Bei Dir wollte ich Hund sein: immer dabei und jeden Tag ein neues Abenteuer.
Jawoll, dafür würde wohl jeder Hund auf, immer und überall, wenn damit Kneipen und Volksfeste gemeint sind, verzichten.
Und ich würde einen JRT auch jedem anderen vorziehen.
Kleine Episode am Rande.
Vor knapp 30 Jahren waren wir mit unserem ersten Neufundländer und dem Schäferhund meines Bruders im damals touristisch kaum erschlossenen Andalusien im Urlaub.
Dem Schäfer fiel nichts besseres ein, als über einen schmiedeeisernen Zaun springen zu wollen und mit der Hinterpfote in so einer Rosette hängen zu bleiben. Wir haben ihn da rausgepfriemelt, haben nach einem Tierarzt gefragt, sind da hin gefahren. Wir haben in der Praxis nicht nach rechts und links geguckt, das Röntgengerät stammte aus dem Jahrgang in dem man die heimischen im Museum findet und dennoch sah der TA die Brüche im Vordermittelfuß. Ferry bekam einen Gips, laufen nur zum lösen, baden natürlich gar nicht dran denken. Es gab noch ein Antibiotikum, Schmerzmittel, Röntgenbilder und alles Gute mit auf den Weg.
14 Tage später zu Hause mit Ferry zu unseren TÄ. Die schauten sich die alten Röntgenbilder an, ach du Schande, damit hätten wir sie in die Klinik zur OP geschickt. Machten eue Aufnahmen und...
alles war wunderbar geheilt. Zur Sicherheit gab´s um den alten noch einen neuen Gips für drei Wochen und dann war das vergessen.
Man muß halt einfach auch mal vertrauen können, auch wenn es unserem Standard nicht entspricht.