Beiträge von wildsurf

    Welpenfell ist ganz anders als das Fell des ausgewachsenen Hundes. Das ist wie ein Schwamm, gibt aber das Wasser auch gut wieder ab beim abtrocknen.

    Da würde ich keinen Bademantel für kaufen. Einfach weil man mit abfrottieren bereits das Meiste an Wasser rausbekommt.

    Meine stecke ich erst so ab 6 Monaten in die vorhandenen Bademäntel. Zum gewöhnen. Natürlich viel zu gross. Reicht aber am Anfang.

    Und immer schön Rücken und Rutenansatz abfrottieren! Das ist eine Zone, die bei "nass mit Zugluft" sich eher mal entzünden kann. (Wasserrute nennt man das)

    Daher den Welpen sanft von Anfang an schrittweise ans abtrocknen gewöhnen. Aber für Knirpse kaufe ich keinen Mäntel.

    Wenn Hunde nicht wissen, wie sie in Situationen mit Menschen interagieren sollen, wenden sie oft hopsen, springen, hüpfen, übertriebenes fiddeln etc. an.

    Du kannst deinem Hund einen Vorschlag machen, wie er sich anstelle verhalten soll. Nimm etwas, das ihm einfach fällt. Was er eh anbieten würde. Dann kannst du das festigen, markern, ruhig belohnen.

    Grundsätzlich hilfst du einem unsicheren Hund, wenn du ihn nicht einfach alleine lässt mit der Situation. Denn offenbar ist er überfordert damit. Und seine Strategie nicht willkommen.

    Überlege dir, wie du ihn in all den von dir genannten Situationen so anleiten kannst, dass er gar nicht so hochfahren muss. Anraunzen wird bei einem eh schon unsicheren Hund sicher nicht produktiv sein. Im Gegenteil. Es verunsichert noch mehr und kann ins noch mehr Hektik produzieren kippen.

    Fällt dir was auf? :-)

    Du kontrollierst deinen Hund permanent, Du interagierst permanent mit ihm, Du pushst ihn permanent.... wenn er nicht gerade schläft. Das ist extrem ungesund.

    Da würde ich mich als Hund auch rausnehmen und lieber jemand anderem anschliessen, der mich weniger penetrant überwacht. Du bist zu omnipräsent.

    Das bedeutet nicht, dass dein Hund dich nicht mag. Aber du treibst ihn mit deinem Verhalten von dir weg.

    Er ist NICHT das Zentrum des Universums. Hör einfach auf, ihn permanent zu überwachen.

    Wenn er schläft, lass ihn in Ruhe und geh weg.

    Wenn er wach ist, lass ihn in Ruhe. Er kann alleine was rumtoben. Hör auf dauernd Action zu machen, zu zocken etc. Der soll das alleine machen, das ist viel gesünder.

    Wenn du dauernd animierst, erziehst du dir ein riesiges Problem. Hausgemacht. Selbstgestrickt.

    Wenn du Angst hast, dass er was kaputt machen könnte, musst du aufräumen. Sichere die Wohnung, alles wegstellen was heilig ist oder gefährlich sein könnte, stell Möbel um oder bau einen grossen Welpengitterbereich wo er ganz sich selbst sein kann. Toben, schlafen, was kaputt machen, spielen etc.

    Und dann lass ihn machen. Ohne dass du dabei bist. Der darf auch 2h lang herumspielen, ohne dass du permanent neben ihm bist.

    Wenn du mit ihm was üben willst, mach das nebenbei. Aber nicht dauernd spielen, animieren, pushen, zocken, Gaga machen.

    Es scheint, dass ihr beide gar nicht in Ruhe interagiert. Einfach zusammen in der Wiese sitzen und die Natur geniessen.

    Einfach mal nichts tun, Welpe machen lassen. Nicht immer ein Ziel haben. Nicht immer Strecke machen. Sei ein Ruhepol für deinen Welpen.

    Tip: geh nicht zu oft mit dem jungen Labi spazieren. Dein Hund lernt sonst, dass spazieren immer Action und Aufregung bedeutet. Und das ist ziemlich doof als Lernverhalten.

    Pfoten nicht vergessen. Manche Kurzhaarhunde finden nasskalten Boden absolut schrecklich.

    Und je kürzer das Fell an den Pfoten, desto eher muss ein Schutz drauf je nach Schnee. Harte Schneekristalle neigen zum schneiden.

    Wenn man da jetzt regelmässig und öfter oder länger in dieser kalten Region ist, muss man sich schon Gedanken machen, ob es für den Hund auch passend ist. Oder ob er dann einfach nur Pflichtgassi erledigt und ansonsten drinnen lebt.

    Aber nur für wenige Tage im Jahr ist das absolut machbar, gibt ja gerade für den Dalmatiner vom Körperbau her viel an Ausrüstung.

    Die Schleppleine ist doch genau dafür, dass man im Notfall Zugriff hat... irgendwie widersprüchlich.

    Für einen Welpen/Junghund der noch nicht an der Leine laufen mag, ist eine Schleppleine ungeeignet. Erst einmal das Laufen an der Leine üben.


    an der Leine laufen hat aber so überhaupt rein gar nichts mit dem halbfreien laufen an der Schleppleine zu tun!

    An der Leine laufen lernt man nicht über Nacht und braucht viele Monate Training. Ist für die meisten Hunde ein überaus schwieriges Konzept. Das kann man doch nicht vergleichen mit dem halbfrei herumwuseln an einer Schleppleine.

    Und es gibt einige Welpen und Junghunde, die einfach abzischen wenn sie nicht mit einer leichten Schlepp gesichert sind .

    Wie verhält er sich, wenn er nur einen bestimmten Bereich hat, wenn er alleine ist? Nicht die ganze Wohnung oder Zimmer?

    Kann er entspannt in einem Welpengitter bleiben?

    Allenfalls - vorausgesetzt er ist medizinisch gesund - wäre das eine Möglichkeit, um ihm weniger Raum zu geben.

    Natürlich ausgestattet mit weichem Bett und Wasser.

    Aber manchen Hunde hilft es, einen klaren Bereich zu haben