pusteblume-59
ich glaube du missverstehst etwas an den Aussagen.
Es ist so, dass Ängste sich aufgrund unterschiedlicher Vorkommnisse, Erlebnisse, aber auch innerer Zustände bilden können. Beim Hund können sich vorhandene Ängste verstärken, wenn zB die Schilddrüse nicht korrekt eingestellt ist.
Aber sie können sich auch verstärken durch unseren Umgang im Alltag mit dem Hund. Dazu gehört zum Beispiel, dass ein Hund niemals nie alleine ist und permanent jemanden um sich hat. Das kann je nach Hund tatsächlich eine vorhandene Angstthematik stark beeinflussen.
Auch wenn ein Hund nie richtig müde wird , weil er immer nur auf dem bekannten Grundstück ist, und immer nur die gleichen Gerüche hat, bisschen Ball werfen macht auch nicht müde (verwechsle bitte nicht müde durch herum rennen mit müde und zufrieden im Kopf durch draussen fremde Gerüche wahrnehmen, mal eine Stunde lang gleichmässig spazieren etc) das alles kann eine bestehende Angst Thematik befeuern.
Du gehst momentan davon aus, dass du nur genug und gut positiv das Auto verknüpfen musst, um das Problem zu lösen.
Aber ganz oft spielt halt sehr viel mehr mit rein in so ein Problem.
Es wäre wichtig, dies zu verstehen und allenfalls zu prüfen und akzeptieren, das oder ob das Zusammenleben mit dem Hund noch optimiert werden kann. Oder sollte.
Weisst du, WIR haben nie genug Zeit mit unseren Hunden.
Aber unsere Hunde haben manchmal ziemlich genug von uns und sind froh, auch mal alleine sein zu können. die meisten Hunde geniessen das. Auch wenn manche Besitzer sich das nicht vorstellen können, dass unsere Hunde nicht permanent auf uns angewiesen sind. 😉