Beiträge von Quebec

    Wenn man mal das "selbstreinigend und selbsterziehend" durch nicht/wenig haarend und leichtführig ersetzt (und möglichst unsichtbar verstehe ich nicht, was du meinst)- warum sollte man eine solche Zucht ablehnen?

    Wenn Hunde in unserem modernen Alltag existieren sollen, ist es dann nicht gut, sie dafür geeignet zu züchten?

    Möglichst unsichtbar verstehst Du nicht? Und das, obwohl Du in einem Hundeforum liest? :lol:

    Tja, dann am besten zu den oben genannten Eigenschaften, auch noch mit Blase und Darm ausgestattet, die höchstens alle 9 - 10 Std. mal geleert werden müssen.

    Wobei, einen Einheitsbrei äh -hund, gibt´s doch schon und der muß gar nicht müssen...

    RobotDog 003.jpg

    Der VDH legt keine Standards fest!
    Der "sammelt" sie lediglich!

    Ja und nein!

    Ja, der VDH legt keine Standards fest, nein, die FCI "sammelt", denn es heißt nicht umsonst FCI-Standard Nr. 08/15

    Hier geht es nur darum dass man einen Mischling aus 2 bestimmten Rassen haben möchte die aus einer möglichst guten Quelle stammen.

    Hört, hört, nun stammt der FCI/VDH Hund doch aus einer möglichst guten Quelle.

    ...und dann gibt es so Dinge wie: Wenn die Hündin nicht mehr gedeckt wird, bleibt sie dann beim Züchter oder muss sie Platz machen?
    Da schreien dann die einen: Bei so einem Züchter würde ich NIE kaufen, andere sehen das dann eher locker....

    Und was hat das nun genau mit diesem Thema zu tun?

    @Theobroma

    Geschätzt soll es sogar über 800 Hunderassen geben. FCI anerkannt sind ca. 360.

    Die verschiedenen Rassen entstanden ja nun weltweit und wurden den jeweiligen territorialen und menschlichen Verwendungszwecken angepaßt. Das wir seit über 100 Jahren in Europa Hunderassen züchten und erhalten, die nicht aus unserem Lebensraum stammen, berechtigt niemanden ihre Zucht in Frage zu stellen, sie eventuell sogar abzulehnen.

    Ich empfinde gerade alte Hunderassen als besonders wertvoll und lehne die Schaffung eines "modernen" nach Möglichkeit Allzweckhundes für Jedermann, ohne Ecken und Kanten, mittelgroß und pflegeleicht, nicht haarend, selbstreinigend, selbsterziehend und auf Schritt und Tritt Begleiter, natürlich möglichst unsichtbar, ab.

    Pferdezucht mit Hundezucht vergleichen, kommt dem Vergleich von Äpfel und Birnen nahe.
    Nachzuchten fast ausgestorbener alter Rassen findet sehr wohl statt. Mir fällt da gerade das Altmärker Kaltblut ein. Wird heute eigentlich, wie alle Kaltblüter nicht mehr benötigt und dennoch erhalten. Zum Glück. Das englische Shirehorse braucht auch kein Mensch mehr. Sag den Briten, sie sollen es aussterben lassen :D

    Sabine, erstmal an dich, ich frue mich sehr, daß es eurem Rowdy wieder gut geht. Der "alte Knacker" ist halt ein richtiger Kämpfer :lol:

    Nun hoffe ich sehr, ihr bleibt von weiteren Katastrophen verschont und könnt den Urlaub genießen.

    Jan, ich war drauf und dran eine Vermißtenanzeuige aufzugeben, so lange hast Du noch nie am "Internet gefummelt" :D

    Aber schön, daß ihr heil angekommen seid und nun werden wir bestimmt bald Wellen mit und ohne Susi sehen können :lol:

    Magst du mir helfen, indem du mir sagst an welcher Stelle ich unsachlich bzw subjektiv argumentiert habe

    Da, wo Du unterstellst der Standard der FCI gibt die Zucht kranker Hunde vor.

    Aber ist es nicht irrelevant ob es da drin steht, sondern nur wichtig, dass die Standards es zulassen und dass es gemacht wird?

    Nochmal, der Standard beschreibt das äußere Erscheinungsbild einer Rasse. Er erwähnt gravierende Fehler. Mehr nicht.


    Bei der Dogge heißt es z.B. dass es bei der Größe 'keine Grenze nach oben gibt'

    'Ach ja...

    Zitat

    Ich glaube die Unwissenheit der Käufer spielt hier eine große Rolle. Wie viele Käufer denken denn dass ein Vereinssiegel = Seriösität bedeutet und demnach ein Hund vom Züchter automatisch gesund ist (hatte einen Röchelmops im Bekanntenkreis, da waren sich die Besitzer auch vorher ganz, ganz sicher, wenn der aus einer "guten" Zucht kommt, dann ist der auch auf jeden Fall gesund'

    Ach so, an der Unfähigkeit der Käufer sich ausreichend über die gewünschte Hunderasse zu informieren ist natürlich auch der VDH schuld. VDH heißt ja auch bekanntlich "Vergiß dein Hirn".
    Und da ja mal wieder der "Röchelmops" her halten muß, da haben deine Bekannten natürlich auch nur einen einzigen Mops gesehen, der zufälliger Weise nicht geröchelt hat, haben sich "verliebt" und wollten so einen Hund. Sich über die Rasse zu informieren, nö, ist zu aufwändig.

    Üben wir uns munter in Schuldzuweisungen, ist angenehmer als sich selbst einzugestehen, nicht richtig hingeschaut zu haben.

    glaubt was ihr wollt :)
    Ich mag mein Doodelchen und bin froh ihn gefunden zu haben
    Ich geh nämlich nicht nach Optik, sondern Wesen

    Natürlich, das glaube ich dir sofort. Du hast genau gewußt, wie das Wesen deines Doodles aus zwei verschiedenen Rassehunden wird.

    Ich geh dann mal mit meiner Einkaufstasche los, denn im Himmel ist Jahrmarkt ;)


    Ich konnte es mir mir nicht verkneifen, Entschuldigung

    Sollte ich allerdings für einige klingen als würde ich 'von oben herab' schreiben so tut mir dies leid, ich versuche nur sachlich zu argumentieren.

    Du meinst Du argumentierst sachlich, kann ich nicht feststellen.

    Zeige mir bitte einen FCI Standard in dem ein Rassehund so beschrieben wird, wie er heute, und da gebe ich dir Recht, zum Teil gezüchtet wird.

    Ich lese nicht, daß der so gern für alles Übel genommene Mops, nicht mehr anständig atmen soll, ich lese nicht, das der Collie eine Plüschbombe sein soll und auch nicht, das der DSH ein Fließheck haben soll.

    Die Standards sind eine in Worte gefaßte Beschreibung der Hunderassen, nicht mehr und nicht weniger.
    Was Züchter, letztendlich auf Wunsch der Käufer und leider imm Ausstellungswesen, auch auf Geschmack der Richter daraus gemacht haben, ist ein anderes Ding.

    Nochmal, vom heutigen FCI Standard abzuleiten, er gäbe vor, deformierte, übertypisierte Hunde zu züchten, zeigt von wenig Kompetenz in dem Thema Zucht.