dann wechseln wir die Handschuhe und sie schlüpft in die von mir vorgeheizten Fäustlinge.

    Bei ganz garstigem Wetter oder kaltem Wind schirre ich ihr den Hund um.

    So übersteht sie auch das mieseste Wetter.

    Allerdings gibt es eine Ausnahme: Regen bei knapp Null Grad. Das ist der Killer. Da kann es sein dass sie dann mal kurzfristig absagt. Einfach weil es das nicht wert ist, dass das nasskalte Wetter mit womöglich noch Wind dazu einen Schub auslöst. Bei ihr kann das bis zur Ohnmacht gehen. Es ist nur Hundetraining. Daher geht die Gesundheit vor.