Beiträge von Miralem

    Zitat

    Gott sei Dank isses nix schlimmes.

    Ich wünsche weiterhin alles Gute.

    Und das ihr daraus gelernt habt, nehme ich auch stark an.

    Ich finde es trotzdem toll, das Du hier nach den Vorwürfen immer noch schreibst und "Nachricht" gibst. Danke.


    Alles andere wäre auch mehr als feige. Ich bin sehr erleichtert, dass dieser Fehler nicht bestraft wurde. Ich bzw. wir waren zu leichtsinnig, und wenn ich hier von euch Hilfe verlange, obwohl ich dass nicht mal erwarten muss, muss ich auch dafür gerade stehen.

    Und wie wir draus gelernt haben, ihr geht es sonst sehr gut bei uns, und man merkt es ihr auch an, da sie sich seit ihrer Anfangszeit als sie ein ängstlicher, in sich gekehrter Hund war innerhalb kürzester Zeit zu einem lebensfrohen und sehr freundlichen Hund entwickelt hat. Das wir ausgerechnet bei diesem sehr wichtigen Punkt so nachlässig waren ist unverzeihlich bzw einfach fahrlässig!

    So....Der Rat mit dem Notfalldienst kommt zu spät, sind vorhin viertel nach 6 hingefahren und sofort drangekommen. Und das Problem ist (Gott im Himmel sei Dank) ein ganz kleines. Sie hat nicht aufgehört Milch zu produzieren, was wohl starken Druck und auch Schmerzen bei ihr ausgelöst hat. Die (übrigens sehr nette) Ärztin hat uns nun ein abstillendes Mittel mitgegeben (Galastop). Falls die Wirkung zögernd eintritt, sollen Kältetücher helfen, da diese die Durchblutung verlangsamen und damit auch die Milchproduktion, außerdem gelegentliche Massagen um den Druck etwas zu entspannen.

    Desweiteren war nichts festzustellen, sie ist ansonsten gesund, auch unter dem Aspekt dass die Geburt abgesehen vom Tod des Welpen normal verlief, also auch, wie gefragt, die Nachgeburt draussen war.

    Zu den Vorwürfen nochmal: Ich verlange keine Rücksicht, schon gar nicht Mitleid, aber ich denke ich habe schon ein paar Beiträge zuvor erklärt dass ich mich zu 100% der Schuld stelle und mir dieser auch bewusst bin. Die Notärztin wies uns auch nochmal freundlich daraufhin, dass dies nicht nochmal passieren sollte. Glaubt mir, ich will meiner Kleinen nichts Böses, im Gegenteil, und ich habe aus dieser letzten Schockerfahrung gelernt. So etwas wird unter Garantie nicht mehr passieren....

    Ich bedanke mich trotz allem bei euch und wünsche frohe Weihnachten.

    Miralem (der jetzt hoffentlich zur Ruhe findet)

    schnauzermädel: Danke für den Hinweis :gott: Du brauchst einem Dummen nicht nochmal erzählen, dasser dumm ist :skeptisch3: ....Ich dachte auch dass man aus meinem Beitrag, mein schlechtes Gewissen bzw meine Verzweiflung über unser eigenes Versäumnis herauszulesen war. Dass dem nicht so war tut mir leid, ich habe auch lange überlegt wirklich zu posten, da mir klar war dass ich solche Reaktionen zu ernten. Dass ein Gang zum Tierarzt so schnell wie möglich unausweichlich ist war mir auch klar, ich dachte nur ich würde hier jemanden finden, der dieselbe Erfahrung auch schon mal gemacht hat, bzw eine zumindest kleine Ahnung hat was mit ihr sein könnte....

    Wie gesagt, werde ich morgen den besagten Tierarzt anrufen. Aber dennoch Danke für deine Mühen...

    Ups, fast vergessen: Habe den Bauch abgetastet (und bevor ich jetz wieder Beleidigungen ernte:), es SCHEINT als sei nichts mehr im Bauch, er fühlt sich wieder so an wie immer. Sie schläft mittlerweile seelenruhig...

    Kopfzerbrechende Grüße
    Miralem

    Hi,

    ich komme gleich zum Problem. Unser weiblicher Dackelmischling (ehemaliger Straßenhund aus Rumänien) gebährte gestern am späten Dienstagabend gegen 23 Uhr einen Welpen (Anmerkung: Ihr zweiter Wurf in diesem Jahr, die zwei Welpen von damals sind/waren kerngesund). Doch wir merkten schon von Anfang an, dass etwas nicht stimmte: Der Welpe schrie ab und an, atmete schwer und war ziemlich kalt, außerdem fand er einfach nicht zu den Zitzen bzw sog spärlich. Wir versuchten so ziemlich alles was möglich war doch es half nichts.... Der Kleine verstarb gegen 2:30.

    Unsere Mutterhündin schien die Situation nicht ganz begriffen zu haben :( Sie stupste den mittlerweile toten Welpen immer wieder bzw leckte ihn ab. Wir saßen noch einige Zeit mit ihr da, bis sie schließlich auch erkannte dass es tot war. Diese Situation will ich nie wieder erleben....

    Die Nacht war sehr hart, ich habe auch einiges an Tränen vergossen, aber in erster Linie kümmerte ich mich nun um unsere Hündin, die ziemlich aufgeregt wirkte, oft zitterte und stark hechelte...Gegen 7:30 hatte ich sie dann einigermaßen beruhigt und wir schliefen ein....

    Während des Tages (Mittwoch) hörte dieses Verhalten nicht auf.... Sie wirkt sehr unruhig, hechelt oft und stark und schleckt sich oft am Unterleib. Genauso unruhig ist auch ihr Schlaf, sie schläft eine Stunde, eine Stunde wach, eine Stunde schlafen usw.... Zudem scheint sie ihren Darm auch noch nicht kontrollieren zu können (hinterlässt kleine Spuren am Boden)....es bricht mir einfach das Herz sie so zu sehen, sie ist eigentlich ein sehr freundlicher, herzensguter Hund der aufs Schmusen und Streicheln total vernarrt ist.

    Ich frage mich nun, was ich für sie tun kann, außer dass ich mich noch mehr um sie kümmere (Seit dieser Nacht klebt sie förmlich an mir und verlässt mein Zimmer nur für kurze Zeit), und habe auch die gewisse Angst dass sie vielleicht krank sein könnte, sie hat auch schon etwas gehobeneres Alter (9 Jahre), vor allem das nachwievor andauernde ständige Schlecken am Unterleib macht mir Sorgen.

    Ich hoffe ihr habt ein paar Antworten für mich.

    Grüße in die Nacht
    Miralem