es gibt im Haus gute Momente, das zu üben. An jeder Türschwelle kann man das trainieren. Ganz unspektakulär. Du bist in der Küche, Hund will gerade such rein, nö, raus. Fertig. Über verbale Kommunikation und Körpersprache.
Als unsichtbare Grenze an der Türschwelle oder tendenziell eher so wie ein "ab" (egal wohin, Hauptsache weg)?
Frage so genau nach, da wir ja hier unterschiedliche Ergebnisse zur Folge haben.
wenn der Hund noch gar keine Vorstellung von Grenzen im Haushalt hat, ist es einfacher die Schwelle als klare Grenze zu nehmen. Wobei diese Grenze nicht immer sein muss. Die kann man situativ benutzen.
Manchmal dürfen meine Hunde mit rein ins Bad, manchmal nicht. Manchmal schicke ich sie raus, und sie müssen von aussen an der Schwelle stoppen.
Was ich auch übe ist, zu weichen. Wenn ich Raum einfordere müssen sie weg weichen.
Im praktischen Alltag brauche ich das zB, wenn ich mit einer Kiste in den Armen daher komme und sie müssen weg aus dem Weg.
Oder auch wenn ich einfach finde, dass ich jetzt mehr Platz brauche.
Das fordere ich am Anfang sehr deutlich über die Körpersprache ein, bis der Hund weicht. Dann nehme ich den Druck wieder raus, so dass er merkt wenn er reagiert lässt Druck nach. Ich bin da auch nicht zu zimperlich, da heisst es einfach so jetzt, weiche!
Ich brauche das zB an der Tür, wenn das ganze Rudel meint jeder dürfe zuerst raus. Dann heisst es ganze Mannschaft weichen, damit ich Platz bekomme.