Ich steig hier nicht mehr durch.
Es geht im Ausgangspost um einen Hund, der bei Hundesichtung bereits unter grosser Spannung steht. Und bei sich nähernd Hund nicht mehr gehalten werden kann und dann nach vorne schiesst.
Jetzt reden wir konkret von einem Labrador.
Einem Hund, der introvertiert gezüchtet ist, der eine - für die meisten Menschen - nicht so einfach zu lesende Körpersprache hat und dadurch sehr, sehr oft weder korrekt gelesen, noch korrekt interpretiert wird.
Labradore müssen leider sehr oft alleine klarkommen mit der Umwelt. Tun sie irgendwie auch. Aber wenn sie in Not wären und Unterstützung benötigen, wird das oft nicht gesehen.
Irgendwann etabliert sich Verhalten, welches man bisher nicht beachtet hat, nicht gegengesteuert hat und einfach laufen liess.
Auch der netteste Labrador bastelt sich seine Verhaltensketten. Erst recht in jungen Jahren.
Dieses "er ist jung, will zu jedem Hund hin und nur spielen und toben" läuft dann irgendwann halt ganz oft anders als der Besitzer es eigentlich wollte.
Wir merken halt leider ganz oft erst dann, dass etwas falsch läuft, wenn es uns zu stören beginnt.
Dass es für den Hund bis zu diesem Moment schon längst nicht mehr funktioniert haben wir dann halt leider verpasst.
Haudrauf Labradore sind ja nun nicht so selten. Die ungeführten, ohne Pilot herumschleudernden Wummsbirnen sind ja nicht allzu beliebt. (Der Labrador selbst lechtzt nach fairer Führung. Für den ist das sehr, sehr oft nur ein Ventil)
Und leider ist das sehr oft hausgemacht. Übrigens kippen auch die dann gerne in unfreundliches Verhalten. Ist noch ein Schuss Arbeitsblut drin, kann es dann bald ungemütlich werden.
Daher für diesen Hund:
Bitte eine gute Hundeschule suchen, und nicht einfach nur am Hund rumzerren und ihm sagen wo Gott hockt. Dann macht der dicht und ist nicht mehr ansprechbar.